Neuere Rundbrief aus Samara, No.23 - Januar-August 2018

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde unserer Gemeinde!
Seit dem letzten Rundbrief liegt eine etwas längere Pause als es üblich ist. Das hängt damit zusammen, dass unsere Gemeinde sich keine Sekretärin leisten kann. Auch kommen keine Freiwilligen mehr, da das Auswärtige Amt keine Zuschüsse mehr für diese Aufenthalte gewährt und so musste ich den großen Teil der Aufgaben selbst übernehmen. Die Abwesenheit der Freiwilligen ist ein großer Verlust für unsere Gemeinde. Sie helfen uns schon stark, zum Beispiel bei der Speisung der Obdachlosen, bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, sie helfen auf dem Kirchengelände dem Hausmeister und machen einiges im Büro, wenn es um deutsche Texte geht.

Telegramme vom Gouverneur

Samaras Pröpstin Olga Temirbulatowa zu Gast beim GAW Special

„Es ist sehr wichtig, dass wir Sie als Freunde, als Schwestern und Brüder haben.“ Olga Temirbulatowa, die Pröpstin der lutherischen Propstei Samara, war zu Gast bei einem „Special“ des Gustav-Adolf-Werks Württemberg, und sie sagte einfach Dank: Dank für die jahrelange Verbundenheit ihrer evangelisch-lutherischen Gemeinde im russischen Samara mit der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart und mit dem Gustav-Adolf-Werk. Mehr als 90 Besucher waren in den Hospitalhof in Stuttgart gekommen, um sich aus erster Hand über die Situation in Russland und über die evangelischen Gemeinden im Gebiet der mittleren Wolga zu informieren.
Zur Gemeinde in Samara gehören derzeit rund 300 Mitglieder, rund 80 besuchen jeden Sonntag den Gottesdienst. Ursprünglich im 19. Jahrhundert war die Gemeinde eine deutsche Gründung, heute nehme die Zahl der Mitglieder mit deutscher Abstammung ab. Es gebe aber russischen Nachwuchs. „Zu uns kommen Menschen, die Fragen haben.“ In ganz Russland sind nur 1,4 Prozent der Bevölkerung evangelisch-lutherisch, doch Olga Temirbulatowa sieht die Situation positiv. Vor allem die Beziehung zur russisch-orthodoxen Kirche sei gut, „sie sehen uns als Partner“. Das gelte auch für den Staat: „Zu jedem wichtigen christlichen Fest wie Ostern und Weihnachten bekommen wir jedes Mal ein Telegramm vom Gouverneur.“ Allerdings erschwere ein neues Gesetz, das die finanzielle Unterstützung durch ausländische Organisationen verbietet, die kirchliche Arbeit erheblich.
Die Gemeinden im Gebiet Samara sind auch sozial aktiv; mit Hilfen für Obdachlose zum Beispiel. In der Stadt Togliatti wurde ein Gebäude erworben, in dem behinderte Menschen betreut und ausgebildet werden. Olga Temirbulatowa warb um Unterstützung durch Freiwillige aus Deutschland. Gerade für die Aufgaben in Togliatti würden Freiwillige gesucht.
Die Pröpstin dankte für die Unterstützung aus Deutschland. „Ich danke auch für Ihre Gebete“. Es sei für die Menschen dort sehr wichtig, dass die Kirche in Russland Teil des großen, weltweiten Luthertums sei. Und neben vielen weiteren Eindrücken haben die Besucher des Abends diesen Horizont einer weltweiten Christenheit mit nach Hause genommen.

Rundbrief, No.22 - Juli - Dezember 2017

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde,

seit unseren letzten Rundbrief war eine etwas längere Pause als es früher üblich war. Es hängt damit zusammen, dass wir ab Ende August keinen Freiwilligen in unserer Gemeinde haben und aus finanziellen Gründen können wir uns keine Gemeindesekretärin leisten. Der Rundbrief ist jetzt ganz meine Aufgabe geworden. Aber der Hauptgrund liegt vor allem darin, dass meine Mutter Eugenija Proskurjakova (geborene Haag) am 28. August 2017 im 83. Lebensjahr heimgegangen ist. Das hat mich sehr stark getroffen.
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Rundbrief, No.21 - Februar - Juni 2017

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde,

seit dem letzten Rundbrief ist wieder eine geraume Zeit vergangen.
Ende Januar kam, nach vielen Komplikationen mit dem Visum, unser neuer Freiwilliger; Marius Weber-Carstanjen. Sein Vater war 2014 mit dem Rotary-Club Stuttgart bei uns zu Gast und ist geschäftlich in Togliatti. So war es kein Wunder, dass die Eltern unseres Freiwilligen, ihn hier her in das „kalte“ und verschneite Russland entsandt haben. Er hilft mir jetzt, diesen Rundbrief zu schreiben.
Er hat sich gut eingelebt und übernahm, bis Anfang April, wesentliche Aufgaben bei der Obdachlosenspeisung. .. >>> weiterlesen

