Meldung: Weltoffen, ökumenisch und vernetzt !

175 Jahre GAW Württemberg

Am Sonntag 3. Juni 2018 feiert die evangelische Kirche in Laupheim um 10.00 Uhr einen Gottesdienst anlässlich des 175jährigen Jubiläums des Diasporawerks unserer Landeskirche.
Auch die evangelische  Kirche in Laupheim wurde bei ihrem Bau maßgeblich  durch das Württembergische Gustav-Adolf-Werk unterstützt.
Zusammen mit der Ortspfarrerin Martina Servatius, dem Gustav-Adolf-Frauenkreis aus Laupheim wird der frühere Geschäftsführer des GAW Württemberg, Ulrich Hirsch, die weltweiten Verbindungen dieses ältesten evangelischen  Hilfswerkes aufzeigen. In Predigt, Gebeten und Liedern wird etwas von der internationalen modernen und vielschichtigen Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes aufleuchten.  Weitere Mitwirkende aus der Gemeinde werden in einigen Sprachen der Diasporapartner das Wort Gottes lesen. ... >>> weiterlesen

Meldung: Die Evangelischen im Neckartal feiern 175 Jahre Gustav-Adolf-Werk Württemberg

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst an Himmelfahrt 10. Mai 2018 um 10 Uhr feiern die drei Kirchengemeinden Dettingen, Horb und Mühlen das 175jährige Jubiläum des Gustav-Adolf-Werks Württemberg.  In der evangelischen Remigiuskirche Mühlen wird der ehemalige Geschäftsführer des Gustav-Adolf-Werks Ulrich Hirsch dazu die Predigt halten. Vor der Predigt wird aus den drei Kirchengemeinden berichtet, welche Bedeutung das Gustav-Adolf-Werk hatte und noch immer hat. Festlich gestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor der Gemeine Horb.  ... >>> weiterlesen

Seit 35 Jahren engagiert sich Claudia Lohff-Blatezky für die Kinder aus Armenvierteln in Quilmes/Argentinien

 

Vor über 35 Jahren kamen Frau Lohff-Blatezky und ihr Mann in die evangelische Kirche nach Quilmes, eine der Vorstädte im Großraum Buenos Aires. Angesichts der Not der ärmsten Familien im benachbarten Slumgebiet hat sich das Pfarrerehepaar gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern entschlossen, das Gemeindehaus in eine Kindertagesstätte umzuwidmen. Heute werden dort über 120 Kinder ganztägig betreut. „Unser Ziel ist es, dass die Kinder lernen, miteinander zu spielen und auch ihre kreativen Fähigkeiten zu entwickeln“, sagt Claudia Lohff-Blatezky. Viele Kinder kommen aus Familien, in denen Gewalt an der Tagesordnung ist. ...
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Kirche als Hoffnungszeichen in Aleppo

Nach über sechs Jahren Krieg haben die Aufbauarbeiten in Aleppo wieder begonnen. Die Sanierung der armenisch-evangelischen Bethel-Kirche mitten in der zerstörten Stadt soll ein Zeichen sein, dass Menschen Hoffnung bewahren, dass ihr Leben Sinn hat. Pfarrer Haroutune Selimian schreibt dazu: "Als armenisch-evangelische Christen wollen wir hier in unserer Heimat Syrien bleiben und hoffen, arbeiten und beten für eine bessere Zukunft".

Pfarrer Selimian wird von seinen Erlebnissen und der Situation in Aleppo im Rahmen eines GAW-Specials berichten:             

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19.00 - 21.00 Uhr,
Erlöserkirche Stuttgart, Birkenwaldstraße 24.

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Flüchtlingszahlen steigen wieder in Griechenland

"Große Sorgen mache ich mir um die Situation der Flüchtlinge, die Griechenland jetzt wieder erreichen," berichtete der Moderator der Griechischen Evangelischen Kirche Meletis Melitiadis. "Es werden mehr! Allein am Montag kamen auf der Insel Chios 397 Flüchtlinge aus der Türkei über das Meer an. Die Zahl der Flüchtlinge auf Chios hat sich auf 2.800 erhöht. Das Flüchtlingscamp hat aber wesentlich geringere Aufnahmekapazitäten." Nach griechischen Medienberichten warteten bis zum 23. August 10.500 Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln darauf, dass ihr Asylantrag bearbeitet wird und sie die Inseln verlassen können. Das läuft allerdings scheinbar bewußt sehr schleppend. Die Flüchtlingszahlen sind jetzt weiter angestiegen. Allein auf Lesbos leben derzeit 5.111 Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen. Die Infrastruktur des Flüchtlingscamps ist nur auf 2.300 Menschen ausgelegt. "Man kann sich gut vorstellen, was das für die Menschen bedeutet und welche Probleme das mit sich bringt," berichtet Meletiadis. ..
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Diaspora und Reformation

Diaspora und Reformation lautete passend zum Jahr des Reformationsgedenkens das Motto des diesjährigen GAW-Tages am 22. Juli 2017 im Stuttgarter Hospitalhof.

Die Vorsitzende des GAW-Württemberg und zugleich Präsidentin des GAW-Deutschland, Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm, konnte zu diesem wichtigen Tag neben zahlreichen Delegierten und Gästen den Ehrenpräsidenten des GAW-Deutschland, Dr. Wilhelm Hüffmeier, den früheren Ökumenereferenten der Kirche der Böhmischen Brüder, Pfarrer Gerhard Frey-Reininghaus und den scheidenden Geschäftsführer des GAW-Württemberg, Diakon Ulrich Hirsch begrüßen. ... > weiterlesen

Ghazal hat Hoffnung auf Zukunft in Homs
württ. Konfirmanden unterstützen Schüler in Syrien

Es ist für mich wunderbar, in Leipzig dabei zu sein …“ erzählt Ghazal aus Homs in Syrien.

Die heute 16jährige, aktiv in der Jugendarbeit der Presbyterianisch-Reformierten Kirchengemeinde Homs, nimmt auf Einladung am Stewardprogramm der Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in Leipzig teil. Mit ihrer Hilfe bittet das Gustav-Adolf-Werk (GAW)  Konfirmanden im Jahr 2017 um Spenden für evangelische Schulen in Syrien. ... >>> weiterlesen

"An excellet job
Engagiertes Workcamp mit und für Flüchtlinge in Griechenland

Mit 16 Teilnehmern, darunter auch ein in Deutschland anerkannter Flüchtling aus Syrien, wurde am 16. Juni 2017 das 3. Workcamp des Evang. Jugendwerkes Württemberg in Nordgriechenland abgeschlossen.

Unter Leitung des württ. Pfarrers Nicolai Gießler konnte zusammen mit der Fachkompetenz griechischer Protestanten in der Region von Thessaloniki bereits zum 3. Mal für die angekommenen Flüchtlinge aus Syrien Wohnungen renoviert und Unterkünfte vorbereitet und saniert werden. ... >>> weiterlesen

Neue Frauenwege in Chile
Musikalisch kulinarischer Abend in Ulm

Anlässlich ihres Besuches beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin verbindet die seitherige Bischöfin Izani Bruch aus Santiago/Chile einen Besuch in Ulm.

Gemeinsam mit dem Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung veranstaltet das württ. Gustav-Adolf-Werk sein nächstes gaw-special mit Izani Bruch

am Mittwoch, 31. Mai 2017 um 18.00 Uhr im Jugendhaus am Münster (JAM), Münsterplatz 21 in Ulm

Izani Bruch, von der Ev.-Luth. Kirche Chiles (IELCH) berichtet in Wort und Bild von der kleinen Minderheit im mehrheitlich katholischen Land. Sie skizziert die Herausforderungen auf dem Weg der Frauen zu Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in Kirche und Gesellschaft. ... >>> weiterlesen
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Flüchtlinge helfen Flüchtlingen in Griechenland
Workcamp mit GAW-Unterstützung in Nordgriechenland

Die Partnerkirche des Gustav-Adolf-Werkes Württemberg ist die Griechisch sprachige Evangelische Kirche. Sie besteht aus 5.000 Gemeindegliedern in Griechenland und engagiert sich in außergewöhnlicher Weise in der Flüchtlingsarbeit für die überaus große Zahl der in Griechenland ankommenden Flüchtlinge.

Zur Unterstützung dieser Flüchtlingsarbeit vor Ort hat das Evangelische Jugendwerk in Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk Württemberg bereits im Mai und September 2016 Workcamps / Aufbaulager mit großer Beteiligung durchgeführt. Dabei wurden Wohnungen saniert, modernisiert und zur Aufnahme und Begleitung von Flüchtlingen hergerichtet. ... >>> weiterlesen

Unsere Projekte in Griechenland

Mitten in der Zerstörung: Ostern in Aleppo!

"Als armenisch-evangelische Christen wollen wir hier in unserer Heimat Syrien bleiben und hoffen, arbeiten und beten für eine bessere Zukunft", schreibt Pfarrer Haroutune Selimian, Präsident der armenisch-evangelischen Gemeinden in Syrien und Pfarrer der Bethel-Kirche in Aleppo. "Die Karwoche und das Osterfest in unseren Gemeinden - besonders in Aleppo - standen ganz unter dieser Hoffnung, dass es Sinn hat, dass wir hier sind und Zeugnis geben, dass unser HERR Jesus Christus dem Tod die Macht genommen hat. Dafür sind und bleiben wir in Aleppo!"

Pfarrer Selimian berichtet von den bewegenden Ostergottesdiensten. "Die Gottesdienste waren so überfüllt, dass wir sie nach draußen übertragen mussten. Auf dem Campus unserer Schule stand eine große Menschenmenge und lauschte an den Lautsprechern. Es war beeindruckend, wie Viele gekommen waren, um das Osterfest zu feiern - für uns nach über vier Jahren Krieg in einer befreiten Stadt!" ...
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Eine Stimme für die Schwachen
GAW-Ehrenvorsitzender Manfred Bittighofer 75

Der frühere Pfarrer der Stuttgarter Stiftskirche, Manfred Bittighofer, feiert am 28. April 2017 seinen 75. Geburtstag.

Von 1986 bis 2002 war der frühere Direktor der Evang. Missionsschule Unterweissach ehrenamtlich für das Gustav-Adolf-Werk Württemberg, zeitweise als Vorsitzender, tätig. Das Diasporawerk der Württ. Landeskirche hat ihn anlässlich seines Ausschiedens als zweiter Vorsitzender im Juni 2014 zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit berufen.

