Coronakrise: Wie geht es den Menschen in Georgien?

Bischof Markus Schoch berichtet im Kirchenboten aus dem Gemeindeleben:
Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass die weltweite Pandemie auch uns hier im Kaukasus erreicht hat. Relativ schnell wurden strenge Maßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen angeordnet, die auch die Arbeit unserer Kirche und Diakonie sehr stark betroffen haben. Sehr schnell und unvorbereitet mussten wir uns überlegen, wie wir damit umgehen, um das kirchliche Leben trotz der strikten Einschränkungen lebendig zu halten und die Arbeit der Diakonie weiter zu ermöglichen.
Vor einem Jahr dachten wir in der Passions- und Osterzeit: wir müssen jetzt diese ungewöhnlichen Wochen gemeinsam überstehen, um dann im Sommer, spätestens aber zum Ende des Jahres endlich wieder zu unserem „normalen“ Leben zurückkehren zu können. Nun, ein Jahr später, mussten wir erneut lernen, dass es bis zu einer „Normalität“ unseres früheren Lebens noch ein langer Weg ist. Wieder – oder immer noch - gibt es starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die auch uns betreffen und die uns zwingen unsere Arbeit immer wieder entsprechend anzupassen. Wie uns das in den letzten Wochen und Monaten gelungen ist, davon wollen wir in dieser Ausgabe unseres Kirchenboten berichten.

Seit 28.02.2021 wurden die Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs nun weitgehend aufgehoben. Daher können wir ab der nächsten Woche zu unserem gewohnten Rhythmus zurückkehren und unsere Gottesdienste wieder an den Sonntagen feiern. 

Der nächste Gottesdienst mit deutscher Sprache wird am Sonntag, den 7. März um 11 Uhr in der Versöhnungskirche in Tbilisi sein. Selbstverständlich nach wie vor mit Abstand und Maske, aber mit persönlicher Anwesenheit. Herzliche Einladung dazu.

Die aktuellen Termine für die Gottesdienste finden Sie hier:
https://www.elkg.info/aktuelles/gottesdienste 

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