Rumänien

Neubau eines Gemeindehauses in Ariusd

Ariusd ist ein Ort, der zwischen den Siedlungsgebieten von siebenbürgischen Ungarn und den Siebenbürger Sachsen liegt. Die meisten Bewohner sind orthodoxe Rumänen und pfingstkirchliche Roma. Die reformierten ungarischsprachigen Christen bilden national und konfessionell eine kleine Minderheit. Die Gemeindeglieder sind aber überzeugt, dass sie trotz ihrer geringen Zahl wichtige Aufgaben haben und diese auch erfüllen können.Ein Großteil der Gemeindeveranstaltungen findet aktuell in einem Vorraum des Pfarrhauses statt.

Nach langen Vorbereitungen konnte die Gemeinde im Jahr 2016 mit dem Bau eines multifunktionalen Gemeindehauses beginnen. Inzwischen ist der Rohbau fertig und überdacht. Mit einem großen Saal und einem Raum für die Arbeit mit Kindern soll das Gebäude zum einem helfen, die Platzprobleme der Gemeinde zu lösen. Zum anderen möchte die Gemeinde mit Gästezimmern im Dachgeschoss und einer Dauerausstellung über die archäologischen Funde aus einer jungsteinzeitlichen Siedlung dazu beitragen, den Kulturtourismus im Dorf anzukurbeln.

  • Gemeindehaus Ariusd

Foto Mitte, 3. v.li.: Metropolit Andrei Andreicuţ, Bischof Reinhart Guib