Griechenland: Unterstützung der Flüchtlingsarbeit von „Perichoresis“

„Als ich 2015 Menschen sah, die auf den Feldern von Idomeni campierten, war ich schockiert. Menschen wie du und ich waren quasi zu ‚Nichts‘ geworden. Wir haben begonnen, die Menschen in unsere Häuser zu bringen. Das war der Anfang von Perichoresis“, erzählt Paris Papageorgiu, ein Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation Perichoresis.

Samir ist 14 Jahre alt und kommt aus Syrien. Als der Krieg ausbrach begann für ihn und seine Familien eine Odysee. Sie mussten von Zuhause weg.
Zuerst sind sie in Syrien von Ort zu Ort geflohen. Nirgends konnten sie zur Ruhe kommen, immer hat der Krieg sie eingeholt. Schließlich ist er mit einem seiner Brüder in die Türkei gegangen und dann nach Griechenland. Jetzt lebt er mit der Familie seines Bruders. Unterstützt werden sie von der Organisation PERICHORESIS. Samir ist dankbar, dass hier Frieden ist und dass er zur Schule gehen kann. Aber er vermisst seine Mutter und seinen Vater. Er hat Angst um sie.

Griechenland liegt am Mittelmeer und ist eines der europäischen Länder, in denen die meisten Flüchtlinge ankommen. Da Griechenland große wirtschaftliche Probleme hat, ist es schwer für das Land, die Flüchtlinge zu versorgen. Zehntausende leben unter unsagbaren Bedingungen in überfüllten Lagern. Manche haben Glück und erhalten während ihres Asylverfahrens eine Wohnung. Doch selbst, wenn ihnen Asyl gewährt wird, sind sie dann wieder auf sich allein gestellt: bei der Suche nach Arbeit, Wohnraum und Hilfe. Wer es nicht schafft, dem drohen Obdachlosigkeit und tiefe Armut, denn viele Vermieter und Arbeitgeber wollen keine Flüchtlinge.