Kirgisistan

Motorisierungshilfe für Kirgisistan

Diasporakirchen sind Kirchen der weiten Wege. Pfarrerinnen und Pfarrer in der Diaspora betreuen Gemeinden, deren Mitglieder über hunderte von Quadratkilometern verstreut leben. Das geht nicht ohne ein Dienstfahrzeug.

Eben hat Alfred Eichholz, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgisistan, erfahren, dass bei seinem Dienstauto der Motor irreparabel kaputt gegangen ist. „Wir haben verschiedene Möglichkeiten geprüft und haben feststellen müssen, dass es in Kirgisistan nicht möglich ist, den Motor wieder sicher instand zu setzen.“ Es müsste ein neuer Motor aus Deutschland importiert werden, was sich am Ende nicht lohnt.

Die Kirche zählt ca. 1.000 Gemeindeglieder in 16 Gemeinden. Die Wege sind lang und manchmal „unwegsam“. „Ich besuche öfters auch im Winter Gemeinden, die im südlichen Teil des Landes liegen. Die Straßen, die dorthin führen, gehen über Pässe in 3 500 Metern Höhe“, beschreibt Bischof Eichholz die Situation. Deshalb ist ein Allradfahrzeug notwendig.

Zusätzlich zu den vorhandenen Eigenmitteln werden zum Kauf eines gebrauchten Wagens noch 7.000 Euro benötigt.