Lateinamerika

  • add Argentinien

    Länderinformationen:

    • 40.765.000 Einwohner; 2.780.403 km²
    • Allein im Großraum um die Hauptstadt Buenos Aires leben 14 Millionen Menschen.
    • Über 90% der Bevölkerung sind Weiße europäischer Herkunft, darunter 500.000 deutscher Abstammung. Drei Viertel der Bevölkerung  sind römisch-katholischen Glaubens.



    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCHE KIRCHE AM LA PLATA (IERP) mit 27.500 Gemeindegliedern an 250 Predigtplätzen mit 60 PastorInnen und Diakoninnen.
    • EVANGELISCHE WALDENSERKIRCHE AM LA PLATA mit 14.000 Gemeindegliedern und 25 Pfarrern.
  • add Bolivien


    Länderinformation:

    • 10.848.000 Einwohner; 1.098.581 km²
    • Die Hauptstadt ist Sucre mit 237.480 Einwohnern, während die Regierung ihren Sitz in La Paz hat. La Paz – hier leben 757.184 Menschen – liegt in einer Höhe von 3.200 bis 4.100 m und ist damit der höchstgelegene Regierungssitz der Erde.


    Partnerkirche:

    • BOLIVIANISCHE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE (Iglesia Evangélica Luterana Boliviana – IELB) mit ca. 18.000 Gemeindegliedern in 105 Gemeinden. Von den insgesamt 146 Gemeindeleiterinnen und -leitern, Laienpastoren und Evangelisten sind nur 26 ordiniert, davon zwei Frauen.

     

     

  • add Brasilien

    Länderinformationen:

    • 202.034.000 Einwohner; 8.547.404 km²
    • 64,6% der Einwohner Brasiliens sind Katholiken und 22,2% Protestanten, wobei eine starke Zunahme evangelischer Freikirchen (Pfingstkirchen) zu verzeichnen ist.

     

    Partnerkirche:

    EVANGELISCHE KIRCHE LUTHERISCHEN BEKENNTNISSES IN BRASILIEN (EKLBB) (Igreja Evangélica de Confissão Luterana no Brasil – IECLB)

    mit 671.389 Gemeindegliedern (ca. 0,33% der Bevölkerung), organisiert in 18 Synoden, 486 Parochien und 1.799 Gemeinden.

    Neben 51 Schulen betreut die EKLBB 15 Altenheime, sowie 40 Kinderheime und Jugendzentren. Die Öffentlichkeitsarbeit der Kirche geschieht über verschiedene Zeitungen, einer Zeitschrift, Radiostationen und kleinere Sender. Zudem engagiert sich die Organisation CAPA mit Projekten zugunsten einer alternativen und gesunden Agrarproduktion, um somit ein Zeugnis für die Gesellschaft zu geben. Ein weiterer Arbeitszweig ist COMIN, der sich der Arbeit mit indigenen Völkern widmet.

  • add Chile

    Länderinformationen:

    • 17.773.000 Einwohner; 756.096 km²
    • Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 4200 Kilometer, während die Ost-West-Ausdehnung maximal 200 Kilometer beträgt.
    • Chile gehört zu den wirtschaftlich und sozial stabilsten und wohlhabendsten Ländern in Südamerika.

     

    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN CHILE (Iglesia Evangélica Luterana en Chile – IELCH) mit ca. 2.000 Gemeindegliedern in 13 Gemeinden mit insgesamt zwei Pfarrerinnen, fünf Pfarrern und einem Vikar.
    • LUTHERISCHE KIRCHE IN CHILE (Iglesia Luterana en Chile – ILCH) mit ca. 10.000 Gemeindegliedern in zehn Gemeinden mit neun Pfarrern und einer Pfarrerin.

    Die Anfänge der Kirche liegen in der Einwanderung deutscher Siedler. Die erste Gemeindegründung erfolgte 1863 in Osorno. Die Sprache in den Gemeinden war lange Zeit Deutsch. Das änderte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch missionarische und diakonische Arbeit gründeten sich verschiedene spanischsprachige Gemeinden in Armenvierteln. Die lutherische Kirche spaltete sich schließlich während der Militärdiktatur 1975. Der größere Teil der Gemeinden schloss sich zur Lutherischen Kirche in Chile (ILCH) zusammen. Die von vielen Gliedern der beiden Kirchen angestrebte Vereinigung ist trotz mehrerer Anläufe bisher nicht gelungen.

  • add Guatemala

    Länderinformation:

    16.581.273 Einwohner; 108.889 km²

    In den 1980iger Jahren machte sich die erste lutherische Pfarrerin Manuela Cabrera von der Missouri-Synode unabhängig, da diese in diesen Jahren eine reaktionäre Rückwärtsentwicklung vollzog und die ökumenische Zusammenarbeit, die Frauenordination und die Beschäftigung mit sozialen Fragen ablehnte.