Rundbrief №19 April − September 2016

Liebe Schwestern und Brüder,
Liebe Freunde!
Anlässlich des 440-jährigen Bestehens der Lutherischen Kirche in Russland und des Reformationsjubiläums visitierte der Erzbischof der Ev.-Luth. Kirche in Russland, Dietrich Brauer, die Gemeinden Russlands. Vom 14. bis zum 16. April war er in Samara. Erzbischof D. Brauer traf sich mit dem Metropoliten der russisch-orthodoxen Kirche in Samara Sergey und Vertretern der Gebietsregierung. Es wurden Fragen zum Thema des Jubiläums der Reformation behandelt, zu dem im nächsten Jahr die Delegation aus der Württem-bergischen Landeskirche mit dem Bischof Dr. Frank Otfried July an der Spitze erwartet wird. Zudem ist eine internationale, wissenschaftliche Konferenz geplant >>> weiterlesen

Neues aus Samara im Juli 2016

„Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Matthäus 7,7-8).

Gottes Friede und Segen sei mit Euch!
Liebe Schwestern und Brüder, ich bin sehr dankbar für alle Gaben, mit denen Gott unser Projekt, den KIT, in den vergangenen Monaten gesegnet hat.
Die letzten sieben Monate waren von einer unglaublich starken Gemeinschaft im KIT, aber auch von unseren Freunden in Deutschland gekennzeichnet. mehr >>>

 

 

Der Freundesbrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Georg zu Samara

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde!
Ende Mai - Anfang Juni 2015 war für unsere Gemeinde und besonders für unseren Chor durch den 35. evangelischen Kirchentag in Stuttgart gekennzeichnet. Zu diesem Thema wurde extra ein Bericht geschrieben. Ich möchte an dieser Stelle kurz erwähnen, dass es ein großes und langersehntes Ereignis war, auf das wir uns mit der ganzen Gemeinde vorbereiteten, und gleichzeitig war es eine wertvolle Erfahrung und wunderschöne Zeit für die Samaraer Chorsänger. Weiterlesen >>>

Kirchenchor der Ev.-luth St. Georgskirchengemeinde zu Samara auf dem Kirchentag

Vom 3. bis zum 7. Juni 2015 hat in der Partnerstadt Stuttgart das langersehnte Ereignis – der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag - stattgefunden. Uber das Ausmaß dieses internationalen Festivals kann man nur staunen: Tausende Veranstaltungen und Hunderttausend Teilnehmer, die Begrüssung durch amtliche Personen der Stadt, des Landes und des Staates. Funf schone Tage, die mit Gottes Wort, mit der geistlichen Musik und mit den echten menschlichen Empfindungen ausgefullt waren, die uns im Blick auf Gott klug machten.  weiterlesen >>

 

 

Weihnachten in Samara

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde!
Unser letzter Rundbrief endete vor dem Advent und wir möchten über das Leben unserer und anderer Gemeinden in der Propstei „Mittlere Wolga“ seit dieser Zeit berichten.
Die Vorbereitungen für Weihnachten begannen schon Ende November, so z. B. mit dem traditionellen Binden von Adventskränzen, gemeinsam mit engagierten Leuten aus der Gemeinde. Ebenso gab es auch wieder in jeder Adventswoche freitags einen besinnlichen Abend. Zum Thema passende Geschichten, sowie Aufführungen und musikalische Untermalungen schnürten die immer sehr rege besuchten Abende gewissermaßen zu einem Paket. Das Finale, was dem Öffnen des Pakets glich, waren dann die Festgottesdienste an den Feiertagen.... weiterlesen >>

Russland: 160-Jahr-Feier in Samara und Einführung der Pröpstin

Frau Doris Söhner, Untergruppenbach, spricht Segensworte.

1854 wurde in Samara der erste lutherische Kirchengemeinderat gewählt.
Vom 19. bis 21. September 2014 feierte die Gemeinde ihr 160-jähriges Bestehen. Zugleich wurde die Gemeindepfarrerin Olga Temirbulatowa als Pröpstin der neuen Propstei Samara eingeführt.
(Quelle: Gustav-Adolf-Werk)

„Samara? Ist das nicht in Äthiopien?“

Die 150 Jahre alte Kirche St. Georg in Samara

Dr. Claudius Schmidt, der von Mai bis August 2013 einen Freiwilligen-Einsatz in Samara bei der Luth. Kirchengemeinde gemacht hat, sendet uns seinen Bericht.

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Die Kirchen-Partnerschaft der Evang. Gesamtkirchengemeinde Stuttgart

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