Russland

Gemeindeseminar für kirchliche Mitarbeitende in Omsk

Die ELKUSFO ist flächenmäßig die größte Kirche im Bund der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Russland und anderen Staaten. Gegenwärtig gibt es in der Kirche 17 Pastoren und Pastorinnen, dazu kommen noch 90 Laienprediger. Die Entfernungen zwischen den 138 Gemeinden betragen zwischen 30 bis 3.000 km. Manche Gemeinden können nur einmal im Jahr von einem Pfarrer oder dem Bischof besucht werden. Besonders solche Gemeinden sind auf die Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeitender angewiesen.

Jedes Jahr bietet die ELKUSFO im Oktober für Mitarbeitende ein Ausbildungsseminar an. 25 Personen aus allen Regionen der Kirche können sich in praktischen und theologischen Fragen weiterbilden und zugleich ihre Gemeinschaft vertiefen. Da viele der aktiven Mitarbeitenden ihre Gemeinden auf der Synode vertreten, findet das Seminar im Anschluss an die Synode statt. Das hilft, Fahrkosten zu sparen, die bei den Entfernungen in Sibirien oft beträchtlich sind. Die Menschen können ihre Fahrtkosten nicht selber tragen.

Neueste Nachrichten aus Samara

Olga Temirbulatova berichtetet aus ihrem Gemeindeleben:
... Die finanzielle Situation in unserer Gemeinde hat sich leider nicht verbessert. Der Hauptmieter tilgt seine Schulden, aber in sehr kleinen Raten und es ist ein sehr langsamer Prozess.
Aber wir haben einen neuen Mieter gefunden! Er renoviert zurzeit die Räumlichkeiten. Es bedeutet, dass wir die nächste Zeit noch keine Miete bekommen werden. Ich hoffe, dass sich im Herbst die Situation ändern wird.
Die Gasheizung wird langsam eingebaut. Die Kessel sind installiert, die Rohre sind gelegt und mit der alten Heizungsleitung verbunden. Es wird die Automatik montiert. Bald kommt die Zeit des Zahlens für die Arbeit, was etwas problematisch wird. Ich plage mich mit den Unterlagen und Dokumenten um Geld zu be-kommen. Habe noch keine Klarheit, wie es mit der Unterstützung von der Gebietsregierung sein wird. Wir haben eine Zusage, aber noch keinen endgültigen Beschuss. Die Gebietsregierung ist nach der Fußball-Weltmeisterschaft sehr am Sparen. Wir beten und hoffen, dass alles gut ausgeht.

News aus Samara

Im August hat in Krasny Jar wieder eine Freizeit für behinderte Jugendliche mit ihren Müttern stattgefunden. Überall wurde auf die Jugendlichen sehr gut eingegangen und passende Beschäftigungen ließen keine Langeweile aufkommen. Im Haus gab es Bastel-, Mal- und Tanzangebote. Den Abend leitete der tägliche Spaziergang zum großen Sportgelände ein, wo alle sich vor dem Schlafengehen austoben konnten. Ein Abschlussfest mit Masken und Verkleidung machte die Freizeit zu einem runden Erlebnis für alle.