Bildungsarbeit mit Kleinbauern

Die ILUGUA sieht ihre Hauptaufgabe in der Gemeinwesenarbeit mit den Kleinbauernfa­milien der Granadillas, ein Gebirgsstock zwi­schen Zacapa und Honduras gelegen.

In diesen Dörfern ist das Leben ein täglicher Überlebens­kampf für die Bewohner, die fast ausschließlich von der Landwirtschaft leben: Die Hänge sind steil, das Land schwer zu bestellen und Wasser ist knapp. Asphaltstraßen existieren nicht, was einen 1-3-stündigen Fußmarsch nach Zacapa bedeutet, um Lebensmittel oder andere Waren auf dem Markt einzukaufen. Ein weiteres Problem stellt die Schul­bildung dar: In den Dörfern existieren wenn überhaupt nur Grundschulen.

Mit der Unterstützung der ILUGUA können die Familien den Großteil ihrer Lebensmittel selbst anbauen, und oft sogar einen Teil in der Gemeinde oder auf dem Markt verkaufen. In erster Linie unterstützt die ILUGUA eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft, beispielsweise den Terrassenbau, der mit kleinem Aufwand eine bessere Ernte ermöglicht und die Installation von Tanks, in denen Wasser aus kleinen Flüssen gesammelt und an verschiedene Familien weitergeleitet wird. In regelmäßig stattfindenden Workshops lernen die Bauern, wie sie ihre Felder effektiver und ohne Brandrodung, chemischen Dünger und Insektizide bestellen können.