    Die Iglesia Luterana Guatemalteca (ILUGUA) wurde 1995 in Zacapa (Ostguatemala) von einer Gruppe Protestanten gegründet, die sich um die soziale, wirtschaftliche, politische und geistliche Situation in ihrem Land sorgten und eine unabhängige und ökumenisch orientierte Kirche schaffen wollten.

  • add Kolumbien

    Länderinformation:

    • 48.930.000 Einwohner; 1.141.748 km²   
    • 80,7% der Bevölkerung gehören zur Römisch-Katholischen Kirche.

    Partnerkirche:

    EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN KOLUMBIEN (Iglesia Evangélica Luterana de Colombia – IELCO) mit 2.500 Gemeindegliedern in 16 Gemeinden und sieben Missionsorten mit fünf Pastorinnen, 12 Pastoren, drei Evangelisten und zwei Vikaren.

    Die IELCO unterstützt zahlreiche diakonische Projekte, wie z.B. die Arbeit mit der indigenen Gruppe der Kogi oder die Arbeit mit Bürgerkriegsflüchtlingen u.a. in Bogotá und Bucaramanga. Ein eigenständiges theologisches Ausbildungsinstitut gibt es im Kirchenzentrum in Bogotá.

  • add Kuba

    Länderinformation:

    • 11.259.000 Einwohner; 110.860 km²   
    • 60% der Bevölkerung gehören zur katholischen Kirche. Religiöse Minderheiten sind Protestanten und afrokubanische Religionen wie die Santeria, eine Kombination aus afrikanischer Yoruba-Verehrung mit katholischem Heiligenglauben.

     

    Partnerkirche:

    PRESBYTERIANISCH-REFORMIERTE KIRCHE IN KUBA
    (Iglesia Presbiteriana-Reformada en Cuba - IPRC) mit ca. 15.000 Gemeindegliedern in 33 Gemeinden und den dazugehörigen 22 Missionen mit 11 Pfarrerinnen und 14 Pfarrern.

    Nach der Revolution wurde Kuba ein atheistischer Staat. Die kubanische Revolution unter Führung von Fidel Castro führte 1961 zur Verstaatlichung der kirchlichen Gebäude und Schulen. In den folgenden Jahren verlor die presbyterianische Kirche rund die Hälfte ihrer Pfarrer und Gemeindeglieder. 1967 wurde schließlich die selbstständige Presbyterianisch-Reformierte Kirche in Kuba gegründet. Eine vorsichtige Lockerung der Repressionen gegen die Kirchen begann in den 1980er Jahren, zahlreiche Einschränkungen galten jedoch weiter. In den 1990er Jahren geriet Kuba aufgrund der Auflösung der Sowjetunion in eine schwere Krise. 1991 hob die Kommunistische Partei Kubas das Verbot der Parteimitgliedschaft für Christen auf.

  • add Paraguay

    Länderinformation:

    • 6.918.000 Einwohner; 406.752 km²
    • Die Hauptstadt ist Asunción mit 512.112 Einwohnern.
    • 90% der Bevölkerung sind katholisch. Neben diesen bilden 6% Protestanten, Anglikaner, Juden und Orthodoxe eine deutliche Minderheit.

     

    Partnerkirche:

    EVANGELISCHE KIRCHE AM LA PLATA
    (Iglesia Evangélica del Río de La Plata - IERP) mit 27.500 Gemeindegliedern in 45 Großgemeinden mit 60 Pastorinnen und Pastoren und Diakoninnen und Diakonen.

    Die IERP wurde 1965 selbstständig und ist in sieben Distrikte aufgeteilt: in Argentinien die Distrikte Entre Ríos, Misiones, Oeste, Metropolitano und Sur, der Distrikt Uruguay und der Distrikt Paraguay. Die Gemeinden in der IERP müssen für ihre Unkosten selbst aufkommen und unter anderem die Gehälter ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie Diakoninnen und Diakone bezahlen.

  • add Peru

    Länderinformation:

    30.769.000 Einwohner; 1.285.216 km²  

    Der Römisch-Katholischen Kirche gehören 85 % der Bevölkerung an.

    Partnerkirche:

    LUTHERISCHE KIRCHE VON PERU (IL-P) mit ca. 300 konfirmierten Gemeindegliedern in 11 Gemeinden und zwei Predigtstellen mit vier Pfarrerinnen und zwei Pfarrern.

    Die IL-P hat sich im Jahre 2015 aus einer Gruppe ehemaliger Gemeinden der Peruanischen Lutherisch-Evangelischen Kirche (Iglesia Luterana Evangélica Peruana – ILEP) neu konstituiert. Bis 1999 leiteten US-amerikanische und kanadische Missionare die Gemeinden. Die missionarische Tätigkeit konzentrierte sich zunächst auf die Elendsviertel der peruanischen Hauptstadt Lima. Inzwischen arbeiten in der Kirche mehrheitlich einheimische Pfarrerinnen und Pfarrer.

