GAW-Frauenkreis feiert über 100 jähriges Bestehen!

Seit 1906 besteht der Gustav-Adolf-Frauenkreis in Lauffen am Neckar!

Zur Winterszeit traf und treffen sich 20 -30 Frauen jede Woche, im Sommer doch immerhin einmal im Monat, um den Kontakt zu halten. 

Die Themen sind vielseitig, doch mehrmals wird über GAW-Reisen in die Diaspora berichtet. Das GAW-Jahresprojekt der Frauenarbeit vorzustellen, hat Elfriede Eberbach sich zum Hobby gemacht. Stets besucht sie den Mitarbeiterinnentag, an dem sie viel über das Projekt hört und GAW-Arbeitsmaterial zu diesem Projekt bekommen kann. Von den ihren GAW-Reisen nach Portugal, Österreich, Italien und Rumänien weiß Frau Eberbach noch vieles zu berichten. Auch besucht sie nach Möglichkeit die Jahresfeste des GAW.

Der Zeitungsartikel berichtet über die Festlichkeiten

Über die Arbeit in ihrem Kreis lesen Sie das folgende Interview mit Frau Eberbach

Es ist so wichtig, über den Tellerrand hinauszusehen.

Interview mit Frau Elfriede Eberbach, der Frauenkreisleiterin des GAW-Frauenkreises in Lauffen am Neckar

 

Frau Eberbach war in ihrem Berufsleben Diakonin, zuletzt im Kloster Denkendorf im Bereich der Aus-und Fortbildung von Pfarramtssekretärinnen tätig. Im Ruhestand kehrte sie in ihren Geburtsort Lauffen a. N. zurück, wo sie auch Familie hat. Frau Eberbach ist 78 Jahre alt.

Frau Eberbach, bitte berichten sie etwas über den GAW-Kreis in Lauffen.

E. Eberbach: Im Winter, von November bis Ostern, treffen wir uns wöchentlich. Da sind wir etwa 25 bis 30 Frauen. Im Sommer finden die Treffen einmal im Monat statt. Zu dieser Zeit kommen etwas weniger Frauen

Welche Themen sind Ihnen wichtig?

E. Eberbach: Insbesondere haben wir Frauen im Fokus. Wir behandeln biblische Themen, Buchbesprechungen. Besonders beliebt sind auch Reiseberichte und Berichte aus den Projekten.

Haben Sie in Lauffen bestimmte Projekte, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

E. Eberbach: Das Jahresprojekt ist uns immer wichtig. Aber wir haben auch gewachsene Beziehungen in die Diaspora, zum Beispiel hat ein Ehepaar aus Lauffen  ein landwirtschaftliches Internat in Theophilo Otoni  („Associacao Educacional Evangelica Luterana“) in Brasilien gegründet. 
Dieses Ehepaar hat früher öfter in unserem Kreis berichtet und dadurch ist uns das Projekt ans Herz gewachsen. Mir sind auch die GAW-Reisen sehr wichtig. Durch den direkten Kontakt zu Gemeinden, Personen und Einrichtungen, ist die Wahrnehmung viel eindrücklicher und es entsteht ein Bezug. Man kann lebendiger berichten und so die Projekte besser bewerben. In Lauffen haben wir noch außerdem einen besonderen Bezug zu Samara in  Russland, zu Rumänien und Polen. Auch umgekehrt hatten wir schon Besuch aus Russland. 

Wie gewinnen Sie die Spenden?

E. Eberbach: Wir haben noch Spendenhefte. In der Adventszeit gehen wir zu den Leuten nach Hause und verbinden einen Besuch mit Informationen geben, indem wir Flyer mitnehmen und von den Projekten erzählen,  mit der Bitte um Spenden für die Projekte. Zusätzlich machen wir einmal im Jahr einen Spendenaufruf. Insgesamt kommen jährlich etwa 5000 € Spendengelder zusammen.

Frau Eberbach, was wünschen Sie sich für die Zukunft?

E. Eberbach: Ich wünsche mir, dass die Arbeit weitergeht. Es ist so wichtig, über den Tellerrand hinauszusehen. Und umgekehrt ist die Arbeit eine große Bereicherung. Ich wünsche mir, dass noch mehr Jüngere dazukommen.

Liebe Frau Eberbach, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.