Frankreich

Förderung der Missionsarbeit in der Bretagne

Das Gebiet Zentralbretagne ist von der Diaspora geprägt. Das Missionsprojekt umfasst die Kleinstädte Pontivy, Loudéac und Rostrenen sowie Dörfer und Ansiedlungen im ländlichen Raum. Das Projekt richtet sich an Menschen, die das Evangelium nicht oder nicht mehr kennen und will persönliche Begegnung fördern. In keinem der Orte bestand vor dem Beginn eine protestantische Gemeinde. Im Jahr 2016 zog ein anglikanischer Pfarrer mit seiner Familie nach Pontivy, um dort missionarisch zu arbeiten. Er wird von einem Begleitteam unterstützt. Schon nach wenigen Monaten gelang es ihm, eine Schnupperkurs-Gruppe zu gründen, um über den christlichen Glauben zu sprechen und gemeinsam Bibel zu lesen. Im Oktober 2017 wurden im Zentrum der Stadt die Räumlichkeiten von "Kélo Mad" eingeweiht. Kélo Mad ist Bretonisch und bedeutet Gute Nachricht.

Es ist ein Ort entstanden, an dem Evangelium verkündet wird, und der Platz für vielfältige Aktivitäten, Ausstellungen etc. bietet. Die Laufzeit des Missionsprojektes ist bis 2021 geplant. Bis dahin sollen Menschen vor Ort befähigt werden, die Gemeinde selbst zu tragen.