  • add Uruguay

    Länderinformation:

    3.444.000 Einwohner; 176.215 km²

    Die Hauptstadt ist Montevideo mit 1.304.687 Einwohnern. Zur Römisch-Katholischen Kirche gehören 75% der Bevölkerung. Protestanten bilden mit 2,8 % neben Juden, Orthodoxen, Anglikanern und Muslimen eine Minderheit.

    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCHE WALDENSERKIRCHE AM LA PLATA (Iglesia Evangélica Valdense del Río de la Plata) mit 14.000 Gemeindegliedern in 15 Gemeinden in Uruguay und zehn in Argentinien mit 25 Pfarrern.
    • EVANGELISCHE KIRCHE AM LA PLATA (Iglesia Evangélica del Río de La Plata - IERP) mit 27.500 Gemeindegliedern in 45 Großgemeinden mit 60 Pastorinnen und Pastoren und Diakoninnen und Diakonen.


    Die IERP wurde 1965 selbstständig und ist in sieben Distrikte aufgeteilt: in Argentinien die Distrikte Entre Ríos, Misiones, Oeste, Metropolitano und Sur, der Distrikt Uruguay und der Distrikt Paraguay.
    Die Gemeinden in der IERP müssen für ihre Unkosten selbst aufkommen und unter anderem die Gehälter ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie Diakoninnen und Diakone bezahlen.

  • add Venezuela

    Länderinformation:

    30.851.000 Einwohner; 912.050 km²   

    90 % der Bevölkerung gehören zur Römisch-Katholischen Kirche. Deutliche Minderheiten sind 8 % Protestanten, Muslime, Juden und Orthodoxe. Außerdem existieren weitere religiöse Gemeinschaften und Kirchen, unter denen vor allem die Freikirchen schnell wachsen.

     

    Partnerkirche:

    EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN VENEZUELA (Iglesia Evangélica Luterana en Venezuela – IELV) mit ca. 1.500 Gemeindegliedern in fünf Gemeinden und zwei Missionsgemeinden mit einer Pfarrerin und drei Pfarrern.

    Die IELV wurde 1985 gegründet. Síe hat schwierige Jahre hinter sich, die auch mit den politischen Spannungen des Landes zu tun haben. Die Gemeindegliederzahl ist in den vergangenen Jahren stark gesunken. Vorwiegend junge Menschen, die im Land aufgrund der ökonomischen Situation und der politischen Unsicherheit keine sichere Zukunft sehen, wandern ab. Rechtlich hat sich die IELV in einem mühsamen Prozess neu aufgestellt, jedoch konnten noch nicht alle Gemeinden sich dem anschließen.

    In den Gemeinden spielt die sozial-diakonische Arbeit eine große Rolle. Beispielhaft ist hier die Gemeinde in Valencia mit einer lutherischen Schule, dem Waisenhaus „Casa Hogar“, dem Diakoniezentrum „Casa de la Amistad“ und dem dazugehörigen Kindergarten. Diese Arbeit ist jedoch durch die Wirtschaftskrise im Land akut gefährdet.

Süd & Westeuropa

  • add Frankreich

    Länderinformation:

    66.201.000 Einwohner; 543 965 km²

    1905 wurde in Frankreich das Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat verabschiedet und das Kirchenvermögen verstaatlicht. Kirchliche Organisationen erhalten keine staatlichen Zuschüsse. Eine Ausnahme bilden die Gebiete Elsass und Mosel, die zum Zeitpunkt des Gesetzes von 1905 nicht zu Frankreich gehörten.

     

    Partnerkirchen:

    • VEREINIGTE PROTESTANTISCHE KIRCHE VON FRANKREICH  (Eglise Protestante Unie de France – EPUdF) mit 270.000 Gemeindegliedern in 443 Gemeinden mit 459 Pfarrerinnen.
    • UNION PROTESTANTISCHER KIRCHEN VON ELSASS UND LOTHRINGEN (UEPAL), bestehend aus der Evangelischen Kirche A.B. von Elsass und Lothringen (EPCAAL) und der Evangelisch-Reformierten Kirche von Elsass und Lothringen  (EPRAL) mit insgesamt 233.000 Gemeindegliedern und 311 Pfarrerinnen.
  • add Griechenland

    Länderinformation:

    10.958.000 Einwohner; 131.957 km²      

    95 % der Bevölkerung Griechenlands gehören zur Griechisch-Orthodoxen Kirche, die seit 1833 den Status einer Staatskirche genießt.

     

    Partnerkirche:

    GRIECHISCH-EVANGELISCHE KIRCHE (EKG) mit ca. 5.000  Gemeindegliedern in 32 Gemeinden mit 17 Pfarrern.

