Brasilien

COMIN - Indigenen Völkern solidarisch zur Seite stehen

COMIN wurde 1982 mit dem Ziel gegründet, indigenen Völkern Brasiliens solidarisch zur Seite zu stehen. COMIN arbeitet mit folgenden indigenen Völkern zusammen: den Kaingang, Guarani und Xokleng in den Bundesländern Rio Grande do Sul und Santa Catarina, mit den Arara und Gavião in Rondônia und mit den Apurinã in Acre und im Süden des Bundesstaates Amazonas.

Landesweit ist in Brasilien festzustellen, dass es auf der einen Seite Fortschritte bei der Rückgabe von Ländereien an die indigenen Gruppen gibt, auf der anderen Seite aber auch neue Konflikte entstehen. COMIN bemüht sich hier um Dialog zwischen den Konfliktparteien. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit von COMIN liegt in Aus- und Weiterbildungsprogrammen für indigene Gruppen, um ihre Autonomie zu stärken. Zudem bemüht sich COMIN um Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft, um ein Bewusstsein und Verständnis für das Leben und die Kultur indigener Völker zu entwickeln.

Im Projekt "Kunsthandwerk und Handnäherei unter den Guarani-Frauen" geht es darum, das kulturelle Erbe zu pflegen und den Frauen die Chance auf finanzielle Einnahmen zu geben. Die handwerklichen Fähigkeiten werden u. a. in Workshops weitergegeben. Das GAW fördert das Handwerk der Guarani Frauen mit 5.000€.

BRASILIEN: Kirchenpräsidentin Sílvia Genz im Interview

In ihrem Interview für den Lutherischen Weltbund spricht die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses darüber, was die Kirche gegen die Spaltung der Gesellschaft tun kann.