Der ehemalige Pfarrer der Stuttgarter Stiftskirche, Manfred Bittighofer, der über 30 Jahre lang seine Stimme für die Schwachen und Kleinen erhoben hat, ist zeitlebens als profilierter Theologe und überzeugter Lutheraner bekannt geworden. In seine Zeit als Vorsitzender fällt sowohl der Abschied des früheren GAW-Geschäftsführers, Heinz Weißgerber, als auch die Berufung des noch in diesem Jahr ausscheidenden Geschäftsführers, Ulrich Hirsch. ... >>> weiterlesen

04.04.2017
Von Riga bis zum Bodensee
Bundesverdienstkreuz für ehemaliges GAW-Vorstandsmitglied Rüdiger von Schroeder

Der emeritierte Pfarrer Rüdiger von Schroeder, Jahrgang 1928, erhält am 29. Mai 2017 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Ministerpräsident Kretschmann schreibt in seiner Ankündigung an den in Riga geborenen „Auslandsdeutschen“, dass durch die Verleihung des Verdienstkreuzes seine herausragenden Leistungen für das Gemeinwesen die verdiente öffentliche Anerkennung gefunden haben. ... >>> weiterlesen

03.04.2017
Evangelische Gemeinde und Schule in Homs lebt weiter
Vom GAW geförderte Gemeinde in Syrien ermutigt Menschen

Nach schweren Anschlägen in Homs / Syrien Ende Februar berichtet der Partner des GAW, Pastor Mofid Karajili, der im September Stuttgart besucht hatte, mit bewegenden Worten von der derzeitigen Lage in Homs/Syrien:

„Uns geht es in Homs gut – auch wenn die Anschläge schwer waren und so viele Menschen ihr Leben verloren haben. Der Anschlag war nicht in der Gegend, in der unsere evangelische Kirche steht. Derzeit scheint alles wieder unter Kontrolle zu sein. Dazu gibt es für uns alle in Homs gute Nachrichten: Die radikalen Islamisten, die sich in der Nähe von Homs festgesetzt haben, werden die Gegend verlassen. Wir erwarten und hoffen, dass alle radikalen Muslime die Region verlassen werden und sich die Sicherheitslage dadurch erheblich verbessern wird. Homs wird dann befreit sein von militanten Gruppen. Sicherlich wird es immer mal wieder Unsicherheiten geben – auch in Zukunft. Aber keine Milizen, die gegen die Armee kämpfen. ... >>>weiterlesen

22.03.2017
Unsere Nächsten um die wir uns kümmern
Flüchtlingshilfe auf Sizilien mit GAW-Freiwilligen

Wohnung für Flüchtlinge in Vittoria

Pastorin Silvia Rapisarda betreut die baptistische und  waldensische Gemeinde in Catania / Sizilien.
Für sie sind die aus Afrika ankommenden Flüchtlinge „…. Menschen mit ihren Geschichten. Es sind unsere Nächsten, um die wir uns kümmern müssen. Wir hoffen mit unserem Projekt ein Zeichen setzen zu können.“

"Der italienische Staat ist alleine überfordert mit der Unterbringung und Begleitung von Flüchtlingen", sagt Paolo Naso, der für die Tavola Valdese die gesamte Flüchtlingsarbeit in Italien koordiniert.  ... >>> weiterlesen

24.02.2017
Verschwundene Religion an der Moldau
Junges GAW auf Säkularisierungsspuren in Prag

Insgesamt 19 Theologiestudenten aus Deutschland, darunter 5 vom GAW-Württemberg geförderte Schwaben, sind derzeit zu Besuch bei der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Prag. Sie erleben dabei Schritt für Schritt in der Tschechischen Hauptstadt die fortschreitende Säkularisierung.
"In kaum einem Land Europas ist die Säkularisierung soweit fortgeschritten wie in der Tschechischen Republik," erläutert Prof. Jan Roskovec, von der Theologischen Fakultät an der Prager Karls-Universität. "Wie in einem Laboratorium lässt sich bei uns beobachten, was es heißt, wenn die Religion aus dem öffentlichen Raum verschwindet und immer weniger Menschen sich zu einem Glauben bekennen. ... >>> weiterlesen

24.02.2017
Geboren in "geborgener Flucht"
Syrische Flüchtlingsbabys in Griechenland

In den von GAW-Freiwilligen renovierten Wohnungen der griechischen Gemeinde Milotopos sind die ersten „Flüchtlingsbabys“ geboren worden.
Vor wenigen Tagen erreichte das GAW eine Mitteilung von Meletis Meletiades, dem Moderator der Griechisch Evangelischen Kirche aus Volos. Er schreibt: „Liebe Freunde, letzte Nacht wurde unser erstes Flüchtlingsbaby im Krankenhaus in Yiannitsa geboren. Die Eltern leben zusammen mit ihrer zwei Jahre alten Tochter in einer unserer Wohnungen für geflüchtete Menschen hier in Milotopos. Die Familie stammt aus Syrien und hat bis letzten November im Flüchtingscamp in Volos gelebt. Wir danken dem GAW und allen Spenderinnen und Spendern, die es uns ermöglichen, dass wir geflüchtete Menschen aufnehmen können!“ ... >>> weiterlesen

23.02.2017
Gottesdienst am 26.02.2017 im Martin-Luther-Haus in Marbach mit GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch

Am Sonntag, dem 26. Februar, wird im Gottesdienst um 10 Uhr der Geschäftsführer vom Gustav-Adolf-Werk Württemberg (GAW), Herr Diakon Ulrich Hirsch, die Predigt halten.

Über das GAW besteht eine Partnerschaft zwischen der Württembergischen Landeskirche und der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sloweniens. Primus Truber, über den gerade eine Ausstellung in der Volksbank in Marbach stattfindet, war im 16. Jh. der Reformator Sloweniens, indem er von
Württemberg aus die Luther-Bibel ins Slowenische übersetzt hat. ... >>> weiterlesen

06.02.2017
"Ein besseres Syrien aufbauen ..."
GAW-Generator in Homs bringt Wärme und Licht

Dank der Unterstützung des GAW konnte die evangelisch-presbyterianische Gemeinde in Homs/Syrien einen Stromgenerator für die von ihr betriebene evangelische Schule im Herbst 2016 anschaffen und in Betrieb nehmen. Während des Krieges in Homs war die Schülerzahl weit zurückgegangen. Inzwischen liegt sie wieder bei 1500 Schülern, von denen ein Drittel Christen, die anderen Alewiten und Moslems sind.
„Ziel ist es, “ so Mofid Karaliji, Pfarrer der Gemeinde, „dass die Schüler zusammen und voneinander lernen. Nur so kann Vertrauen untereinander wieder wachsen. Nur alle zusammen können wir ein besseres Syrien aufbauen.“ ...
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20.12.2016
Weihnachten feiern in Aleppo?!
GAW-Partner setzt auf Versöhnung

Flüchtlingskind im Westen Aleppos

Mit bewegenden Worten schildert Pfarrer Ibrahim Nseir aus Aleppo die Situation am 16. Dezember 2016:

„Am Donnerstag habe ich ein Flüchtlingscamp besucht, in dem allein 25.000 Menschen aus dem Ostteil Aleppos untergebracht sind. Ich konnte mit den Menschen reden. Sie sagten, dass sie froh seien, der Hölle Ost-Aleppos entflohen zu sein. Eine Familie erzählte mir, dass in der letzten Zeit fünf Brote für drei Tage reichen mussten – einer achtköpfigen Familie. Ost-Aleppo ist einer der schrecklichsten Orte der Welt! Die Rebellenkämpfer mit ihren Familien harren aus und hoffen, dass sie die Region von Idlib erreichen können“, berichtet der evangelische Pfarrer Ibrahim Nseir aus Aleppo.
„Die Situation ist angespannt. Immer noch werden auch Raketen auf den Westteil Aleppos abgeschossen. In der vergangenen Nacht schlug eine Rakete sehr nah an der Schule „Aleppo College for Boys“ ein, die zur evangelischen Kirche gehört“. Nseir berichtet, dass die Rebellen über Raketen verfügen, die bis an die 20 Kilometer Reichweite haben. „Um sicher leben zu können in Aleppo muss verhindert werden, dass diese Raketen weiter abgeschossen werden!“ Und er fährt fort: „Es wird schwer sein, dass die Menschen hier wieder hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. ...
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20.12.2016
Raum in der Herberge
Weihnachtsfreude für Flüchtlinge in Griechenland

Eine riesige Freude konnte die Evang. Kirche in Griechenland wenige Tage vor Weihnachten Flüchtlingen in Mylotopos bereiten. Mit zwei Workcamps im Mai und September 2016 unter Leitung des württ. Pfarrers Nicolai Gießler und in Verantwortung des Evang. Jugendwerks in Württemberg wurde Wohnraum für die zuvor in Idomeni an der Grenze zwischen Nordgriechenland und Mazedonien gestrandeten Flüchtlinge aus dem Nahen Osten geschaffen.

Auch auf diese Weise konnte die kleine, nur 5.000 Gemeindeglieder umfassende Evang. Kirche in Griechenland, mit Unterstützung des Gustav-Adolf-Werkes, die Not für angekommene Flüchtlinge lindern.
4 Tage vor Heilig Abend erreichten das GAW nun Bilder von glücklichen Flüchtlingen, die durch das tatkräftige Engagement der Evang. Kirche in Griechenland und die zupackende Hilfe vieler Mitarbeitender bei den Workcamps eine vorläufige Bleibe gefunden haben.

Insgesamt – so schreibt Gemeindeleiter Savvas Anastasiou aus Mylotopos – haben 14 Personen aus 5 Familien eine Bleibe und damit Raum zum Wohnen gefunden. ...
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14.12.2016
Große Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Herkunftsländern
GAW-Vorstand zieht Jahrsbilanz seiner weltweiten Arbeit


„Über 75 ehemalige Freiwillige sind an unterschiedlichen Stellen mit dem GAW unterwegs“.
Mit dieser Feststellung punktete Yvonne Hügele, die Referentin des Freiwilligendienstes des GAW Württemberg, bei der letzten Vorstandssitzung.
An 21 Einsatzstellen befinden sich seit Sommer 2016 erneut GAW-Freiwillige. Sie arbeiten bei Einrichtungen der Partnerkirchen in Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay, Italien und Russland.
Weitere Einsatzstellen sind für das kommende Jahr in Bolivien geplant. Auf eine besondere Dienstreise nach Kirgistan verwies Doris Grohs in ihrer Jahresbilanz vor dem GAW-Vorstand. Sie deutete neben den zahlreichen Kontakten auch auf das Jahresprojekt 2017 der GAW-Frauenarbeit hin.
Geschäftsführer Ulrich Hirsch stellte in seinem Jahresbericht die überaus erfreuliche Hilfsbereitschaft von Spenderinnen und Spendern aus Württemberg für die Flüchtlingsarbeit des GAW heraus. So wurden allein im Kalenderjahr 2016 für GAW-Flüchtlingsprojekte der Partnerkirchen in Griechenland, Syrien und Italien insgesamt mehr als 80 000 € gespendet. Die vom GAW unterstützten Workcamps in Griechenland, verantwortet vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, fanden eine beeindruckende Resonanz und förderten die Brückenbaufunktion des GAW.
Bei der Landeskirche hat die Diasporaarbeit des GAW durch Mitwirkung an unterschiedlichen Veranstaltungen an Bedeutung gewonnen. So hatten beispielsweise bei der Partnerschaftskonsultation 18 von 50 Auslandsgästen GAW-Bezug. ...
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12.12.2016
"Wunder" von Paris in letzter Minute
GAW verteilt Geschenke an Diaspora vom Kaukasus bis Serbien

Seniorenweihnachtsfeier in Paris, Einweihung der "neuen" Möbel

Die Württembergische Gustav-Adolf-Diaspora-Stiftung unterstützt das Gustav-Adolf-Werk der Evangelischen Landeskirche in seiner Förderung der Diaspora. In seiner jüngsten Sitzung hat das Kuratorium der Stiftung unter Vorsitz von Kirchenrat Klaus Rieth vier Projekten in der weltweiten Diaspora eine Weihnachtsfreude bereitet. ...
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08.12.2016
Ein Segen auf den man sich setzen kann
GAW vermittelt Neuenbürger Kirchenmöbel nach Paris

Agnes von Kirchbach

 

Das Angebot kam genau zur rechten Zeit:
Kurz vor dem Reformationsfest 2016 hat die Evangelische Kirchengemeinde Neuenbürg dem Gustav-Adolf-Werk Württemberg (GAW) 150 guterhaltene, gebrauchte Stühle und 40 Tische angeboten zur kostenlosen Weitergabe an Gemeinden in der Diaspora. Die Schwarzwaldgemeinde bekam in diesem Herbst neue Möbel für ihr Gemeindehaus.
Zeitgleich hat Pfarrerin Agnes von Kirchbach, Leiterin einer buntgewürfelten evangelischen Gemeinde in den Banlieues am Stadtrand von Paris über die Erweiterung  ihres kleinen Gemeindehauses dem GAW berichtet und über das noch fehlende Mobiliar informiert. Die Querverbindung über das Gustav-Adolf-Werk brachte nun Spender und Empfänger zusammen.  ...
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06.12.2016
Hoffen auf Gottes Kommen in diese zerissene Welt

Bethelschule in Aleppo

zerstörte Kirche in Homs

Gemeinsamer Gottesdienst zum 3. Advent von Syrien und Deutschland

Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg (GAW) unterstützt seit Monaten in dem unter Krieg und Terror leidenden Syrien zahlreiche Projekte mit kräftiger Unterstützung der Württembergischen Landeskirche und vielen Spenderinnen und Spendern. Mehr als zehn Projekte in Syrien, darunter vier evangelische Schulen, Gemeinden in Homs, Aleppo, Qamishly, Mradeh und Kessab werden konkret unterstützt, um denen, die sich zum Bleiben entschieden haben, zu helfen, dass sie überleben und als Gemeinde weiter existieren können.
Aufgrund der intensiven Beziehungen zu den Partnerkirchen denken Gemeindeglieder in Württemberg und Unterstützer des GAW in besonderer Weise in diesen Tagen an die Christen in Syrien.
Ein gemeinsamer Gottesdienst, vorbereitet von der „National Evangelical Synod of Syria and Lebanon“ und der Evangelisch-reformierten Kirche in Deutschland wird für den kommenden Sonntag, 3. Advent / 11. Dezember 2016, für Gemeinden in Württemberg vorgeschlagen. .....
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04.11.2016
Martin Luther in Serbien!?
Slowakische Lutheraner im GAW

Übergabe einer Lutherfigur von Geschäftsführer Ulrich Hirsch an Evka Hlavati

Evka Hlavati ist eine beeindruckende Frau. Aufgewachsen in Balingen, ist sie seit 1984 in Serbien, davon bereits seit 12 Jahren im Bischofsamt der Slowakischen Evangelischen Kirche A.B. in der Vojvodina.