    Zahlreiche Gemeinden der Griechisch-Evangelischen Kirche leisten seit Jahren eine umfangreiche sozialdiakonische Arbeit mit Suppenküchen, Kleiderkammern und Waschgelegenheiten. Mehrere Gemeinden engagieren sich in Roma-Siedlungen, u.a. für Bildungsmöglichkeiten und für Gesundheitsvorsorge. Vor allem in Athen und im Norden Griechenlands nahe der Grenze kümmern sich die Gemeinden intensiv um Flüchtlinge.

  • add Italien

    Länderinformation:

    61.336.000 Einwohner (inkl. Sizilien, Sardinien und Elba); 301.336 km²  

    89 % der Bevölkerung Italiens gehören zur Römisch-Katholischen Kirche.

     

    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN ITALIEN (ELKI) mit ca. 7.000 Gemeindegliedern in 15 Gemeinden mit 17 Pfarrern.
    • EVANGELISCHE WALDENSERKIRCHE mit ca. 19.800 Gemeindegliedern in 137 Gemeinden mit 103 Pfarrerinnen und Pfarrern.


    Etwa um 1170 begann in Lyon der Kaufmann Petrus Waldes öffentlich in der Volkssprache zu predigen. 1532 schlossen sich die Waldenser der schweizerischen Reformation an und wurden zugleich eine Zielscheibe der immer stärker werdenden Gegenreformation. Erst 1848 wurde den italienischen Waldensern in einem Patent von Karl Albert I., dem König von Piemont-Sardinien, die Glaubensfreiheit sowie die bürgerliche Gleichberechtigung zugestanden. Seitdem sind zahlreiche neue Gemeinden in allen größeren Städten Italiens und zahlreiche soziale Einrichtungen entstanden.

  • add Österreich

    Länderinformation:

    8.534.000 Einwohner; 83.879 km²

    69 % der Bevölkerung Österreichs gehören zur Römisch-Katholischen Kirche.

    Geografisch unterschiedlich haben Reformation und Gegenreformation das Gebiet des heutigen Österreichs erfasst. Heute finden sich die Protestanten in den meist ländlichen Toleranzgemeinden, die auf das Toleranzedikt Kaiser Joseph II. von 1781 zurückgehen. Grundsätzlich in volkskirchliche Strukturen eingebettet, weisen die im ganzen Land verstreuten Gemeinden große Unterschiede im geistlichen Leben auf.


    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCHE KIRCHE AUGSBURGISCHEN UND HELVETISCHEN BEKENNTNISSES IN ÖSTERREICH mit 299.699 Gemeindegliedern in 209 Gemeinden mit 205 Pfarrern und 75 Pfarrerinnen
    • EVANGELISCHE KIRCHE H.B. IN ÖSTERREICH mit 13.653 Gemeindegliedern in neun Gemeinden und 11 Pfarrstellen. 
  • add Portugal

    Länderinformation:

    10.397.000 Einwohner (inkl. Azoren und Madeira); 92.345 km²

    81% der Bevölkerung gehören zur Römisch-Katholischen Kirche.

     


    Partnerkirche:

    EVANGELISCH-PRESBYTERIANISCHE (REFORMIERTE) KIRCHE IN PORTUGAL
    (Igreja Evangélica Presbiteriana de Portugal – IEPP) mit 2.000 Gemeindegliedern in 20 Gemeinden mit 12 Pastoren/Pastorinnen.

    Mit der Methodistischen Kirche in Portugal befindet sich die IEPP in einem Vereinigungsprozess. Wichtige theologische Fragen wurden auf einer Synode im Jahr 2011 geklärt. Der Name der Kirche, Verfassungsmodalitäten sowie der konkrete Vereinigungstermin sind jedoch offen.

  • add Spanien

    Länderinformation:

    46.405.000 Einwohner (inkl. Balearen und Kanarische Inseln); 504.645km²       

    90% der Bevölkerung gehören zur Römisch-Katholischen Kirche. Religiöse Minderheiten sind Muslime, Protestanten, Juden und andere. Die Minderheitskirchen werden in Spanien nicht gleichwertig mit der katholischen Kirche behandelt, sondern durch besondere Abkommen bedacht.

     

    Partnerkirche:

    SPANISCHE EVANGELISCHE KIRCHE (Iglesia Evangélica Española – IEE) mit 2.500 Gemeindegliedern in 35 Gemeinden in den Regionen Norte, Cataluña, Madrid-Extremadura, Mallorca, Menorca, Levante und Andalusia-Extremadura mit 4 Pfarrerinnen und 16 Pfarrern.

