Neuigkeiten von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien vom November 2018

Maia Gotsadze berichtet von dem traditionellen Gemeindefest der Lutherischen Kirche und der Diakonie:
Dieser Tag ist immer etwas Besonderes, aber dieses Jahr war er außergewöhnlich: zum Fest besuchte uns eine große Delegation der Synode der Württembergischen Landeskirche.
Wie immer fand am Anfang eine Andacht in der Kirche statt, danach begaben sich die zahlreichen Gäste in den Kirchhof.
Draußen war der Kirchhof kaum wieder zu erkennen, so schön war er geschmückt. Die Gemeindeglieder aus Tbilisi, Baku, Rustawi, Bolnisi, Gardabani und Borjomi veranstalteten mit ihren Bastelarbeiten und Lebensmitteln eine Verkaufsausstellung. Erstmals nahm eine Pfadfinder-Gruppe teil und verkaufte selbst angefertigten Schmuck. Von unseren Mitarbeiterinnen gebackene Kuchen und original schwäbische Maultaschen ergänzten die Angebote.
Die Kinder der Sonntagsschule und der Kirchenchor unter der Leitung von Natalia Tschaganava sangen Lieder, Robert Merabov begleitete das Fest mit seinem Akkordeon. Überall gab es fröhliche Gesichter, überall hörte man Gelächter und es herrschte eine gelöste Stimmung – wie es eben bei einem Fest sein soll.
Anders als sonst fand nach dem Fest der jährliche Empfang statt. Anwesend waren der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Herr H. Knirsch, die Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Menschenrechte Frau S. Kiladze, sowie Vertreter anderer Konfessionen und des Sozialdienstes der Stadtverwaltung des Tschughureti-Bezirks. Zum Beginn des Empfangs sprachen der Bischof der Ev.-Luth. Kirche Markus Schoch, der erste stellvertretende Präsident der Synode der Württembergischen Kirche Herr W. Stepanek, der Apostolische Nuncius Erzbischof Jose A. Bettencourt, und Kirchenrat K. Rieth.
Der Tag verlief erfreulich und gelungen. Der Besuch solch hochrangiger Gäste auf unserem Kirchenfest und ihr warmes, freundliches Verhältnis uns gegenüber lässt uns hoffen, dass unsere Partnerschaft mit der Landeskirche in Württemberg noch viele Jahre andauern wird.

Kirchenbote der Evang. Luth. Kirche in Georgien

Mai 2018

Liebe Leserinnen und Leser!

Der Monat April war in unserer Kirche gefüllt mit vielen interessanten und wichtigen Veranstaltungen: das Seminar für kirchliche Mitarbeiter in Kvareli mit dem Rektor des Theologischen Seminars unserer Kirche in St. Petersburg, Dr. Anton Tichomirov. Und unsere traditionellen „Luther-Tage“, bei denen wir spannende Vorträge hören und Neues lernen konnten.
Da beide Veranstaltungen schon zur Zeit des Redaktionsschlusses lagen, werden wir darüber ausführlich erst in der nächsten Ausgabe des „Kirchenboten“ berichten können.
Außerdem setzen wir in dieser Ausgabe unsere kleine Serie fort, in der Menschen berichten, wie sie den Weg in unsere Kirche gefunden haben und was ihnen am Gemeindeleben wichtig ist: dieses mal sind es Mitglieder unserer Gemeinde in Gardabani. ...    >>> weiterlesen

Kirchenbote der Evang. Luth. Kirche in Georgien

Ausgabe März 2018

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir freuen uns, Ihnen die neue Ausgabe des Kirchenboten für den Monat März vorzustellen.
Wir blicken auch in dieser Ausgabe noch einmal zurück in die Geschichte, die auch noch unsere Gegenwart berührt:
sie finden einmal einen Beitrag über „Deutsche in der Stadt“ Tiflis von Dailda Letodiani, der einen Bogen von der Vergangenheit bis in unsere Tage schlägt. Und dann haben wir eine Journalistin aus Rustavi um einen Beitrag über die Geschichte ihrer Stadt gebeten. Für manche wird es neu sein darin zu erfahren, welchen großen Beitrag gerade auch Deutsche beim Aufbau der Stadt geleistet haben. In Rustavi ist heute die größte lutherische Gemeinde außerhalb von Tiflis. Von einer dort geplanten interessanten Aktion berichtet der Hausmeister der Gemeinde Paata Tchichradse. Über eine interessante Möglichkeit für junge Menschen, durch unsere Kirche im Ausland neue Erfahrungen zu sammeln, schreibt Anuki Korkotadze. Und dann wollen wir mit dieser Ausgabe eine kleine neue Serie beginnen. Wir haben zwei Gemeindeglieder, ein jüngeres und ein älteres, darum gebeten uns davon zu erzählen, wie sie ihren Weg zu uns in die Kirche gefunden haben und was das für ihr Leben bedeutet.Wir würden diese kleine Serie in den nächsten Ausgaben gerne fortsetzen.  <<< weiterlesen