Mit ihrem bemerkenswerten Sprachschatz von schwäbisch über serbisch, kroatisch bis slowakisch managt sie zusammen mit Bischof Mgr. Samuel Vrbovský die kleine Slowakische Evangelische Kirche A.B. in Serbien mit Bischofssitz in Novi Sad. ...
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17.10.2016
Nothilfe kommt in Aleppo an
Württembergische Synodale reden mit Pfarrern aus Syrien

Gesprächspartner für GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch zusammen mit der Delegation der württembergischen Synode in Beirut: Reverend Maam Bitars, libanesischer Pfarrer , der im Tal der Christen in Syrien arbeitet, zusammen mit Rosangela Jarjour(rechts). Sie leitet von Beirut aus die Nothilfe für die diakonische Arbeit reformierter Christen in Syrien. Hierzu gibt auch das GAW Württemberg die Spenden und Unterstützungen der Spender aus Württemberg

„Aleppo, eine der wichtigsten Städte Syriens und ein wirtschaftliches Zentrum, hat sich in dem fünf Jahre andauernden Krieg in einen der gewaltvollsten Orte der Welt verwandelt. Die Stadt ist für die verschiedenen Kriegsparteien von entscheidender Bedeutung. Hier entscheidet sich der Krieg!", schreibt Pfarrer Haroutune Selimian von der armenisch-evangelischen Bethelkirchengemeinde in Aleppo.  „Inzwischen gibt es kaum noch einen sicheren Ort in unserer Stadt. Am 9. Oktober schlug in den Räumen unserer Bethel-Schule eine Rakete ein. Mein Schlafzimmer ist 30 Meter von dem Schulgebäude entfernt", schreibt Selimian. "Es gab zum Glück nur materielle Schäden und niemand ist verletzt worden - nur die Angst vor weiteren Angriffen ist da. Ununterbrochen hören wir den Kriegslärm."  

Die Stadt ist in Ost- und Westteil gespalten. Während die Regierungsseite mit Unterstützung der russischen Luftwaffe den Ostteil der Stadt massiv angreift, erfährt der Westteil der Stadt, wo u.a. die armenisch-evangelische Kirche steht, Raketeneinschläge von der Seite verschiedener Rebellen.

So wird das Leben immer schwieriger. Ohne Hilfe von außen geht es nicht mehr. Die Menschen in Syrien leiden unabhängig von ihrem Glauben oder nationaler Zugehörigkeit unter Isolation und Unsicherheit, Verarmung, psychische Belastungen. Es gibt kaum Arbeit, während die Lebensmittel- und Treibstoffpreise enorm gestiegen sind.

„Mit Hilfe des GAW haben wir die Schäden an der Schule und der Kirche in Aleppo beseitigen können. Zudem haben Schüler und bedürftige Familien Hilfe bekommen."

Dank Spenden aus Deutschland, die das GAW übermittelte, konnte die Gemeinde von Haroutune Selimian in Aleppo 200 Familien mit Essensrationen versorgen (80 US-Dollar pro Paket), für die Schule zum Heizen und für Stromerzeugung Heizöl  kaufen (3.500 Dollar), Lehrergehälter unterstützen (3.200 Dollar), Stipendien für Schüler ermöglichen (7.000 Dollar), die Kirche und die Schule reparieren (1.500 Dollar) und 250 Familien die Bezahlung von Strom ermöglichen (7.500 Dollar). ...
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27.09.2016
Begeistert von der griechischen Flüchtlingsarbeit
Zweites Workcamp mit GAW-Hilfe beendet

3 WorkCamper

Schwäbisch griechische Zusammenarbeit hat zum Ziel geführt:
Eine weitere Wohnung für Flüchtlinge in Mylotopos / Nordgriechenland ist bis auf wenige Kleinigkeiten bezugsfertig.

Mit dazu geholfen hat das zweite Workcamp in Mylotopos/Griechenland, das bis zum 25. September 2016 für die Evang. Kirche in Griechenland durchgeführt wurde. Unter Leitung des schwäbischen Pfarrers Nicolai Gießler wurden bereits im Mai, beim ersten Workcamp, die Arbeiten begonnen. Nun ist der beabsichtigte Wohnraum vor Anfang des Winters fertig. Die zum Teil sehr unterschiedliche Einstellung und Auffassung von Arbeit und Sanierungsfragen hat während der griechisch-schwäbischen Zusammenarbeit unter der internationalen „Bautruppe" zu intensiver Kommunikation geführt. ...
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23.09.2016
Luther in Brasilien
GAW-Partner freuen sich über Reformationsjubiläum

GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch übergibt Pastor Martin Volkmann (OGA)-Generalsekretär) eine der begehrten Lutherfiguren

Die kleine Playmobilfigur „Luther" erfreut sich nicht nur im Land der Reformation großer Beliebtheit.

In Brasilien, dem Land von Olympiade, Zuckerhut, Amazonas und Zika werden den Verantwortlichen des brasilianischen Gustav-Adolf-Werkes (OGA) die kleinen Luthernachbildungen regelrecht aus der Hand gerissen.

Pastor Martin Volkmann, Generalsekretär der OGA (Obra Gustavo Adolfo) hat schon im April 2016 durch die württ. Synodalgruppe 200 Figuren in Empfang genommen.

Bei der gerade begonnenen Partnerschaftskonsultation der Württ. Landeskirche in Stuttgart konnte GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch weitere 70 Exemplare der begehrten Luthernachbildung den Vertretern der Lutherischen Kirche aus Brasilien übergeben.

Mit diesem Geschenk aus dem Ursprungsland der Reformation wird erneut die Brücke zu den mit Spannung auf das Jubiläumsjahr hin fiebernden Lutheranern in Brasilien verstärkt.
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12.09.2016
Damals geschmuggelt - heute verschenkt
GAW vermittelt Bibeln nach Slowenien

Der slowenische Reformator Primus Truber, geboren 1508 in Rašica bei Ljubljana, war um seines evangelischen Glaubens Willen im 16. Jahrhundert mehrfach genötigt, sein Heimatland zu verlassen.

Er fand als Pfarrer, Bibelübersetzer und Buchdrucker in Tübingen, Urach und Derendingen Zuflucht, Heimat und Arbeit.

Mit seiner Bibelübersetzung trug Primus Truber dazu bei, das Slowenische als Schrift-und Kultursprache – ähnlich wie Martin Luther mit dem Deutschen – zu formen. Dafür würdigte ihn der heutige Staat Slowenien mit seinem Konterfei auf der slowenischen Euromünze. Die von Truber ins Slowenische übersetzte Bibel wurde im 16. Jahrhundert in Urach gedruckt und - weil verboten - unter Lebensgefahr in Weinfässern nach Slowenien geschmuggelt.

Diesem Bibel-Schmuggel-Weg nachempfunden hat Pfarrerin Christina Hörnig, Mitglied im GAW-Frauenvorstand, Anfang September 57 Bibeln aus Bietigheim nach Slowenien mitgenommen als Geschenk.

Weil die evangelische Religionslehrerin am Beruflichen Schulzentrum Bietigheim, Pfarrerin Kathrin Buchhorn-Maurer, seit geraumer Zeit im Religionsunterricht mit der ‘Guten Nachricht‘ arbeitet, waren die nicht mehr gebrauchten aber gut erhaltenen Züricher Bibeln abzugeben und wurden dem GAW angeboten. ...
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09.09.2016
Wir hauen auf den Putz
GAW unterstützt Workcamp in Griechenland

„Die Sparren sind stärkere Streichhölzer" schreibt Pfarrer Nicolai Gießler, verantwortlicher Leiter des Workcamps in Mylotopos/Griechenland, über die Dachkonstruktion des Sanierungsobjekts.

Die Schwaben, 10 ehrenamtliche Freiwillige, vorwiegend junge Deutsche aus ganz Württemberg, sanieren und renovieren zusammen mit Fachleuten aus der griechischen evangelischen Gemeinde ein gerade erworbenes Gebäude. Es soll zur Unterbringung für weitere in Griechenland gestrandete Flüchtlinge wohnlich hergerichtet werden.

In seinem Bericht über das zur Zeit mit Engagement und Hochdruck arbeitende Team berichtet Pfarrer Nicolai Gießler von teils abenteuerlichen Bedingungen, unter denen die Renovierungsarbeit von Statten gehen. Dazu zählen nicht nur die problematische Dachkonstruktion, sondern auch Behelfsleitern, die nach deutschen Sicherheitsmaßstäben sicherlich nicht verwendet werden dürften.

Um das Gebäude herzurichten, musste das Dach abgedeckt werden. Das wurde von den griechischen Verantwortlichen bereits erledigt. Die deutschen Helfer haben Ziegel nach draußen geschafft und den Putz der Wände abgeschlagen. ...
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08.09.2016
Was zum Frieden dient
GAW-Special mit Studientag

Agnes von Kirchbach

Direkt aus den Banlieues von Paris kann Agnes von Kirchbach spannend erzählen, was sie als evangelische Pastorin an den Brennpunkten der Gemeinde am Rande der französischen Großstadt zum Frieden beitragen kann.

Das württembergische Gustav Adolf Werk lädt zu diesem „GAW-Special" Interessierte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gemeindeglieder und Neugierige sehr herzlich ein.

Das GAW-Special mit Pfarrerin Agnes von Kirchbach wird ergänzt durch Beiträge des Stuttgarter Friedenspfarrers, Joachim Schilling, und der GAW Präsidentin, Gabriele Wulz.

Dieses GAW-Special findet statt am Samstag, den 22. Oktober 2016 vom 09.15 bis 12.30 Uhr in Stuttgart-Untertürkheim, im Gemeindezentrum der Wallmerkirche. Ein Studientag des GAW mit Vorstellung der vielfältigen Arbeit und friedensbildenden Beziehungen des Diasporawerks schließt sich an.

Auch hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen. ...
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07.09.2016
GAW-Special
Mitten im Chaos von Brasilien
Herausforderungen und Impressionen der lutherischen Kirche

Pastor Martin Volkmann aus São Leopoldo/Brasilien informiert in einem „GAW-Special" über die besonderen Herausforderungen für die Lutherische Kirche in Brasilien nach Olympia und den Paralympics. Nach Absetzung von Präsidentin Dilma Roussef ist die derzeitige Situation in politischer, sozialer- und wirtschaftlicher Hinsicht in Brasilien von höchster Brisanz.

