Kuba-Mittelamerika

110.860 km²                                                                                                                                11.259.000 Einwohner

Die Hauptstadt La Habana (Havanna) ist mit 2.106.146 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Seit der Revolution 1959 ist Kuba ein sozialistischer Staat mit einem Einparteiensystem.

Offizielle aktuelle Statistiken über Religionszugehörigkeit gibt es nicht. Nach der Revolution wurde Kuba ein atheistischer Staat. Erst 1992 wurde in der Verfassung der Begriff „atheistisch“ durch „laizistisch“ ersetzt. 60 % der Bevölkerung gehören zur katholischen Kirche. Religiöse Minderheiten sind 5 % Protestanten und afrokubanische Religionen wie die Santeria, eine Kombination aus afrikanischer Yoruba-Verehrung mit katholischem Heiligenglauben. Ein Großteil der Bevölkerung ist wahrscheinlich atheistisch, wobei die Grenzen zwischen Atheismus, Katholizismus und Santeria zum Teil fließend sind.

Partnerkirche des GAW der EKD ist die PRESBYTERIANISCH-REFORMIERTE KIRCHE IN KUBA (Iglesia Presbiteriana-Reformada en Cuba - IPRC) mit ca. 15.000 Gemeindegliedern in 33 Gemeinden und den dazugehörigen 22 Missionen in drei Kirchenkreisen (La Habana, Matanzas und Centro) sowie mit 11 Pfarrerinnen und 14 Pfarrern.

Die ersten presbyterianischen Gemeinden in Kuba entstanden Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts durch Missionare aus dem eigenen Land und aus den Südstaaten der USA. 1917 schlossen sich die Gemeinden zu einer gemeinsamen Synode zusammen, die bis in die 1960er Jahre Teil der Presbyterianischen Kirche in den USA war. Die kubanische Revolution unter Führung von Fidel Castro führte 1961 zur Verstaatlichung der kirchlichen Gebäude und Schulen. In den folgenden Jahren verlor die presbyterianische Kirche rund die Hälfte ihrer Pfarrer und Gemeindeglieder. 1967 wurde schließlich die selbstständige Presbyterianisch-Reformierte Kirche in Kuba gegründet. Eine vorsichtige Lockerung der Repressionen gegen die Kirchen begann in den 1980er Jahren, zahlreiche Einschränkungen galten jedoch weiter. In den 1990er Jahren geriet Kuba aufgrund der Auflösung der Sowjetunion in eine schwere Krise. 1991 hob die Kommunistische Partei Kubas das Verbot der Parteimitgliedschaft für Christen auf.

Die Presbyterianisch-Reformierte Kirche finanziert sich hauptsächlich durch Spenden aus den USA und im geringen Maße von eigenen Spenden und Gemeindebeiträgen. Zur Presbyterianischen Kirche in den USA gibt es aus historischen Gründen starke Beziehungen. Weitere Kontakte bestehen nach Kanada, Südkorea und Deutschland, hier besonders zum Berliner Missionswerk und zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.Die Presbyterianisch-Reformierte Kirche ist Mitglied in der Karibischen Konferenz der Kirchen (La Conferencia de Iglesias del Caribe – CCC), im Lateinamerikanischen Kirchenrat (Consejo latinoamericano de Iglesia – CLAI), der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen und im Ökumenischen Rat der Kirchen.

 

 

Sanierung Sanitärbereich Gemeindehaus und Sicherung des Kirchengeländes

Matanzas ist eine Provinz im Nordwesten Kubas, östlich der Hauptstadt Havanna. Sie ist ländlich geprägt, beherbergt jedoch auch einige wichtige Touristenzentren. Eine geänderte Kuba-Politik der USA zieht viele ausländische Touristen ins Land und bringt notwendige Devisen. Inzwischen ist es den Kirchen wieder erlaubt, ihre Gebäude zu renovieren – noch lange nach der Revolution war es fast unmöglich. Die meisten Arbeiten werden von Gemeindegliedern ausgeführt, es ist aber nicht leicht, das benötigte Material zu erhalten.

In der Provinz gibt es drei presbyterianische Gemeinden im ländlichen Raum, die von einem gemeinsamen Pfarrer betreut werden. Die Gemeinden bestehen schon um die 100 Jahre. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Reparaturbedarf an ihren Gebäuden.