    Während des Bürgerkriegs (1936–1939) und der anschließenden Diktatur des Franco-Regimes hatten die Protestanten in Spanien eine schwere Zeit zu überstehen. In Sevilla und Granada wurden die evangelischen Pfarrer erschossen. Die Erklärung des Katholizismus zum einzigen religiösen Bekenntnis der spanischen Nation hatte die Schließung aller evangelischen Kirchen und Kapellen zur Folge. Einzige Ausnahme war Madrid. Erst nach dem Tod Francos im Jahr 1975 ließ die schwere Bedrängung der Protestanten allmählich nach. Seit der Verfassung von 1978 gilt das Prinzip der Religionsfreiheit auch für nicht römisch-katholische Gemeinschaften.

Osteuropa

  • add Bulgarien

    Länderinformation:

    7.265.000 Einwohner; 110.994 km²

    76 % gehören zur Bulgarisch-Orthodoxen Kirche. 10 % sind Muslime.

    Das Religionsgesetz gewährt allein der orthodoxen Kirche als „traditioneller Kirche“ die Privilegien einer religiösen Gemeinschaft. Alle anderen Kirchen müssen sich derzeit als juristische Personen registrieren lassen.

     

    Partnerkirche:

    Evangelisch-Methodistische Kirche in Bulgarien (EMKB)


    mit ca. 1.500 Gemeindegliedern in 33 Gemeinden, davon sechs Minderheitengemeinden, bestehend aus Roma oder Türken, und 22 Pfarrerinnen und Pfarrern.

    Während der kommunistischen Herrschaft zwischen 1947 und 1989 wurden zahlreiche Kirchen geschlossen und Pfarrer verhaftet. 1990 existierten nur noch drei Gemeinden. Mit sozialdiakonischen Projekten wie Suppenküchen, Alphabetisierungskursen und Gefängnisseelsorge leistet die Kirche einen wertvollen Beitrag zur Linderung der Not in der Bevölkerung.

  • add Estland

    Länderinformation:

    1.314.000 Einwohner; 45.227 km²    

    Nur 16 % der Bevölkerung bekennen sich zum orthodoxen und 10 % zum lutherischen Glauben.

     

    Partnerkirche:

    ESTNISCHE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE (EELK)
    mit 159.816 getauften Lutheranern (davon 29.022 Gemeindeglieder) in zwölf Propsteien, 167 Gemeinden mit 43 Pfarrerinnen und 173 Pfarrern in Estland sowie mit fünf Propsteien und 35 Gemeinden im Auslandsbistum.

    Die Reformation erreichte das Land 1521. Unter der schwedischen Herrschaft im 17. Jahrhundert wurde Estland fast vollständig lutherisch. 1917 gehörten der EELK ca. 920.000 Gliedern an. Während der sowjetischen Annexion ist die EELK eine Minderheitskirche geworden. 2010 vereinte sich die EELK mit der Estnischen Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses.

  • add Litauen

    Länderinformation:

    2.929.000 Einwohner; 65.301 km²   

    77 % der Bevölkerung gehören zur Römisch-Katholischen Kirche.

     

    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN LITAUEN (ELKL) mit 19.637 Gemeindegliedern in 54 Gemeinden, mit 19 Pfarrern und zwei Diakonen
    • EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE IN LITAUEN mit ca. 7.000 Gemeindegliedern in 11 Gemeinden mit vier Pfarrern (davon zwei hauptamtliche) und einer Pfarrerin.


    Mit der Angliederung an die Sowjetunion 1944 begann für die Kirche eine Zeit großer Einschränkungen. Theologen durften nicht ausgebildet werden. Das erste Jahrzehnt nach der politischen Wende war geprägt vom mühsamen Wiederaufbau der Gemeinden. 30 Gemeinden wurden wieder gegründet, darunter alle Großstadtgemeinden.

  • add Polen

    Länderinformation:

    37.996.000 Einwohner; 312.685 km²   

    87 % der Bevölkerung Polens gehören zur Römisch-Katholischen Kirche.

     

    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCH-AUGSBURGISCHE KIRCHE IN DER REPUBLIK POLEN mit 71.000 Gemeindegliedern in 133 Gemeinden mit 167 Pfarrern und Diakonen/Diakoninnen
    • EVANGELISCH REFORMIERTE KIRCHE IN DER REPUBLIK POLEN mit 2.500 Gemeindegliedern in 8 Gemeinden und 5 Predigtstellen mit 6 Pfarrern.


    Schon 1518 wurden die Ideen der Reformation durch Kaufleute und Studenten nach Polen gebracht. Wegen des Krieges und der anschließenden Umsiedlungen dezimierte sich die Zahl der Kirchenglieder, die 1939 noch 800.000 betragen hatte.

  • add Rumänien

    Länderinformation:

    19.911.000 Einwohner; 238.391 km²  

    Ca. 86,5 % der Einwohner gehören der Rumänisch-Orthodoxen Kirche an. Religiöse Minderheiten bilden 5,1 % Protestanten, 4,6 % Römisch-Katholische, Baptisten, Muslime und Juden.