Direkt aus diesem „brasilianischen Chaos" kommt Martin Volkmann auf Einladung der Evang. Landeskirche und des GAW nach Stuttgart. Bei einem GAW-Special skizziert er lebendig in Wort und Bild aus erster Hand die Fragen, Probleme und Chancen der Kirche in Brasilien, dem größten Land Südamerikas. Martin Volkmann ist Generalsekretär der OGA (des GAW Brasilien). Er hat Kontakt und Beziehungen zu allen Regionen und Landesteilen der brasilianischen Gesellschaft. Im April 2016 begleitete er eine hochrangige Delegation der Württembergischen Landeskirche zu zahlreichen Begegnungen, Projekten und Brennpunkten in Brasilien. ...
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06.09.2016
Zwischen italienischen Senioren und afrikanischen Flüchtlingen
20 GAW-Freiwillige in sechs Länder jetzt ausgereist

Aussendegottesdienst 05.06.2016, Stiftskirche Tübingen

Anfang September ist die letzte der 20 Freiwilligen des GAW Württemberg in ihr Projekt ausgereist.

Das GAW Württemberg entsendet seit mehr als 10 Jahren junge Freiwillige in Projekte und Einrichtungen von Partnerkirchen des Diasporawerks in Südamerika, Südeuropa und Osteuropa.

10 der insgesamt 20 Freiwilligen, die beim Aussendungsgottesdienst am 05. Juni 2016 in der Tübinger Stiftskirche von der Vorsitzenden des GAW Württemberg und Präsidentin des GAW Deutschland, Prälatin Gabriele Wulz, eingesegnet wurden, stammen aus Württemberg, die übrigen kommen aus dem ganzen Bundesgebiet.

In drei intensiven Vorbereitungsseminaren zwischen März und Juni 2016 wurden sie für ihren Einsatz in Projekten und Einrichtungen der Partnerkirchen des GAW qualifiziert und vorbereitet.

Mit sechs Projekten in Chile bildet das südamerikanische Land das größte Kontingent der GAW Freiwilligen, gefolgt von je 4 Freiwilligen in Argentinien, Italien und Paraguay. Zwei Freiwillige sind nach Russland aufgebrochen und eine nach Uruguay ...
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05.09.2016
Eine Mischung aus Begeisterung und Enttäuschung
GAW-Partner sind stolze Gastgeber für Paralympics in Rio

Pastor Rolf Rieck ist verantwortlich für die lutherische Gemeinde in Rio de Janeiro.

Auf der Homepage der Lutherischen Kirche (www.luteranos.com.br) beschreibt er neben der Freude und dem Stolz, Gastgeber zu sein auch die Enttäuschung über so viele Mißstände, die nicht nur in der Stadt Rio, sondern im ganzen Staat herrschen.

Vom Mittwoch, 7. bis Sonntag, 18. September 2016 finden nun die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro statt. Unter den 4.350 Sportlern aus aller Welt, darunter 155 deutschen Teilnehmern, befinden sich auch 10 aus Württemberg. Auch für sie ist die seit 190 Jahren in Rio wirkende Lutherische Kirche Gastgeber.

Über die Situation der Menschen in Brasilien und die Lutherische Kirche informiert das Gustav-Adolf-Werk Württemberg in einer besonderen Homepage. Unter www.brasilien-menschen-im-fokus.de werden Hintergründe, Informationen, Beiträge über Land, Leute, Kirchen und Menschen sowie die problematische Situation im ökologischen Bereich angeboten. Auch auf verschiedene Veranstaltungen in den nächsten Wochen wird aufmerksam gemacht...
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01.09.2016
Mit Akkuschrauber ins Land des Olymp
Zweites Workcamp für Flüchtlinge in Griechenland

Nordwestlich von Thessaloniki/Griechenland liegt etwa 1,5 Autostunden entfernt Mylotopos, ein Ort mit ca. 2.000 Einwohnern.
Die in der Flüchtlingsarbeit vor Ort sehr aktive evang. Gemeinde versucht der Flüchtlingslage nicht nur im eigenen Ort, sondern auch in Gianitsa durch Verteilung von Kleidung, Hygienebedarf und Versorgung der Flüchtlinge gerecht zu werden. Sie versteht diese Aufgabe bereits seit den ersten Unterstützungsmaßnahmen im Grenzflüchtlingslager Idomeni als einen geistlichen Dienst.
Zur Unterstützung dieser Arbeit findet nun in Mylotopos ab 4. September 2016 unter Leitung des württ. Pfarrers Nicolai Gießler aus dem Dekanat Aalen das zweite Aufbaulager des evang. Jugendwerkes, gefördert vom GAW-Württemberg und vom Kirchenbezirk Aalen, statt. Die insgesamt 10 ehrenamtlich Mitarbeitenden aus dem Schwabenland – einige schon zum zweiten Mal nach dem ersten workcamp im Mai 2016 – teilen sich in drei einwöchige Arbeitsschritte auf.
In Zusammenarbeit mit der evang. Gemeinde in Mylotopos wird durch das engagierte ehrenamtliche Team aus Württemberg mit Fachleuten vor Ort ein weiteres Flüchtlingsheim – gerade von der kleinen evang. Kirche gekauft – wohnlich hergerichtet, saniert und für eine größere Zahl von Flüchtlingen aufnahmebereit gestaltet. Dazu gehören ein neues Dach, neue und größere Fenster, Wändesanierung, Innenausbau sowie Sanitäranlagen.
Die vorwiegend jungen MitarbeiterInnen aus Württemberg sind mit großem Eifer dabei, sich für diesen guten Zweck ehrenamtlich zu engagieren und mitzuhelfen ...
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30.08.2016
Licht im Zentrum der Dunkelheit
GAW unterstützt Generatoren-Kauf für Syriens Gemeinden

Pfarrer Firas Farah von der evangelischen Gemeinde in Qamishly/Syrien bedankt sich in einem bewegenden Schreiben an das Gustav-Adolf-Werk im August 2016 für die finanzielle Hilfe bei der Beschaffung von drei lebensnotwendigen Generatoren.
Mit maßgeblicher Hilfe der württembergischen Landeskirche konnte das GAW den kriegsbedingt nur wenige Stunden am Tag mit Strom versorgten Gemeinden dazu verhelfen, dass sie künftig wieder Licht, Heizung, Klimaanlage und Kühlaggregate betreiben können.
Pfarrer Firas Farah aus Qamishly freut sich: „Wir sind sehr glücklich und dankbar. Die Generatoren erleichtern es uns sehr, das Gemeindeleben und die Gottesdienste aufrecht zu erhalten.“
Die Beschaffung der Generatoren hatte aufgrund der zerstörten Infrastruktur und der prekären Sicherheitslage in Syrien mehrere Monate gedauert. In der Region gab es keine passenden Generatoren zu kaufen. Nach längerer Suche konnten die Gemeinden die Geräte schließlich in Damaskus beschaffen. Da die Straßen von Damaskus in den Nordosten Syriens nicht sicher sind, wurden die Generatoren mit dem Flugzeug transportiert. Mit diesem Strom, der buchstäblich „von oben“ kam, können die Gemeinden in Qamishly, Al Malkeih und Al Hassaka nun wieder zuversichtlich und fröhlich ihre Gottesdienste feiern und ihr Gemeindeleben zum Wohl der Gemeinde und zur Ehre Gottes betreiben...
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29.08.2016
Bleiben, wenn andere flüchten
GAW-Gäste aus Syrien berichten

„Wir sind verletzt, aber nicht zerstört.“ Mit diesem erschütternden Fazit beschreit Pastor Mofid Karajiili aus Homs/Syrien am 24. August den Gastgebern von Landeskirche und  Gustav-Adolf-Werk in Stuttgart zusammen mit Naila und Joseph Kassab die derzeitige Situation in Syrien.
Der Apostel Paulus hat die Aufgabe, das Evangelium aller Welt zu verkünden, in Syrien begonnen. Die Welt hat von hier aus Hilfe bekommen. Bitte vergesst uns evangelische Christen in Syrien jetzt nicht in dieser harten Zeit! Wie Paulus zu euch kam, so helft uns und betet für uns!“ sagt Pfarrer Mofid Karajiili.
"Wir brauchen eure Gebete und eure Solidarität.“ Mit diesen Worten unterstreicht er seinen Bericht aus Homs und sein Erleben des blutigen Bürgerkriegs, mit so viel Leid und einer halben Million Toter. Er selbst begann als junger Pfarrer in Idlib. Nach der Kirchenzerstörung dort flohen die Gemeindeglieder vor der al Nusra-Front. Die Kirche schickte ihn in eine andere Gemeinde. Schließlich kam er 2012 nach Homs. Auch hier begannen heftige Kämpfe. Die evangelische Kirche war auf einmal auf der Seite der sog. Rebellen, die aus der Kirche ein Rekrutierungsbüro machten. 300 Meter weiter liegen Schule und Altersheim der Kirche – nur: auf der anderen Seite der Frontlinie. Weihnachten 2015 erst konnte die Gemeinde wieder Gottesdienste hier feiern.
Mit bewegenden Worten beschreibt Mofid: „Wir sind durch die Zeit des Krieges eine bessere Kirche geworden".
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29.07.2016
500 Trillerpfeifen zur Olympiade erinnern an Reformation
Polnischer GAW-Partner überrascht Gottesdienstbesucher

Mit 500 Trillerpfeifen in den Farben der Olympischen Ringe (blau, schwarz, rot, gelb, grün) erinnert der umtriebige evang. Pfarrer Jan Byrt aus Szczyrk/Polen zu Beginn der Olympiade 2016 an die Reformation.

Im Gottesdienst am 7. August 2016 wird Pfarrer Jan Byrt in Szczyrk, südlich von Bielsko-Biala, allen Besuchern eine farbige Trillerpfeife überreichen. Damit, so Jan Byrt, soll an das laute Rufen des Beters zu Gott erinnert und zum Hören des Evangeliums eingeladen werden.

Der glühende Verfechter und Vorbereiter des Reformationsjubiläums 2017 hat in den letzten Monaten und Jahren schon mehrfach spektakuläre Aktionen zur Erinnerung und Vorbereitung des Reformationsjubiläums durchgeführt.

Seit 2008 bereitet er das Jubiläum sehr intensiv mit seiner Gemeinde vor und hat nahezu an jedem Sonntag eine volle Kirche. So hat er z.B. ein spezielles Brot in Form einer Lutherrose backen lassen und jeweils am Reformationstag ausgeteilt. In einem Garten sind 500 Bäume gepflanzt, 500 Aufkleber mit Gottes Wort sowie 500 CDs und 500 neue Testamente wurden bereits verteilt. Auch 500 Rhododendron-Pflanzen sowie 500 Vogelhäuser wurden aufgestellt. Mit 500 Ostereiern, 500 Zollstöcken und 500 Fußbällen (jeweils mit Lutherose) hat Jan Byrt ebenfalls Aufmerksamkeit erreicht.
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29.07.2016
Feuer löschen mit Briefmarken
Brasilien-Partner des GAW fördert Brandschutz

Qualifizierung von Arbeitslosen

Die Briefmarkenaktion des Gustav-Adolf-Werkes Württemberg (GAW) kommt sozialdiakonischen Projekten und Einrichtungen der Evang.-Luth. Kirche in Brasilien zugute.