Das Dorf Cidra liegt 15 Kilometer von Matanzas entfernt. Der Sanitärbereich im Gemeindehaus ist gegenwärtig wegen der Einsturzgefahr gesperrt und muss saniert werden. Auch die Umzäunung des Kirchengeländes muss erneuert werden. Dafür werden 2 000 € vom GAW erbeten.

 

 

Renovierung in los Reyes

Der Ort Unión los Reyes hat die älteste Bevölkerung in der Provinz Matanzas und ist wirtschaftlich nur wenig entwickelt. Die Gemeinde kümmert sich seit fünf Jahren um alte Menschen, bietet ihnen biblische Reflexionen, medizinische Hilfe und warmes Essen an. Die Küche der Gemeinde ist jedoch in einem sehr schlechten Zustand, seit der Wirbelsturm Katrina die Kirche beschädigt hat.

Für die dringende Renovierung werden 1.500€ erbeten.                                        

 

 

Kirchengemeinde in Mantanzas

Die Kirchengemeinde La Playa ist eine von drei presbyterianischen Gemeinden in der Stadt Mantanzas. Auch hier kümmert sich die Gemeinde um Senioren. Dazu kommen noch Menschen mit Behinderung und ihre Familien, eine Gruppe von rund 45 Personen. Für die Sanierung der Kirchenfassade, die durch den Meereswind, Feuchtigkeit und Salz stark beschädigt ist, werden 1 500 € erbeten.

Sanierung von Kirchengebäuden auf Kuba

Antragsteller

Presbyterium Matanzas. Verantwortlich: Pastorin Leticia de la C. Ramos Portieles, Calle Levante #13714 entre Pilar y Solís, Matanzas, KUBA, Tel.: (0053 45) 28 07 19, E-Mail: presbmat@enet.cu

Matanzas ist eine Provinz im Nordwesten Kubas, östlich der Hauptstadt Havanna. Sie ist ländlich geprägt, beherbergt jedoch auch einige wichtige Touristenzentren. Eine geänderte Kuba-Politik der USA zieht viele ausländische Touristen ins Land und bringt notwendige Devisen. Inzwischen ist es den Kirchen wieder erlaubt, ihre Gebäude zu renovieren – noch lange nach der Revolution war es fast unmöglich. Die meisten Arbeiten werden von Gemeindegliedern ausgeführt, es ist aber nicht leicht, das benötigte Material zu erhalten.

In der Provinz gibt es drei presbyterianische Gemeinden im ländlichen Raum, die von einem gemeinsamen Pfarrer betreut werden. Die Gemeinden bestehen schon um die 100 Jahre. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Reparaturbedarf an ihren Gebäuden.

Projektbeschreibung

Das Dorf Cidra liegt 15 Kilometer von Matanzas entfernt. Der Sanitärbereich im Gemeindehaus ist gegenwärtig wegen der Einsturzgefahr gesperrt und muss saniert werden. Auch die Umzäunung des Kirchengeländes muss erneuert werden. Dafür werden 2 000 € vom GAW erbeten.

Der Ort Unión los Reyes hat die älteste Bevölkerung in der Provinz Matanzas und ist wirtschaftlich nur wenig entwickelt. Die Gemeinde kümmert sich seit fünf Jahren um alte Menschen, bietet ihnen biblische Reflexionen, medizinische Hilfe und warmes Essen an. Die Küche der Gemeinde ist jedoch in einem sehr schlechten Zustand, seit der Wirbelsturm Katrina die Kirche beschädigt hat. Für die dringende Renovierung werden 1 500 € erbeten.

Die Kirchengemeinde La Playa ist eine von drei presbyterianischen Gemeinden in der Stadt Mantanzas. Auch hier kümmert sich die Gemeinde um Senioren. Dazu kommen noch Menschen mit Behinderung und ihre Familien, eine Gruppe von rund 45 Personen. Für die Sanierung der Kirchenfassade, die durch den Meereswind, Feuchtigkeit und Salz stark beschädigt ist, werden 1 500 € erbeten.

Die Kirchenleitung der Presbyterianisch-Reformierten Kirche in Kuba hat den Antrag befürwortet.

PROJEKTFÖRDERUNG                                                                                          5 000 €