Es braucht Gemeinschaft in Corona Zeiten

Im August 2017 hat es in Kalamos vernichtende Waldbrände gegeben. Kalamos liegt ca. 50 km nördlich von Athen. Hier hat die Griechische Evangelische Kirche ein Freizeitzentrum. Es ist für die Geschichte der Kirche von großer Bedeutung. Nach wie vor treffen sich Mitglieder aller Gemeinden zu Einkehr- und Freizeittreffen. Auch viele Flüchtlinge wurden hier schon von der Kirche betreut und kamen eine Zeitlang unter.
Kurz nach den Bränden begann die griechische evangelische Kirche, das zerstörte Lager aufzuräumen und mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Teil des Aufbaus war auch die Wiederaufforstung mit schwer brennbaren Hölzern.

Zehn von 13 Gemeinschaftshäusern wurden wiederaufgebaut. Inzwischen können für 80 Personen Schlafplätze angeboten werden von ehemals 200. Schränke wurden gekauft. Auch der Andachtsraum  sowie sechs Gruppenräume wurden wieder hergerichtet. Wichtig war die Installation eines autonomen Feuerlöschsystems. Zudem wurde ein Generator für die autonome Energieversorgung angeschafft. Dafür war die Erneuerung des Stromnetzes wichtig. Ebenso wurde die Wasserversorgung des gesamten Camps verbessert. Bisher wurden ca. 200 neue Bäume gepflanzt. 

„Wir danken GAW für die zur Verfügung gestellten 18.000 Euro, die eine wichtige Hilfe bei der Wiedererrichtung des Camps waren. Insgesamt hat der Neuaufbau des Camps 110.000 Euro gekostet, " berichtet der Generalsekretär der Griechischen Ev. Kirche Pfr. Dimitri Bouklis“.

"Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr das neu hergerichtete Camp reichlich nutzen können - sofern es die Pandemie erlaubt. Wir merken, dass unsere Gemeindemitglieder Begegnung brauchen untereinander."