Dieter Fertsch, der Verantwortliche für die Briefmarkenaktion in Brasilien (IECLB-Selos) schreibt wenige Tage vor der Olympiade: „Unser Land leidet gerade unter einer schweren ethisch-moralischen Krise, die ganz stark die Politik und in Konsequenz auch die Wirtschaft betroffen hat. Wenn Finanzen sinken, werden als erstes die Ausgaben mit Hobbycharakter gestrichen. Erstaunlicherweise hat diese Krise bis jetzt noch nicht unseren Briefmarkenverkauf betroffen. So können wir viel Gutes tun…"

Im Jahr 2015 konnten durch die Briefmarkenaktion des GAW 3 Projekte in Brasilien maßgeblich gefördert und unterstützt werden:

Mit umgerechnet fast 2.000 € wurde eine Brandschutzanlage in der Kindertagesstätte Lupicinio Rodrigues in Porto Alegre finanziert. Die Verbesserung der Abwasseranlage in der Friedensschule von Novo Hamburgo wurde mit ca. 1.000 € gefördert. Zur Qualifizierung von Arbeitslosen wurden in Rio Claro/SP Nähmaschinen im Wert von 1.400 € angeschafft.
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27. Juli 2016
"Unsere Gebete für ihr Land"
Griechischer Protestant sendet Solidaritätsadresse an GAW Württemberg

Meletis Meletiadis, der Moderator der kleinen griechischen evangelischen Kirche mit Sitz in Volos, hat in einem Solidaritätsschreiben an das GAW Württemberg sein Mitgefühl für das unter den Terroranschlägen leidende Deutschland ausgedrückt.

In einem „Sympathie" überschriebenen Mail bringt der Verantwortliche für 5000 Protestanten unter den 11 Millionen Griechen sein Mitgefühl und seine Sympathie für die deutsche Nation zum Ausdruck, die zum Ziel „der bösen Mächte der ISIS" geworden sei.

Die bewährte gute Zusammenarbeit mit der kleinen Diasporakirche, die eine intensive Flüchtlingsarbeit betreibt, vom GAW unterstützt, stehe an der Seite der Menschen die zu Frieden und Versöhnung in Deutschland aufrufen. Es tut dem GAW Württemberg gut, dass mit einer solchen Stimme aus der Diaspora zum Ausdruck kommt, wie sehr wir verbunden sind. Der Moderator Meletis Meletiadis schreibt weiter „Möge Gott Ihnen die Gnade, den Frieden, den Mut und die Liebe geben, der neuen Situation zu begegnen." Trotz der schwierigen Situation ihrer Minderheit bietet Meletis an: „Wir stehen Ihnen für jegliche Hilfe, die wir, wenn auch mit unseren kleinen Ressourcen anbieten können, zur Verfügung.
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22. Juli 2016
Im Schatten von Olympia
Brasilianische Minderheiten im GAW-Fokus

Wenn die Welt in den nächsten Tagen und Wochen nach Rio de Janeiro/Brasilien blickt, um die Olympischen Sommerspiele zu verfolgen, bleiben viele Menschen in Brasilien Zaungäste oder sind an den Rand gedrängt.
Brasilien ist mehr als Zuckerhut, Christusstatue oder Medaillenrausch im Olympiafieber.
Das Gustav-Adolf-Werk Würtemberg als das Diasporawerk der Evang. Landeskirche hat zusammen mit weiteren Werken und Organisationen wie „Brot für die Welt", „Gnadauer Brasilienmission", „Kirche und Sport", „Dienst für Mission und Ökumene" sowie „Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg" eine Kampagne gestartet, um auf die Menschen und Mißstände in Brasilien aufmerksam zu machen.

Die eigens dafür eingerichtete Homepage unter www.brasilien-menschen-im-fokus.de bietet einen Informationspool mit Beiträgen und Hintergrundinfos über Land, Leute, Kirchen und Menschen für Interessierte, Gemeindeglieder und Brasilienurlauber sowie Sportler an. Eine bunt gestaltete Info-Karte ist beim GAW oder auch unter der Homepage kostenlos abrufbar.
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15. Juli 2016
Gottesdienst, Menschenrecht und Umweltschutz gehören zusammen
Der unter Polizeischutz stehende Pastor Cabrera besucht das GAW-Württemberg

Pfarrer Pilar Cabrera

Pilar Cabrera ist Pfarrer in Zacapa und zugleich Leiter der kleinen protestantischen Diasporakirche in Guatemala.

Mitte Juli besuchte er im Rahmen eines Deutschlandbesuches auch das GAW-Württemberg als langjährigen Partner der Diasporakirche in Mittelamerika. Im Gespräch mit Geschäftsführer Ulrich Hirsch und den GAW-Referentinnen Doris Grohs und Yvonne Hügele informierte er auch über das Leben und den Glauben der Minderheitskirche in einem nach wie vor sehr unsicheren Land.

Seit Jahren ist Pastor Jose Pilar Alveres Cabrera aufgrund von Morddrohungen unter ständigem Polizeischutz rund um die Uhr. Sein aus der Bibel begründetes Engagement gegen Korruption und für die Erhaltung der Umweltressourcen stehen im Zentrum seiner Botschaft und seiner Umweltschutzaktivitäten. Dabei kommt er vor allem ins Visier der Großgrundbesitzer und der mafiösen Strukturen des Landes. Deshalb ist Pilar Cabrera ständig unter Lebensgefahr und wird von bewaffneten Polizisten rund um die Uhr begleitet. Umweltschutz und Menschenrechte sind Pilar Cabrera aufgrund seines Glaubens und seines Schriftverständnisses ein Grundanliegen.

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14. Juli 2016
Altar, Kanzel und Bänke neu: Kirche in Damaskus
Durch GAW-Hilfe wieder ein Ort des Hörens und des Trostes

Mit Hilfe des Gustav-Adolf-Werkes konnte eine von Raketen getroffene Kirche in Damaskus wieder erneuert werden.

Pastor Boutros Zaour von der Reformierten Gemeinde in Damaskus schreibt in den letzten Tagen an das GAW: „Im vergangenen Sommer wurde die Evang. Kirche in Damaskus durch Raketen getroffen und hat schwere Schäden am Kirchendach und Kircheninnenraum angerichtet. Die Kirchenbänke waren völlig kaputt und die Kirchenfenster zerstört. In den Wänden gab es große Löcher. Dank der Hilfe des GAW konnten wir neue Kirchenbänke,      >>> weiterlesen ...

16. Juni 2016
Tiefe Spuren hinterlassen
Ute Leube erhielt die Brenz-Medaille in Bronze

Betzingen/Reutlingen - Mit der Johannes-Brenz-Medaille, der höchsten Auszeichnung, die die Evangelische Landeskirche in Württemberg zu vergeben hat, wurde in der Betzinger Mauritiuskirche mit Ute Leube eine Persönlichkeit geehrt, die in vielfältiger Weise in und für das Gustav-Adolf-Werk (GAW) gewirkt hat.
Seit rund vier Jahrzehnten mit dem Diasporawerk der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verbunden, trug sie von 1983 bis 1992 Verantwortung als Leiterin der Gustav-Adolf-Frauenarbeit in Württemberg und war für mehr als 70 Frauenkreise und -gruppen innerhalb der Landeskirche verantwortlich. Zu ihren zahlreichen Funktionen und Tätigkeiten auf Landesebene kamen auch solche auf Bundesebene: Sie war bis 1992 im Bundesvorstand der Frauenarbeit im GAW und gestaltete so auch den Zusammenschluss der Werke in West- und Ostdeutschland mit.
Darüber hinaus stellte sie ihr unermüdliches Engagement in den Dienst der internationalen Kontaktpflege und unterstützte durch praktische Hilfen Diasporagemeinden in aller Welt. Dazu zählen Projekte sozialdiakonischer Einrichtungen innerhalb von 40 Partnerkirchen in 30 Ländern Europas und Südamerikas. Christlichen Minderheiten in aller Welt habe sie damit ein Stück Heimat und das Gefühl vermittelt, zusammen zu gehören, würdigte Diakon Ulrich Hirsch, seines Zeichens GAW-Landesgeschäftsführer, Leubes Wirken. Sie habe so daran mitgewirkt, Brücken zu bauen und Grenzen zu überwinden. Dabei sei ihr langjähriger Einsatz immer geprägt gewesen durch „offene Ohren und ein offenes Herz“. „Lasst uns Gutes tun“: Jenes Leitmotiv des GAW habe Ute Leube durch ihren langjährigen, ehrenamtlichen Dienst gleich mehrfach und weltweit eingelöst und damit auch zur Völkerverständigung und -freundschaft beigetragen, blickte Gisela Mohr, die heutige Leiterin der GAW-Frauenarbeit in Württemberg zurück. „Sie hat tiefe Spuren hinterlassen“ – auch bei ihr selbst. „Ohne sie würde ich heute hier nicht stehen“, gestand die Reutlingerin. Die Brenz-Medaille, die sie sichtlich gerührt während des von Pfarrer Christoph Zügel geleiteten Gottesdienstes an Ute Leube übergab, nannte sie „ein schönes Zeichen des großen Danks“.
Als ein Zeichen großer und grenzüberschreitender Verbundenheit war auch das Kommen von Wanda Falk zu verstehen. Die Generaldirektorin der Polnischen Diakonie ließ es sich nicht nehmen, eigens aus Warschau nach Betzingen zu reisen, um Ute Leube zu gratulieren und zu danken.
Stellvertretend für viele Diasporagemeinden (die Mitglieder der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen machen 0,2 Prozent der Bevölkerung aus) hielt sie fest: „Ohne solche Menschen könnten sich einige Minderheitskirchen und diakonische Einrichtungen Projekte nicht leisten.“ Durch Ute Leubes Arbeit sei die Welt ein bisschen besser geworden. „Die Welt von heute braucht Vorbilder wie Frau Leube: Wir brauchen Menschen, die anderen helfen zu glauben, dass sie nicht alleine sind.“
Die heute in Betzingen lebende Ute Leube selbst ergriff nicht das Wort. Für Freunde und Weggefährten gab es indes beim folgenden Empfang die Gelegenheit mit ihr ins Gespräch zu kommen. Eben so, wie es Leube am liebsten hat: direkt und von Angesicht zu Angesicht.

Simon Wagner - Reutlinger Nachrichten vom 13.06.2016

5. Juni 2016
> Gegen neue Grenzen und Zäune in Europa
Über 1.000 Besucher beim Gustav-Adolf-Fest – „Dankbar für Weltoffenheit“

Rottenburg/Kreis Tübingen (ps) – Insgesamt mehr als 1.000 Besucher aus der Region, aus Deutschland, Europa und Übersee haben das Gustav-Adolf-Fest am 4. und 5. Juni in Rottenburg und im Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen besucht. Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist das Diasporawerk der evangelischen Kirche; es unterstützt evangelische Minderheitenkirchen weltweit. Referenten aus Deutschland und Osteuropa sprachen sich gegen neue Grenzen und Zäune auf dem Kontinent aus und warben für eine offene, gastfreundliche Zivilgesellschaft.

GAW-Präsidentin Prälatin Gabriele Wulz zeigte sich bei der Festeröffnung in der Rottenburger Zehntscheuer dankbar für die weltweite ökumenische Verbundenheit mit den Gästen aus Südamerika, Polen, Slowenien und Griechenland. Die polnische Diakonie-Direktorin Wanda Falk aus Warschau sagte: „Mit einem gewissen Schrecken nehmen wir wahr, wie in Europa knapp 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder neue Grenzen hochgezogen werden – manche sind schon geschlossen!“ Christen wollten verbinden und Brücken bauen, sagte Wanda Falk: „Es ist ein Geschenk, dass wir einander begegnen können, dass wir einander helfen und uns voneinander helfen lassen können. Das wollen wir dankbar schützen und bewahren!“ Der Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher sprach sich in seinem Grußwort gegen eine strikte Trennung von Staat und Kirche aus: „Das deutsche Modell hat sich bewährt: Jeder soll seinen Glauben im staatlich gesetzten Rahmen leben können.“ Dazu gehöre auch, Moscheen nicht nur in Gewerbegebieten zuzulassen. Scharf warnte der OB davor, die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu unterschätzen: „Es ist noch nie – auch 1933 nicht – eine Partei angetreten mit der Ankündigung, den Holocaust zu betreiben.“ Eine Protest-Wahl könne unabsehbare Konsequenzen haben. Die Tübinger Dekanin Elisabeth Hege verwies auf frühere Gustav-Adolf-Feste, die in Tübingen in den Jahren 1871, 1892 und 1936 stattgefunden hätten – jeweils in Jahren, in denen der Nationalismus eine bedeutende Rolle gespielt habe. „Heute sind wir dankbar für alle Signale von Weltoffenheit und Gastfreundschaft in unserer Gesellschaft“, betonte Dekanin Hege.

