Gesichter des GAW



"Um diese tolle Gelegenheit auch anderen zu ermöglich enengagiere ich mich bei der Ehemaligenarbeit des GAWs“
 
Hallo, ich bin Gottfried, 21 Jahre alt, und studiere zur Zeit in Passau Kultur und Wirtschaft. Ich war mit dem Gustav-Adolf Werk für ein Jahr in einer Kindertagesstätte in Porto Alegre (Brasilien). Dort hatte ich bei der täglichen Arbeit mit den Kindern und Mitarbeitern einen großen Spaß und konnte viel über das Leben der Brasilianer lernen. Dank der äußerst großen Gastfreundschaft und dem allgemein sehr freundlich familiären Klima untereinander hatte ich mich ziemlich schnell eingelebt und konnte das ganze Jahr genießen...auch dank den hilfreichen und spaßigen Vorbereitungsseminaren des Gustav Adolf Werks mit den anderen Freiwilligen in Deutschland undBrasilien! Um diese tolle Gelegenheit auch anderen zu ermöglichen engagiere ich mich bei der Ehemaligenarbeit des GAWs! ! !


Dörte – bin ich.
Ein unaussprechlicher Name in den meisten Ländernder Erde… bereits in Schwaben… und auch in Argentinien. Das bin ich hier – und meine Identität in einer anderen Kultur?
 
Große Fragen führten mich nach Südamerika. Anderes kennen lernen, sich selber kennen lernen. Brücken bauen zwischen sich und Anderen, der eigenen Kultur und einer so ganz und gar anderen. Mein Leben hier im Reichtum – und das Leben dort? Viel zu viel Ungerechtigkeit. Das erleben. Das prägt. Das baut neue Brücken, die so wichtig sind. Baut Brücken in viele Richtungen – Wissen: Ausländersein – Integration? Assimilation? Anderen weitergeben was Leben auf dieser Welt alles sein kann. Weitet den Blick. Schärft den Blick. Warum ist das alles so?
Für Gerechtigkeit eintreten. Toleranz lernen. Und das sollten doch alle erleben!?! Oder nicht?
Zum GAW bin ich eigentlich von der anderen Seite des Atlantiks gekommen. Ich habe in Buenos Aires Ev. Theologie studiert und habe nebenbei in einem Projekt der Methodistischen Kirche mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Mir hat es dann so gut dort gefallen… und so bin ich insgesamt über zwei Jahre dort geblieben. Ich hatte dann das Glück im Freiwilligen Dienst der Evangelischen Kirchemitarbeiten zu können und so habe ich Kontakt zum GAW bekommen. Die Erfahrungen und den Einblick, den ich in ein fremdes Land bekommen habe, das in so vieler Hinsicht anders ist als das, aus dem ich ursprünglich komme, ist glaube ich das Beste, was einem passieren kann. Man lernt die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und man erlebt die Ungerechtigkeit der Welt. Und vor allem lernt man, dass man dagegen etwas tun kann und nicht alleine ist damit.
GAW – Brücken bauen, verbessern, erhalten. Damit diese Erfahrung auch andere machen dürfen und weil ich sicher bin, dass wir die Welt gemeinsam ein Stück besser machen können, deswegen und mit großer Freude bin ich dabei.
 


„Eine tolle Gemeinschaft, die mir zeigt, dass die Erfahrungen eines Auslandsjahres nicht in einer Schublade verschwinden“
 
Ein Jahr im Ausland klingt immer faszinierend. Diese Erfahrung machen zu können in Verbindung mit einem sozialen Dienst hat mir als Motivation völlig ausgereicht, nach Argentinien zu gehen. Mittlerweile bin ich schon seit über 2 Jahren wieder zurück und seitdem als ehrenamtlicher Mitarbeiter dabei. Hier tausche ich mit anderen ehemaligen Freiwilligen Erfahrungen aus, werbe für die Möglichkeiten und die Hilfe, die das GAW bietet, gestalte die zukünftige Freiwilligenarbeit mit und erlebe eine tolle Gemeinschaft, die mir zeigt, dass die Erfahrungen eines Auslandsjahres nicht in einer Schublade verschwinden müssen. Ich finde es super, dass ich diese Erfahrungen beim GAW so konkret wieder benötige und sinnvoll einsetzen kann. 


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