'Immer die Wahrheit sagen und sie in Liebe vorbringen'

Mit dieser östlichen Weisheit wurde das neue Programm des GAW-Frauenkreises zusammengestellt.

Für das erste Halbjahr 2014 werden interessante Nachmittage angeboten.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Osterbazar am 11. April!

Das Programm in der Übersicht finden Sie hier

Wir wünschen uns Hoffnung

GAW

Ulrike Kinzler

Interview mit Frau Ulrike Kinzler, der Frauenkreisleiterin des GAW-Frauenkreises in Mergelstetten bei Heidenheim

 

Frau Kinzler ist 68 Jahre alt und leitet den GAW-Frauenkreis in Mergelstetten seit 10 Jahren. Sie ist schon seit 1990 aktives Mitglied in dem Kreis. Sie war 6 Jahre lang Mitglied im Vorstand der Frauenarbeit. Frau Kinzler war im Berufsleben medizinisch-technische Assistentin. Sie ist verheiratet und hat einen 29-jährigen Sohn.

Frau Kinzler, den GAW-Kreis in Mergelstetten gibt es seit 1864. Heute haben Sie 23 Mitglieder, von denen etwa 20 Frauen zu den 14-tägigen Treffen kommen. Wie gestalten sich die Treffen?

U. Kinzler: Uns sind die GAW-Themen wichtig. Zu etwa der Hälfte der Veranstaltungen haben wir ReferentInnen mit Themen aus den drei Diasporagebieten Lateinamerika, Südwesteuropa und Osteuropa. Vor kurzem hat der zweite Vorsitzende des GAW Manfred Bittighofer bei uns über Samara, Russland, berichtet.

Welche sonstigen Veranstaltungen führen Sie durch?

U. Kinzler: Wir machen einmal im Jahr einen ganztägigen Ausflug. Ganz wichtig sind uns unsere beiden Bazare, der Osterbazar und der Adventsbazar. Zusätzlich zu Einzelspenden gewinnen wir unsere Spenden hauptsächlich aus dem Erlös der Bazare. An Ostern nahmen wir etwa 1000 € ein, am Advent sind es in der Regel etwa 3.500 € bis 4.000 €.

Wie entscheiden Sie, wer das Geld bekommen soll?

U. Kinzler Wir lassen uns gerne in der Geschäftsstelle der Frauenarbeit darüber beraten, wo die Spendengelder aktuell am Nötigsten gebraucht werden. Das  ist unterschiedlich. Das Geld vom diesjährigen Osterbazar haben wir „Xenonas“, einem Flüchtlingshaus in Thessaloniki, in dem etwa 70 Flüchtlinge- Familien mit Kindern- wohnen, für den Erwerb einer Waschmaschine gegeben.

Was ist in Ihrer Arbeit eher schwierig?

U. Kinzler Manchmal sind die Menschen unbeweglich, nicht neugierig genug

Frau Kinzler, was wünschen Sie sich für die Zukunft?

U. Kinzler:Wir leben in einer Zeit in der bei uns Kirchengebäude verkauft werden, Pfarrstellen gestrichen werden. Da kann man sich als kleiner GAW-Kreis schon mal entmutigt fühlen.

Wir wünschen uns Hoffnung, damit wir den Mut haben weiter zu machen und nicht aufzugeben

Liebe Frau Kinzler, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.