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25. Mai 2016
>20 Schwaben arbeiten mit Evangelischen in Griechenland

Workcamp Griechenland - Gruppenfoto

Von 15. bis 27 Mai verbringen zwanzig Freiwillige (zwischen 11 und 61) ihren Urlaub zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in evangelischen Gemeinden in Griechenland. Unter dem Dach des Evang. Jugendwerk Württemberg haben Martin Dippon (Weinstadt) und Pfr. Nicolai Gießler (Kirchheim am Ries) ein WorkCamp organisiert. Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg und Deutschland, sowie der Evang. Kirchenbezirk Aalen haben diese Hilfe finanziert. Außerdem tragen alle Teilnehmer mit einem Eigenbeitrag zu den Reisekosten bei.

Konkret geht es um Wohnprojekte für Flüchtlinge an zwei Orten. Die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in Thessaloniki hat eine Wohnung angemietet, in der werdende oder junge Mütter, die als Flüchtlinge in Griechenland sind, unterkommen sollen. 8 Teilnehmer am WorkCamp haben diese Wohnung renoviert, in einzelne Parzellen abgeteilt, so dass die Wohnung in kurzer Zeit bezugsfertig ist.

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23. Mai 2016
>"Griechische Flüchtlingshilfe mit württembergischer Unterstützung
Salongespräch des Gustav-Adolf-Werkes Württemberg mit griechischem Pastor am 2. Juni 2016

Kleiderausgabe

Meletios Meletiadis hat als Moderator der kleinen griechischen Evangelischen Kirche Bischofsfunktionen. Der für 5.000 Protestanten unter 11 Millionen Griechen verantwortliche Pastor in Volos ist Ansprechpartner des württembergischen
Gustav-Adolf-Werkes (GAW). Im Rahmen eines „GAW-Specials" informiert der überaus engagierte Pastor am Donnerstag, 2. Juni 2016 beim Salongespräch um 19.00 Uhr im Hospitalhof Stuttgart über die gewaltigen Anstrengungen seiner kleinen Diasporakirche für die Flüchtlinge in Griechenland, die in unterschiedlicher Weise durch württembergische Hilfe verstärkt wird. Schon seit Februar 2015 engagieren sich zahlreiche Gemeindeglieder der Diasporagemeinden in Idomeni, Milotopos, Katerini, Thessaloniki sowie weiteren Orten, zuletzt auch in Hotspots wie Giannitsa. Sie versorgen ankommende, durchreisende und gestrandete Flüchtlinge mit dem „täglichen Brot" sowie weiteren Lebensnotwendigkeiten. Beim Salongespräch berichten Meletiadis und Ehrenamtliche auch über ein kurzfristig durch den EJW-Weltdienst organisiertes Workcamp, das zur Zeit noch in Griechenland läuft. Im Rahmen des GAW-Jahresfestes in Rottenburg am Samstag, 4. Juni 2016 wird Meletios Meletiadis um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum in Rottenburg über die aktuellen Aktivitäten informieren. Interessenten sind sehr herzlich zu allen Veranstaltungen eingeladen. Der Eintritt frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. >>> weiterlesen

3. Mai 2016
>"Muttertagsmenu fürs Überleben in Syrien
CVJM Unterhausen kocht für GAW-Projekt

Am kommenden Sonntag, 8. Mai 2016, lädt der CVJM Unterhausen bei Reutlingen wieder ab 12.00 Uhr zum traditionellen „Menü zum Muttertag" ein.
Auf Vorschlag des GAW-Schriftführers, Eberhard Vöhringer, hat der Vorstand des CVJM Unterhausen beschlossen, den Reinerlös des wunderbaren Essens im festlich geschmückten Evang. Gemeindehaus Unterhausen für ein GAW-Projekt in Syrien zu spenden.
Der Geschäftsführer des GAW Württemberg, Ulrich Hirsch, freut sich über die gute Idee aus dem Echaztal, die beispielgebend für weitere Aktionen sein kann.
Mit dieser Unterstützung, bei der Mütter an Mütter denken, hilft das Gustav-Adolf-Werk Württemberg dem in Aleppo ausharrenden Pfarrer Haroutune Selimian, von der Armenisch-Evang. Bethelgemeinde und seinen Gemeindegliedern, in dem zunehmend schwieriger werdenden Bürgerkrieg, das Überleben zu ermöglichen.
Haroutune Selimian schreibt am 27. April 2016 an das Gustav-Adolf-Werk: „Es ist schwer zurechtzukommen. Es gibt keinen Strom, Wasser ist ein Problem. Tag und Nacht hören wir die Granaten einschlagen. Es gibt keinen sicheren Ort mehr in der Stadt". Umso erstaunlicher ist, dass Heroutune Selimian zusammen mit noch etwa 40 000 Christen von ehemals 400 000 in Aleppo bleiben will.
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2. Mai 2016
>"Herz und Hand für Flüchtlingskinder"
GAW in Griechenland vor Ort

Die Präsidentin des GAW Deutschland und Vorsitzende des GAW Württemberg Prälatin Gabriele Wulz, Ulm, informiert sich zusammen mit dem Generalsekretär des Diasporawerks Pfarrer Enno Haaks vom 03. bis 05. Mai 2016 in Thessaloniki, Milotopos und Idomeni über die Flüchtlingsarbeit und eruiert konkrete Unterstützungsmodalitäten.
Die Delegation wird begleitet von Meletios Meletiadis dem Präsident der Griechischen Evangelischen Kirche mit gerade mal 5.000 Gemeindegliedern in ganz Griechenland.
Diese kleine Diasporakirche engagiert sich seit Februar 2015 in einem unvorstellbaren Maß in der Unterstützung von Flüchtlingen, insbesondere in dem Flüchtlingslager Idomeni.
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2. April 2016
>"Synode besucht Partner in Südamerika
Begegnungen im Land der Olympiade 2016

Zehn Mitglieder des Ausschusses für Mission, Ökumene und Entwicklung, begleitet von Inge Schneider, der Präsidentin der Württembergischen Landessynode und OKR Dr. Ulrich Heckel sind seit 1. April 2016 zu Begegnungen mit Partnern und Projekten in Brasilien.
Die Delegation der Württembergischen Landeskirche informiert sich in zahlreichen von GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch vorbereiteten Begegnungen über Probleme und Fragen der lutherischen Kirche in Brasilien (IECLB).
Dabei geht es auch um den Kontext in dem die Diasporakirche in Brasilien lebt.
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30. März 2016
>"Urlaubseinsatz für Flüchtlinge"
Württembergischer Pfarrer hilft in griechischem Flüchtlingslager

Nicolai Giessler

Pfarrer Nicolai Gießler aus Kirchheim am Ries/Dekanat Aalen, ist seit Ostersonntag im Norden Griechenlands. Seine Urlaubswoche nach Ostern nützt der junge welt- und diasporaerfahrene Pfarrer von der Ostalb um die Griechisch Evangelische Kirche (EEE) bei ihrer Versorgung und Begleitung von Flüchtlingen im Norden Griechenlands und in Idomeni zu unterstützen. 
Über die Verbindung des württembergischen Gustav-Adolf-Werkes nahm Nicolai Gießler zu dem Moderator der Griechischen Evangelischen Kirche, Meletios Meletiadis, Kontakt auf und ist inzwischen von dem für die Flüchtlingsarbeit verantwortlichen Pfarrer Ilias Papadopulus empfangen und begleitet worden.

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22. März 2016
>Palmsonntag in Syrien:
"Hier ist unser Land"

Kindergarten Bethel-Schule in Aleppo

Mit Kerzen und Palmzweigen sind die Kinder in die Kirche von Qamishily singend eingezogen. Dies berichtet Pfarrer Firas Farah am Tag nach Palmsonntag in dieser Karwoche 2016.
Pfarrer Firas Farah, im Nordosten Syriens, verantwortlich für die 3 Gemeinden Qamishly, Hassakeh und Malkiyah, skizziert dem Gustav-Adolf-Werk gegenüber die schwierige Situation mitten im Bürgerkriegsland. Kurdische Autoritäten üben Druck auf uns aus „der Unterricht soll an der evang. Schule in Kurdisch gehalten werden. Die meisten Schüler sprechen jedoch kein Kurdisch."
Auch berichtet Pfarrer Firas Farah davon, dass man immer wieder hört, wie Granatfeuer von türkischer Seite Richtung Kurdenstellungen zu hören ist. „Dennoch, wir wollen hier bleiben", unterstreicht Firas.
Seit einigen Monaten sind die Gemeindegliederzahlen in der Region stabil. Zur evangelischen Gemeinde in Qamishly gehören 55 Familien. Aus anderen Kirchen kommen weitere 25 Familien.
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21. März 2016
>"Engagierter Waldenserfreund verabschiedet"
GAW-Württemberg dankt Gunther Leibbrand

 Seit über 40 Jahren pflegt der mit der Waldenerpfarrerin Mirella Abate verheiratete württ. Pfarrer Gunther Leibbrand intensive Kontakte und Beziehungen zur Waldenserkirche in Italien.
Nach seinem Theologiestudium in Tübingen, einer Vikars- und Pfarrstelle in Stuttgart, ereilte den Waldenserfreund Gunther Leibbrand der Ruf des damaligen Moderators zur Übernahme einer Pfarrstelle der italienisch waldensischen Kirchengemeinde in Rimini und der Diaspora Romagna. Dabei arbeitete er auf nationaler Ebene auch im Flüchtlingshilfswerk der Waldenserkirche mit.
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3. März 2016
>"Wir helfen weiter – bewegende Bilder aus Nordgriechenland"
Evangelische Kirche versorgt Flüchtlinge in Idomeni

Stuttgart/Idomeni
Meletios Meletiadis, der Moderator der Griechischen Evangelischen Kirche beschreibt in bewegenden Mails an das GAW von Anfang März 2016 die große Hilfsbereitschaft der griechischen Bevölkerung. Er unterstreicht einmal mehr die guten Verbindungen zum Gustav-Adolf-Werk in Deutschland und Württemberg und ist dankbar für die außerordentliche Unterstützung, die durch diese Brückenfunktion geschieht. „Trotz geschlossener Grenzen“, so der Leiter der kleinen Minderheitskirche mit 5.000 Gemeindegliedern, „kommen jeden Tag noch 2- bis 3.000 Flüchtlinge in Griechenland an. Eine große Zahl macht sich auf den Weg zur griechisch mazedonischen Grenze nach Idomeni. Am 1. März 2016 waren es bereits ca. 8.000 Flüchtlinge, die vor der mazedonischen Grenze in Indomeni und Umgebung ausharren. „Eine“, so Meletiadis, „fürchterliche Situation. Unsere Regierung ist überfordert. Wir selbst bleiben dabei, unternehmen unsere wöchentlichen Fahrten nach Idomeni, bringen Essen, Kleidung und Medizin. Ohne die Hilfe des GAW hätten wir in Idomeni nicht schon über so eine lange Zeit helfen können. Wie es weiter geht, können wir langfristig nicht planen.“
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Lesen Sie auch hier unsere Mitteilung vom 17. März 2016 >>>

12.02.2016
>"Momente der Würde in all der Zerstörung"
Bericht über die weltweite Arbeit des GAW

Wiederaufbau beschädigte Kirche Aleppo/Syrien

 „Unsere Kirche spielt inzwischen eine grundlegende Rolle im Leben vieler Menschen" ….., so beschreibt Pastor Selimian von der Armenian Evangelical Bethel Church die Situation vor Ort in Aleppo/Syrien.
Von seiner Gemeinde und weiteren syrischen evangelischen Gemeinden, die mitten im totalen Kriegsgeschehen ausharren, berichtet der Geschäftsführer des Gustav-Adolf-Werkes, Ulrich Hirsch, im Rahmen eines Abends über die vielfältige Unterstützungsarbeit des Gustav-Adolf-Werkes.
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10.12.2015
>Ein Wunder, dass es evangelisches Leben in Syrien noch gibt
GAW hilft vor Ort in Syrien, Griechenland und dem Libanon

Enno Haaks, der Generalsekretär des GAW Deutschland, besucht zurzeit evangelische Partner in Griechenland und Libanon. Dabei trifft er Vertreter der Partnerkirchen aus Aleppo/Syrien, Athen, Volos und Idomeni/Griechenland.

