Unsere Geschwister in Italien -
Servizio Cristiano, Riesi (Sizilien)

Von 2 jungen Leuten in Sizilien, die 25 Jahre alt sind, hat einer vielleicht die Chance auf eine Anstellung. Wer eine Ausbildung hat, geht ins Ausland. Aber wie soll man auf eine Schule kommen, wenn der Staat durch Korruption und Misswirtschaft überhaupt kein Geld für Schulen hat?
Nach Sizilien flüchten Menschen aus Ländern, in denen man weder als Christ noch als Mensch leben kann. In Palermo im Haus "La Noce" der evnagelischen Waldenser gibt es Plätze für Flüchtlingskinder.
Mitten in Sizilien liegt wie die Stadt auf dem Berge das Zentrum Riesi der evangelischen Italiener, der Waldenser. Dort gibt es Schulplätze. Dort gibt es 30 Arbeitsplätze. Mindestens 30 Familien können im Land bleiben. 150 Kinder aus allen sozialen Schichten bekommen einen Schulplatz. Alle zahlen einen Beitrag, der ihnen möglich ist, denn was nichts kostet, das wird nicht wert geachtet.
Und die Kehrseite ist die: Riesi braucht jedes Jahr 750.000 € zum Überleben. Davon müssen 150.000 € als Spenden aus dem Ausland kommen. Alle, die  Dienste von Riesi in Anspruch nehmen, beteiligen sich mit etwa derselben Summe an den Unkosten.
Und das ist die Bitte aus Palermo und aus Riesi:
Wer nach Sizilien reist, der könnte doch in den Gästehäusern von Riesi und in Palermo übernachten. Man spricht dort deutsch, und die Unterbringung ist durchaus empfehlenswert.
In Palermo und in Riesi wird mit dem Spenden-Geld das Mittagessen der Schülerinnen und Schüler finanziert.
Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg leitet Spenden gerne weiter (Stichwort "Riesi"  oder "La Noce").