     

    Partnerkirchen:

    • REFORMIERTE KIRCHE IN RUMÄNIEN mit ca. 470.000 Gemeindegliedern, meist ungarischsprachig.
    • Evangelische Kirche A.B. in Rumänien mit ca. 12.000 Gemeindegliedern, überwiegend deutschsprachig.
    • Evangelisch-Lutherische Kirche in Rumänien mit ca. 32.000 Gemeindegliedern.
  • add Serbien

    Länderinformation:

    7.129.000 Einwohner; 77.474 km2      

    85 % der Bevölkerung gehören zur Serbisch-Orthodoxen Kirche. Religiöse Minderheiten sind 5 % Katholiken, 3 % Muslime, 1 % Protestanten und Juden. Am 5. Mai 2006 wurde in Serbien das neue Religionsgesetz rechtskräftig, das u. a. sieben historische Religionsgemeinschaften staatlich anerkennt, darunter auch die beiden Partnerkirchen des GAW.

     

    Partnerkirchen:

    • SLOWAKISCHE EVANGELISCHE KIRCHE A.B. IN SERBIEN (Slovačka evangelička a.v. crkva u Srbiji/Slovenská evanjelická a. v. cirkev v Srbsku) mit 49.000 Gemeindegliedern in 27 Gemeinden mit 14 Filialen und 17 Pfarrern und fünf Pfarrerinnen.
    • REFORMIERTE CHRISTLICHE KIRCHE IN SERBIEN (Reformatska Hriscanskva Crkva u Srbiji/Szerbiai Református Keresztyén Egyház) mit 15.000 Gemeindegliedern in 15 Gemeinden mit 43 Filialen und vier Pfarrerinnen und neun Pfarrern.


  • add Slowakei

    Länderinformation:

    5.419.000 Einwohner; 49.034 km²  

    62 % gehören zur Römisch-Katholischen, 3,8 % zur Griechisch-Katholischen Kirche, 5,9 % sind Lutheraner. Religiöse Minderheiten sind 1,8 % Reformierte, Orthodoxe, Juden und Muslime.

     

    Partnerkirche:

    EVANGELISCHE KIRCHE A.B. IN DER SLOWAKEI (Evanjelická cirkev a.v. na Slovensku)  mit 316.250 Gemeindegliedern in 320 Gemeinden mit 159 Pfarrerinnen und 207 Pfarrern.

    Die Evangelische Kirche A.B. in der Slowakei besteht aus 14 Senioraten in zwei Distrikten: Ostdistrikt (Východný dištrikt), Bischof Mgr. Slavomír Sabol, und Westdistrikt (Západný dištrikt), Bischof Mgr. Milan Krivda.

    Aktuell betreibt sie acht Kindergärten, sechs Grundschulen und sechs Gymnasien, von denen fünf bilingual sind. Diakonische Einrichtungen sind: Tagungs- und Schulungszentrum Agapé in Svätý Jur, Altenheime in Horné Saliby, Košeca, Kšinná und Trnava, ein Kinderheim mit sechs Pflegefamilien, ein Resozialisierungsheim für vernachlässigte junge Menschen und die evangelische Schule für taubblinde Kinder in Červenica. 1996 wurde unter Leitung der Pfarrerin Daniela Horinková die Gemeinschaft der evangelischen Frauen neu aufgebaut. Die Gemeinschaft der evangelischen Jugend organisiert Camps und Festivals und kümmert sich um die Erziehung der Jugendlichen in den Kirchengemeinden. 

  • add Slowenien

    Länderinformation:

    2.062.000 Einwohner; 20.253 km²

    57,8 % gehören zur Katholischen Kirche. Religiöse Minderheiten sind 2,4 % Muslime, 2,3 % Orthodoxe, 1,4 % Protestanten und Juden.

     

    Partnerkirche:

    EVANGELISCHE KIRCHE A.B. IN SLOWENIEN (Evangeličanska cerkev A.V. v Republiki Sloveniji)  mit 14.000 Gemeindegliedern in 13 Gemeinden mit fünf Pfarrerinnen und neun Pfarrern.

    Bereits im 16. Jahrhundert schlossen sich einige slowenische Gemeinden dem reformierten Glauben an. Die kleine Evangelische Kirche A.B., an deren Spitze seit 2001 ein Bischof (vorher Senior) steht, zeigt ein reges Gemeindeleben. Gottesdienste, Unterricht, Diakonie, Jugend- und Pressearbeit weisen einen volkskirchlichen Charakter auf.