Pastor Harotun Selimian, Pfarrer der presbyterianischen Bethel-Gemeinde in Aleppo und Präsident der armenisch-presbyterianischen Gemeinden in Syrien trifft sich mit Generalsekretär Enno Haaks in Beirut. Selimian skizziert die derzeitige, unter einem „Teufelskreis der Gewalt" stehende Situation in Damaskus und Aleppo mit den Worten „Wir wissen, dass es immens schlimm ist, was geschieht. Als einzelne Menschen fühlen wir uns mental wie gefoltert". Trotzdem ist, auch mit Hilfe des GAW, die Gemeinde dabei den Erhalt der Schulen und die Medizinhilfe aufrecht zu erhalten. „Unsere Kirche ist dabei aktiv, die Sorgen und Nöte der Gemeinde und ihrer Glieder ernst zu nehmen und Hilfe zu leisten. Dass das noch möglich ist, grenzt an ein Wunder". >>weiterlesen

09.11.2015:
>Monteverdi tut Flüchtlingen in Sizilien gut
GAW-Freiwillige bei Benefizkonzert in Wien

Ensemble CEMBALESS

Ruth Schwesig aus Stuttgart engagierte sich als Freiwillige des württ. Gustav-Adolf-Werkes im Jahr 2013/2014 in Vittoria / Sizilien.

In der „Casa Valdese", einem Altenheim der Waldenserkirche im Süden der italienischen Insel Sizilien, finden seit 2013, just zum Zeitpunkt des Freiwilligendienstes von Ruth Schwesig, aufgrund der dramatischen humanitären Lage auch Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern Zuflucht. Die meisten Menschen, die dort Schutz suchen und über das Mittelmeer in Süditalien stranden, sind aus Gambia, Mali, dem Sudan oder Nigeria.

Im Rahmen eines Benefizkonzertes Ende Oktober im Salvatorsaal in Wien mit Werken von Dowland, Monteverdi, Falconieri konnte die ehemalige Freiwillige des GAW, Ruth Schwesig, über ihr Jahr in Vittoria und die Flüchtlingsarbeit dort berichten.

Bei diesem Benefizkonzert – durchgeführt vom jungen Ensemble CEMBALESS konnten 319,00 € für das Flüchtlingsprojekt in Vittoria zur Verfügung gestellt werden. >> weiterlesen

06.11.2015:
> Evangelische Griechen helfen Grenzen überwinden
Beeindruckende Flüchtlingshilfe der GAW-Partner in Griechenland

Lydia Kaloteraki berichtet als Mitglied der Griechisch-Evangelischen Kirche von Thessaloniki und Flüchtlingshilfe-Koordinatorin der Evangelischen Kirche über die aktuellen Aktivitäten der Evangelischen Kirche von Griechenland. Diese werden auch vom Gustav-Adolf-Werk (GAW) nach Kräften unterstützt und begleitet:

Es steht außer Zweifel, dass sich Griechenland in der Mitte einer Flüchtlingskrise befindet, die weltweite Dimensionen angenommen hat. Seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges sind Millionen Flüchtlinge aus ihrem Land auf der Suche nach einem sicheren Hafen geflohen. Eine große Anzahl von ihnen versucht, Mittel- und Nordeuropa zu erreichen. Aufgrund seiner geographischen Lage wurde Griechenland zu einem der wichtigsten Einstiegspunkte, den die Flüchtlinge wählen, um ihren Bestimmungsort zu erreichen. Die Mehrheit der Flüchtlinge kommen auf den griechischen Inseln an, fahren per Fähre weiter nach Athen und gehen von dort zur griechischen Grenze mit der Republik Mazedonien und insbesondere in das Gebiet von Idomeni, um ihre Reise nach Mitteleuropa fortzusetzen. >> weiterlesen

03.11.2015:
> Kinder - Kontakte - Kommunikation
GAW-Freiwillige in Projekten angekommen

22 Freiwillige aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands absolvieren seit August 2015 in 6 verschiedenen Ländern Europas und Südamerikas ihren Freiwilligendienst.
Mit Chile, Argentinien, Uruguay und Paraguay bilden die am 11. Juli 2015 in der Stuttgarter Stiftskirche ausgesandten Freiwilligen auch dieses Jahr den Schwerpunkt des GAW-Freiwilligendienstes.
Nach drei intensiven Schulungsseminaren unter Leitung der GAW-Freiwilligenreferentin Yvonne Hügele sind die jungen Erwachsenen vorbereitet für ihren einjährigen Einsatz in den Projekten und Partnerkirchen Südamerikas und Europas.
Sie arbeiten mit in Kindertagesstätten, Alteneinrichtungen, Pflegeinrichtungen, aber auch Bildungsprojekten oder in Vorschule und Gemeinde, sowie in einem Flüchtlingsheim auf Sizilien. Mit Behinderten arbeitet eine Freiwillige in Togliatti an der Wolga. Eine andere in einem Gemeindeprojekt in Samara, in Russland.
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22.09.2015:
> Prälatin wird GAW-Präsidentin
Ulmer Regionalbischöfin Wulz leitet EKD-Diasporawerk

Prälatin Gabriele Wulz

Die Vorsitzende des württembergischen Gustav-Adolf-Werkes (GAW), Prälatin Gabriele Wulz/Ulm, ist neue GAW-Präsidentin.
Die Ulmer Regionalbischöfin wurde bei der jährlichen Vertreterversammlung des GAW-Deutschlands am 22. September 2015 in Berlin zur neuen Präsidentin des Diasporawerks der EKD gewählt.
Mit der theologischen Stellvertreterin des württ. Landesbischofs July übernimmt erstmals in der 183-jährigen Geschichte der deutschen Diasporaarbeit eine Frau die Leitung des Diasporawerks der EKD.
Der seitherige Präsident des GAW der EKD, Dr. Dr. Wilhelm Hüffmeier/Berlin, hatte aus Altersgründen zum Ende seines Mandats nicht mehr kandidiert.
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Die Einführung der neuen Präsidentin und ihres ebenfalls neu gewählten Vizepräsidenten Dr. Johann Schneider sowie weiterer Vorstandsmitglieder und die Verabschiedung der ausscheidenden Vorstandsmitglieder erfolgte im Rahmen der Vertreterversammlung unmittelbar nach der Wahl am 22. September 2015 im Johannesstift Berlin in einem Gottesdienst mit der Auslandsbischöfin der EKD, Petra Bosse-Huber.
Die Amtsübernahme der neuen GAW-Präsidentin, Gabriele Wulz, erfolgt zum 1. Januar 2016.

Rechtes Foto: Die Delegation des GAW Württemberg anlässlich der Vertreterversammlung in Berlin (v.li): Siegfried Schmid (Schatzmeister), Dr. Christof Kling (2. Vorsitzender), Ulrich Hirsch (Geschäftsführer), Prälatin Gabriele Wulz (Vorsitzende GAW Württemberg und neue GAW-Präsidentin), Gisela Mohr (Leiterin Frauenarbeit)

17.09.2015:
> Die neuen Freiwilligen starten
Hanna in Russland

Hanna Bäuerle in Russland mit Jugendlichem

Für die neuen Freiwilligen des GAW hat der Einsatz in ihrem Land begonnen. Während hier in Deutschland für die Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr begonnen hat und sie sich auf neue Lehrer und Stundenpläne einstellen müssen, ist für die Freiwilligen einfach alles neu.

Hanna Bäuerle absolviert ihr Freiwilligenjahr in Togliatti/ Russland. „Du bist aber mutig. Das würde ich mich nicht trauen", haben ihre Freunde ihr im Vorfeld gesagt. Schließlich wird Russland in den Nachrichten als Aggressor gegen Europa gezeigt. Hanna Bäuerle hat sich davon nicht abschrecken lassen. Auch nicht davon, dass der Reiseführer über Togliatti schreibt: „eine schmucklose, sozialistische Industriestadt nordwestlich von Samara". „Ich will ja nicht ein Jahr Urlaub machen, sondern mich sozial engagieren", hält Hanna Bäuerle dem entgegen. Sie liebt Herausforderungen. Warum also nicht Russland? >> weiterlesen

15.09.2015:
> Evangelische helfen Flüchtlingen in Griechenland

Kind mit Lolly

Die kleinen evangelischen Gemeinden in Griechenland leisten Großes in der Flüchtlingskrise. Nur etwa 5000 Evangelische leben in Griechenland. Die kleinen Gemeinden sind übers Land verstreut. Als Minderheitenkirche sind sie erst seit Anfang des Jahres vom Staat anerkannt. Doch gerade jetzt ist ihr Einsatz von großer Bedeutung.

Noch immer kommen täglich hunderte Flüchtlinge auf den kleinen griechischen Inseln an. Von hier aus geht es weiter auf dem Festland entlang der Balkanrute Richtung Deutschland. Besonders angespannt ist die Situation an der Grenze zu Mazedonien. Hier warten Tausende auf ihre Weiterreise. Die Strapazen der vergangenen Wochen und Monate sind ihnen anzusehen. Sie haben die gefährliche Reise über das Mittelmeer hinter sich. Was vor ihnen liegt ist noch ungewiss. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende. >> weiterlesen

25.08.2015:
> "Gutes durchs Kreuz"
GAW-"Litauenkreuz" hilft helfen

Das schlichte Holzkreuz mit den doppelt verschränkten Balken wirkt in seiner starken Ausdruckskraft. Es wird hergestellt in Skirsnemune/Litauen und dient als Baustein zur Unterstützung der diakonischen Arbeit der Diasporakirche in Litauen.Mindaugas Kairys, Gemeindepfarrer und nebenamtlicher Chef der Diakonie in Litauen hat dieses Kreuz zusammen mit Gemeindegliedern entworfen. Das Original hängt in Jurbarkas, dem Hauptsitz von Gemeinde und Pfarramt.
Mit dem Gustav-Adolf-Werk und dem Evangelischen Jugendwerk für Württemberg wurde durch Aufbaulager / workcamps das leerstehende Pfarrhaus von Skirsnemune zu einem Familien- Mutter-Kind-Heim umgebaut. In diesem leben inzwischen mehrere alleinerziehende Familien, zeitweilig auch Flüchtlinge aus dem Nahen Osten. Sie alle profitieren vom Erlös des Verkaufs dieses hilfreichen Kreuzes aus Litauen.  weiterlesen>>

 

 

28.07.2015:
> "Mutiger Pastor wird geehrt"
Armin Ihle in Montevideo erhält Bundesverdienstkreuz

© GAW Württemberg 2015

Armin Ihle, Pastor der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Montevideo/Uruguay, empfängt aus den Händen des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Uruguay, Dr. Heinz Peters, am Sonntag, 2. August 2015 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die Ordensverleihung findet im Anschluss an einen Festgottesdienst in der Deutschen Evangelischen Kirche in Montevideo statt.  >> weiterlesen

23.07.2015:
> "Kleine Gemeinden sind ein Segen"
Pfarrkonvent mit dem GAW in die Slowakei

Begegnung war das Motto beim diesjährigen Pfarrkonvent des Freudenstädter Kirchenbezirks, bei dem die Pfarrer in der vergangenen Woche ihr Partnerdekanat Hont in der Slowakei besucht haben.
Es war eine Woche mit intensiven Begegnungen und bewegenden Eindrücken. In der theologischen Fakultät in Bratislava wurden die Freudenstädter Pfarrer herzlich empfangen. An langen, reich gedeckten Tafeln haben sie erfahren, wie Partnerschaft durch den Magen geht. Doch nicht nur das: „Partnerschaft besteht im miteinander Beten, im voneinander Wissen und im aneinander Denken", betonte Dekan Werner Trick. Auf Vermittlung und mit Begleitung des GAW Württemberg haben die Freudenstädter Pfarrer viel Wissenswertes und Nachdenkliches von ihren Partnern erfahren.   weiterlesen >>

 

20.07.2015:
> Sommer, Sonne, Segenswort
Urlaubsgottesdienste und Quartiere bei evang. Gemeinden in Europa

Auch im Urlaub brauchen evangelische Christen aus Württemberg nicht auf einen deutschsprachigen Gottesdienst zu verzichten.

