Ein Kleinwagen hilft der Diakonie in Oradea ihren Dienst aufrechtzuerhalten in Coronazeiten

Judit Vincze ist reformierte Pfarrerin in Oradea, arbeitet als Oberkirchenrätin in der Reformierten Kirche Westlicher Distrikt in Rumänien und ist gleichzeitig Präsidentin des GAW in Rumänien. Sie ist verantwortlich für den Christlichen Verein Diakonia der Kirche. Im August hat der Vorstand des GAW 5.000 Euro bewilligt, um für die Diakonie ein neues Auto anzuschaffen. Das alte Auto war nicht mehr verkehrstüchtig.

Mit dem Auto - ein Opel gebrauchter Corsa - soll die Betreuung der alter, pflegbedürftiger Menschen in über 50 Dörfern im Umkreis von Oradea gewährleistet werden.

Gerade in der Coronazeit ist dieser Dienst umso wichtiger geworden. "Die alte Menschen brauchen unseren Pflegedienst in dieser Zeit besonders," sagt Judith. "Wir waren unter die ersten, die sich der Plattform „Wir Sind Zusammen“ angeschlossen haben. Mit anderen Nichtregierungsorganisationen haben wir uns verpflichtet, den Menschen in Not zu helfen, die in der Mehrheit alt sind. 99% von diesen Menschen sind alt und leben allein; sie sind nicht unbedingt die Opfer des Corona-Ausnahmezustandes, doch diese Situation warf noch ein weiteres Licht auf ihr Elend. Von diesen Menschen sind viele krank. Wir liefern mehrere hundert Mittagessen zu ihnen nach Hause."

Und Judit schließt: "Das Auto ist da, die Arbeit kann gut und sicher weitergehen. Herzlichen Dank!"