  • add Tschechien

    Länderinformation:

    10.511.000 Einwohner; 78.866 km²   

    10,9 % der Einwohner gehören zur Römisch-Katholischen Kirche. Religiöse Minderheiten sind Protestanten, Orthodoxe und Juden, ca. 70 % sind konfessionslos.

     

    Partnerkirchen:

    • EVANGELISCHE KIRCHE DER BÖHMISCHEN BRÜDER (EKBB)  (Českobratrská církev evangelická) mit 78.299 Gemeindegliedern in 252 Gemeinden mit 89 Pfarrerinnen und 189 Pfarrern.
    • SCHLESISCHE EVANGELISCHE KIRCHE A.B. (Slezská církev evangelická a. v.) mit 35.000 Gemeindegliedern in 21 Gemeinden mit drei Pfarrerinnen und 33 Pfarrern.



  • add Ungarn

    Länderinformation:

    9.862.000 Einwohner; 93.030 km²

    55 % der Bevölkerung bekennen sich zur Römisch-Katholischen Kirche, 3 % zur Griechisch-Katholischen Kirche, 19 % sind Protestanten. Religiöse Minderheiten sind Juden und Muslime.

     

    Partnerkirche:

    REFORMIERTE KIRCHE IN UNGARN (Magyarországi Református Egyház) mit 1,15 Millionen Gemeindegliedern in vier Kirchendistrikten mit 27 Senioraten und 1.249 Kirchengemeinden mit 1.547 Pfarrerinnen und Pfarrern.

    Die Reformierte Kirche in Ungarn ist in vier Kirchendistrikte aufgeteilt, die jeweils von einem Bischof geleitet werden.


  • add Ukraine

    Länderinformation:

    45.363.000 Einwohner; 603.700 km²

    Zu 52 % gehört die Bevölkerung der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats an. 9 % der Bevölkerung sind Katholiken. Insgesamt gibt es etwa 3 % evangelische Christen, die zu verschiedenen protestantischen Kirchen und Gemeinschaften gehören.

     

    Partnerkirchen:

    • REFORMIERTE KIRCHE IN TRANSKARPATIEN mit 98.000 Gemeindegliedern in 110 Gemeinden mit 10 Pfarrerinnen und 78 Pfarrern, 136 Katecheten, acht Missionaren, über 110 Kantoren und fast 50 Theologiestudierenden.
    • Deutsche Evangelisch-lutherische Kirche in der Ukraine (DELKU) mit ca. 2.000 Gemeindegliedern in 21 Gemeinden mit 7 Pfarrern, vier Diakoninnen und einem Diakon. Die Gemeinden auf der Krim gehören inzwischen aufgrund der Annektion der Krim durch Russland offiziell zur Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland.


    Aufgrund von Spannungen innerhalb der DELKU ruht derzeit die Partnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

  • add Weißrussland

    Länderinformation:

    9.470.000 Einwohner; 207.595 km2  

    60 % der Einwohner gehören zur Russisch-Orthodoxen Kirche, 8 % sind Katholiken, religiöse Minderheiten sind Protestanten, Muslime und Juden.

     

    Partnerkirche:

    EVANGELISCH-LUTHERISCHE GEMEINDEN IN DER REPUBLIK WEISSRUSSLAND (BELARUS)
    mit ca. 200 Gemeindegliedern in sechs Gemeinden mit einem Pfarrer und vier Prediger/innen.

    Die lutherischen Gemeinden in Weißrussland sind nicht in einer Kirche organisiert. Im Jahr 2000 hatten sich einige Gemeinden von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland und anderen Staaten getrennt. 2004 konstituierten sie sich als Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Belarus.

Asien

  • add Georgien

    Länderinformation:

    4.504.000 Einwohner; 69.700 km2  

    84 % gehören zur Georgischen Orthodoxen Kirche. Religiöse Minderheiten sind 10 % Muslime, Katholiken, Juden und Protestanten. Mit dem Staatsvertrag vom 14. Oktober 2002 wurde in Georgien die Orthodoxie faktisch zur Staatsreligion erklärt.

     

    Partnerkirche:

    Evangelisch-Lutherische Kirche in Georgien (ELKG) mit ca. 700 Gemeindegliedern in sieben Gemeinden mit drei Pastorinnen, drei Pastoren und zwei Lektoren. Eine Partnerschaft besteht auch zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

    Das Evangelisch-Lutherische Diakonische Werk in Georgien ist mit zwei Diakoniestationen, mit Armenküche und medizinischer Betreuung, einem kleinen Altenheim und ihrem Diakonischen Dienst häuslicher Pflege vornehmlich in Tbilissi tätig. Die ELKG unterhält das „Martin-Luther-Haus“, vor allem für Kinder- und Jugendlager im Sommer und für Frauen-, Männer- und Familienfreizeiten, in Kachetien im Osten Georgiens.


