Portugal-Südwest-Europa

Mitglied der Europäischen Union (EU)

92.345 km²                                                  

10.397.000 Einwohner (einschließlich der Azoren und Madeira)

 Die Hauptstadt ist Lisboa (Lissabon) mit 552.700 Einwohnern. 81 % der Bevölkerung gehören zur Römisch-Katholischen Kirche. Religiöse Minderheiten sind 1,2 % Protestanten, Muslime, Orthodoxe und Juden.

Die Minderheitskirchen und Glaubensgemeinschaften sind seit dem Gesetz zur Religionsfreiheit vom 27. April 2001 der Römisch-Katholischen Kirche rechtlich gleichgestellt. Das 1940 geschlossene Konkordat zwischen Portugal und dem Vatikan ist von dem neuen Gesetz nicht betroffen.

Partnerkirche des GAW der EKD ist die EVANGELISCH-PRESBYTERIANISCHE (REFORMIERTE) KIRCHE IN PORTUGAL (Igreja Evangélica Presbiteriana de Portugal – IEPP) mit 2.000 Gemeindegliedern in 20 Gemeinden mit 12 Pastoren/Pastorinnen.

Die Anfänge der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche liegen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche ist in vier Regionen aufgeteilt: Lissabon und Südportugal, Mittelportugal, Madeira und Azoren. Die Kirche ist Mitglied der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, des Ökumenischen Rates der Kirchen, der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, der Konferenz Europäischer Kirchen und CEPPLA (Conferencia de Iglesias Protestantes de los Países Latinos de Europa). Das ehemalige Theologische Seminar in Lissabon soll durch Fernstudienkurse im Zusammenwirken mit dem SEUT in El Escorial, Spanien, seine Arbeit wieder aufnehmen.

Mit der Methodistischen Kirche in Portugal befindet sich die IEPP in einem Vereinigungsprozess. Wichtige theologische Fragen wurden auf einer Synode im Jahr 2011 geklärt. Der Name der Kirche, Verfassungsmodalitäten sowie der konkrete Vereinigungstermin sind jedoch offen.

PORTUGIESISCHE METHODISTISCHE KIRCHE (Igreja Evangélica Metodista Portuguesa – IEMP) Die Kirche ist Mitglied der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.

Experiences vom workcamp des ejw in Portugal

Das Gustav-Adolf-Werk hat das workcamp finanziell unterstützt bei der Renovierung eines Kindergartens am Centro Social da Cova e Gala in der Nähe von Coimbra.
Daniela, Max, Simon und Thai An berichten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen:
Wir haben eine tolle Zeit hier! Sonne, Strand und mehr...
Wir sind nach zwei Tagen, 22 Stunden Fahrtzeit und einer Zwischenübernachtung in Bordeaux endlich angekommen. Die Reise durch Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal verlief zügig und staufrei.
In Figueira da Foz kamen wir erst recht in Fahrt. Am ersten Tag legten wir los mit Dampfstrahler, Gerüst, Grundierung und einem Großeinkauf im nächsten Baumarkt. Bei Sonnenschein und einer frischen Meeresbrise nimmt die Baustelle immer mehr an Gestalt an: Türen und Fenster werden ausgebaut. Etliche davon entsprechend ihrem Zustand ausgebessert, erneuert und farblich aufgefrischt. Auch mehrere Hundert m2 Fassade von verschiedenen Gebäuden erhalten neue Farbe. Der Grillplatz erstrahlt nach gründlicher Säuberung mit dem Dampfstrahler und Ausbesserung der Überdachungen und Sitzecken in neuem Glanz.
Nach harter Arbeit in der Sonne gibt es am Strand Abkühlung, Spiel, Sport und Spaß. Im Centro Social da Cova e Gala werden wir bestens versorgt. Sandra Reis, die Leiterin des sozialen Zentrums, freut sich über die gute Stimmung und das kräftige Anpacken der Gruppe - es geht rund!
Andachten geben Denkanstöße zum workcamp Thema: "Walk the Line". Bei der Arbeit finden Gespräche über Gott und die Welt statt, aber auch welche (Zwischen-)Ziele wir haben, wie wir im Leben unterwegs sind und welche Menschen uns auf unserer Lebensreise begleiten.
Wir schicken sonnige Grüße nach Deutschland!
(Daniela, Max, Simon und Thai An)