  • add Kasachstan

    Länderinformation:

    17.289.000 Einwohner; 2.724.900 km2       

    Im September 2011 billigte das Parlament ein neues Religionsgesetz. Das Gesetz unterwirft die Religionsgemeinschaften einer strengeren Kontrolle, u.a. einer Registrierungspflicht. Es verzichtet auf die 1992 formulierte weltanschauliche Neutralität des Staates und bevorzugt stattdessen die vorherrschende hanafitische Rechtsschule des Islam und die russisch-orthodoxe Kirche.

     

    Partnerkirche:

    Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Kasachstan (ELKRK)
    mit 2.500 Gemeindegliedern in 52 Gemeinden mit neun Pastoren, 25 Predigern und Predigerinnen, 27 Katecheten und Katechetinnen, neun Diakoniemitarbeitenden. Nur 20 Gemeinden und Gemeindegruppen verfügen über ein eigenes Bethaus.

  • add Kirgisistan

    Länderinformation:

    5.834.000 Einwohner; 199.900 km2

    75 % sind Muslime (v.a. Sunniten), 20% Russisch-Orthodoxe. Im Jahr 2012 wurden vom kirgisischen Parlament neue Leitlinien zum bestehenden Religionsgesetz festgelegt, die die Zukunft der Evangelischen Kirche in Kirgisistan gefährden. Jede örtliche Gemeinde mit weniger als 200 Mitgliedern soll für illegal erklärt und ihre Versammlungen unter Strafe gestellt werden.


    Partnerkirche:

    Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Kirgisistan mit ca. 1.000 Gemeindegliedern in 16 Gemeinden mit sechs Pastoren und sechs Predigern.

    Die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Kirgisistan ist seit 2001 offiziell als eigenständige Kirche registriert. Heute gibt es in jeder Gemeinde Gemeindeleiter und -leiterinnen sowie Mitarbeitende für die Sonntagsschule. Über eine intensive Kinder- und Jugendarbeit war ein Zuwachs aus der russischsprachigen Bevölkerung zu verzeichnen, der die starke Abwanderung deutschstämmiger Gemeindeglieder in den 1990er Jahren teilweise ausgeglichen hat.

  • add Russland

    Länderinformation:

    143.820.000 Einwohner; 17.075.400 km2    

    In der russischen Föderation leben mehr als 100 Nationalitäten und Völker.

    70 % gehören zur Russisch-Orthodoxen Kirche, 14% sind Muslime. Religiöse Minderheiten sind 1,4% Protestanten, Katholiken, Buddhisten und Juden. 50 Millionen sind religionslos.

     

    Partnerkirchen:

    • Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland (ELKER) mit ca. 15.000 Gemeindegliedern in 170 registrierten und nicht registrierten Gemeinden und Gemeindegruppen, zusammengefasst in 11 Propsteien.
    • Evangelisch-Lutherische Kirche Ural, Sibirien und Ferner Osten (ELKUSFO) mit ca. 4.000 Gemeindegliedern in 138 Gemeinden in vier Propsteien mit 13 Pfarrern.


    Die ELKUSFO ist flächenmäßig die größte lutherische Kirche der Welt. Die Gemeinden sind fast alle durch Deutsche gegründet. Zurzeit vollzieht sich ein sprachlicher Wandel weg vom Deutschen zum Russischen. Die ländlichen Gemeinden sind durch Wegzug und Auswanderung in ihrer Existenz bedroht.Hauptaufgabe ist die Sammlung der Evangelischen, die Gründung von Gemeinden, die Zurüstung der Gemeindeleiter- und Leiterinnen und Ausbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

    Übergeordnetes Organ der ELKER und der ELKUSFO ist die EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE RUSSLANDS (ELKR).

  • add Usbekistan

    Länderinformation:

    30.743.000 Einwohner; 447.400 km2  

    90 % sind Muslime (Sunniten). Religiöse Minderheiten sind Orthodoxe, Protestanten, Juden und Katholiken.

    Menschenrechtsorganisationen kritisierten, dass unter dem Vorwand der Bekämpfung von Islamisten in Usbekistan Menschen- und Bürgerrechte regelmäßig eingeschränkt und oppositionelle Strömungen unterdrückt werden.

     

    Partnerkirche:

    Evangelisch-Lutherische Kirche in Usbekistan mit ca. 150 Gemeindegliedern in zwei Gemeinden in Taschkent und Fergana sowie einigen Hausgemeinschaften und drei Lektorinnen.

    Das 1896 eingeweihte Kirchengebäude in Taschkent ist die einzige historische lutherische Kirche in Zentralasien. Die übrigen Gemeinden versammeln sich in Bet- oder Wohnhäusern. Aktuell gibt es in der Kirche keine Pfarrer und auch keine Prediger. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Usbekistan wurde 1993 gegründet. Sie ist Mitglied im Bund der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Russland und anderen Staaten (Bund der ELKRAS)