Aufgrund mehrfacher Anfragen weist das GAW-Württemberg als Partner zahlreicher Protestantischer Kirchen und Gemeinden in Europa auf Urlauberseelsorge, deutschsprachige Gottesdienste und Quartiere in Ferienregionen Europas hin. weiterlesen >>

 

 

09.07.2015:
> Eine zweite Chance
Griechischer Protestant bittet um Solidarität

Meletios Meletiadis, der Moderator der Griechischen Evangelischen Kirche aus Volos, hat sich auf Nachfrage des GAW-Württemberg mit einer Einschätzung der Situation in Griechenland und einer vierfachen Bitte an die Gemeindeglieder und Partner in Deutschland gewandt.
Der kirchenleitende Theologe ist verantwortlich für die 5.000 evangelischen Gemeindeglieder in 32 Gemeinden mit 17 Pfarrern in Griechenland.
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28.04.2015:
> Lettische Piroggen und slowenische Kartoffelpfanne
GAW-Partner aus 24 Ländern beim DEKT in Stuttgart

Der bevorstehende Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart vom 3. bis 7. Juni 2015 bietet den kleinen protestantischen Minderheiten und Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werks Gelegenheit, weltweite Gemeinschaft von Protestanten im ökumenischen Horizont zu feiern und zu erleben. weiterlesen>>

31.03.2015:
> Mit Weitsicht in die Zukunft
Mehr Geld für Diasporagemeinden

Trotz unsicherer Zeiten mit schwankenden Spendeneinnahmen beschloss das Gustav-Adolf-Werk im Rahmen seiner diesjährigen Hauptversammlung (Delegiertenversammlung) in Stuttgart-Gaisburg im März, die Fördersumme für Projekte in der Diaspora im Jahr 2017 von 250.000 € um 10.000 € auf 260.000 € zu erhöhen. >>weiterlesen

30.03.2015:
> Griechischer Dank an deutsche Protestanten
Evangelischer Moderator aus Volos besucht GAW in Stuttgart

Meletios Meletiadis ist der Moderator der kleinen Griechisch-Evangelischen Kirche.
Dem leitenden evangelischen Geistlichen in Griechenland ist es wichtig, gerade in einer Zeit, wie er schreibt, in der die griechisch-deutschen Beziehungen unter Schwierigkeiten leiden, den deutschen Protestanten zu danken.>>weiterlesen

13.03.2015:
> Erledigte Baustellen, neue Besetzung und weltweiter Horizont
Jahreshauptversammlung des GAW mit offenen Türen

Einblicke in die abgeschlossene aufwändige Generalsanierung des aus dem Jahr 1907 stammenden vereinseigenen Gebäudes gewährt der Jahresbericht der Vorsitzenden des württ. Gustav-Adolf-Werkes, Prälatin Gabriele Wulz.
Zugleich lädt das Diasporawerk der Württembergischen Landeskirche vor Beginn der Delegiertenversammlung am Freitag, 20. März 2015 von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Besichtigung des energetisch aufgewerteten Gebäudes nach Stuttgart-Gaisburg ein.
Über 411.000 € hat das Diasporawerk in die zeitgemäße Renovierung investiert.
Die über 150 eingeladenen Delegierten aus allen Kirchenbezirken erfahren neben einer ansprechender gewordenen Geschäftsstelle auch von der „inneren Renovierung“ des Werkes in den vorgelegten Jahresberichten. weiterlesen>>

11.03.2015:
> Dicke Haut und Mauersegler
Haus der Offenen Tür nach Sanierung

Nach monatelangen Sanierungsmaßnahmen ist das im Stuttgarter Osten befindliche Gebäude renoviert.
Das GAW-eigene fünfstöckige Haus in Stuttgart-Gaisburg aus dem Jahr 1907 bedurfte einer gründlichen, schon lange anstehenden Generalsanierung.
Zwischen Juli und Dezember 2014 wurde in dem – auch von 4 Mietspartien bewohnten – Gebäude eine energetische Grundsanierung mit entsprechender Wärmedämmung sowie umfassender Dachisolierung vorgenommen.
Durch die mehr als 14-cm-starke neue, zusätzliche Außenhaut werden erhebliche Energieeinsparungen – vor allem im Heizkostenbereich – erwartet.
Die Neugestaltung des Eingangsbereichs an der Hauseingangsfront sowie der Beleuchtung wurde besucherfreundlich vorgenommen. weiterlesen>>

24.02.2015:
> Von Gauchos zu Autos
Brasilianischer Stipendiat im GAW Württemberg

Henrique Luiz Arnold ist vor 21 Jahren in Trombudo Central im Bundesland Santa Catarina in Südbrasilien als Sohn eines Lastwagenfahrers und einer Hausfrau zur Welt gekommen.
Vom 20. Februar bis 21. März 2015 absolviert er im Rahmen eines Stipendiaten-austausches ein Praktikum im GAW Württemberg und in Gemeinden der württembergischen Landeskirche. weiterlesen >>

21.01.2015:
> Siebenbürger Bischof im GAW
Reinhard Guib besucht das GAW Württemberg

Reinhard Guib, seit 2010 Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Siebenbürgen
mit Sitz in Hermannstadt/ Rumänien, besuchte am Donnerstag, 15. Januar 2015, die Geschäftsstelle des Württembergischen Gustav-Adolf-Werks (GAW) weiterlesen >>

19. Dezember 2014:
> Vom Albrand an die Wolga
Württembergischer Vikar mit Ideen in Russland

Christian Leidig, zur Zeit württembergischer Vikar in Ohmenhausen, wird die im württembergischen Vikariat vorgesehene Ergänzungs- und Vertiefungsphase vom 23. Januar bis zum April 2015 an der Wolga absolvieren weiterlesen >>

18. Dezember 2014:
> Slowakischer Vikar singt deutsche Lieder in den USA
GAW Württemberg vermittelt württembergische Gesangbücher nach Florida

„Wir freuen uns sehr über das Weihnachtsgeschenk, das Sie uns vorbereitet haben…“, mit diesen Worten bedankte sich Ondrej Kotsch am 3. Advent bei Geschäftsführer Ulrich Hirsch vom GAW Württemberg über die „fröhliche Botschaft“, württembergische Gesangbücher für eine deutschsprachige Gemeinde in den USA zu erhalten.Der aus Presov, Slowakei, stammende Tübinger Theologiestudent und württembergische Vikar, Ondrej Kotsch, hat bereits durch seinen Vater, einen in Presov tätigen lutherischen Pfarrer, vielfach Kontakt und Unterstützung durch das GAW Württemberg erfahren.Er absolviert im Rahmen seines Tübinger Theologiestudiums seit November 2014 ein sechsmonatiges Praktikum in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Christ Our Redeemer Church (COR) in Temple Terrace/USA Florida.Unter Begleitung seines Supervisors und Pastors in der Gemeinde, Rev. Dr. Waldemar Meyer, leitet er englischsprachige Gottesdienste mit Predigten, arbeitet in der Kinder- und Erwachsenenarbeit sowie im Konfirmandenunterricht und der Jugendarbeit mit und wirkt mit bei Kranken- und Hausbesuchen sowie weiteren Aktivitäten in der Gemeinde. weiterlesen >>

15. Dezember 2014:
> "Sie sind Père Noël"
Weihnachtsgeschenk des GAW nach Südfrankreich

Mit den Worten: „Sie sind Père Noël“ bedankte sich Dr. Walburg Probst kurz vor dem 3. Advent bei Ulrich Hirsch, dem Geschäftsführer des GAW-Württemberg für die zugesagte Unterstützung.
Die Vizepräsidentin des „Conseil Presbyteral de l’Eglise Protestante Unie de Carcassonne“ verhehlte nicht die übergroße Freude der kleinen protestantischen Gemeinde in der historischen Festungsstadt Carcassonne über die gute Weihnachtsbotschaft aus Stuttgart.
Unter den 47.000 Einwohnern der geschichtsträchtigen Stadt gibt es gerade mal 215 evangelische Haushalte. Von denen beteiligen sich nur etwa 76 an den jährlichen Kosten von ca. 9.000,00 € mit dem in Frankreich üblichen freiwilligen Gemeindebeitrag. mehr>>

8. Dezember 2014:
> "GAW rüstet sich für die Zukunft"
Württembergisches Diasporawerk stellt sich Veränderungen

Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg stellt mit dem zu Ende gehenden Jahr 2014 entscheidende Weichen für ein gut gelingendes zukunftsorientiertes Handeln. Mit der Berufung des neuen Schatzmeisters zum 1. Januar 2015 wird die solide Arbeit des altershalber ausscheidenden Kassenverwalters Gerhard Renz fortgeführt. Seit Mai 2008 führte der profunde Finanzfachmann mit Sorgfalt und Akribie die Finanzen des Diasporawerkes einschließlich der angedockten Stiftungen.
 Aus Altersgründen hat der in Kirchberg/Murr lebende Schatzmeister gebeten sein Amt mit Ablauf des Mandats zum Jahresende 2014 abgeben zu dürfen.  mehr>>

15. Oktober 2014:
> "Diaspora zum Anfassen"
Brenzmedaille für Doris Söhner

Doris Söhner, erfahrene Diasporaexpertin in Württemberg, erhält am kommenden Sonntag, 19. Oktober 2014, in Untergruppenbach im Rahmen des Gottesdienstes die Brenzmedaille der Württembergischen Landeskirche.
Für ihr vielfältiges Engagement ist die studierte Lehrerin bekannt. „Sie bringt“, so heißt es in der Begründung zur Verleihung der Brenzmedaille, „sich mit ihrem selbstlosen ehrenamtlichen sozialen Engagement für die Globalgesellschaft ein. mehr>>

 

 

16. Juli 2014:
> "Kaum ein schöneres Geschenk!"
GAW verhilft zum Lob Gottes

Stefan Stalling, der Pfarrer der deutschen Evangelischen Kirchengemeinde in Lissabon/Portugal freut sich: „Das klingt wunderbar, was Sie schreiben“.
Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg besorgte der kleinen, aber angesehenen und ältesten evange-lischen Gemeinde in Portugal neue Gesangbücher. Anlässlich des Besuchs der Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks Ravensburg bei ihrem Pfarrkonvent Anfang Juli 2014 konnte GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch dem derzeitigen Pfarrer der deutschen Evangelischen Kirche in Lissabon, Stefan Stalling, auch ein württembergisches Gesangbuch als Zeichen der Verbundenheit überreichen. Der begeisterte Pfarrer Stefan Stalling war sofort angetan von den schönen württem-bergischen Gesangbüchern und fragte nach der Möglichkeit einer generellen erneuerten Ausstattung der im Zentrum von Lissabon gelegenen Evangelischen Kirche. mehr>>

4./8. Juli 2014:
> Brasilien gewinnt - mit Synode und GAW'
Synodenopfer und Fußballerlös für Gravatá

Schon lange vor Anpfiff des mit Spannung erwarteten Halbfinalspieles Deutschland gegen Brasilien hat Brasilien gewonnen: Genauer gesagt, die Brasilianer von Gravatá.
Die Menschen, die in schwierigen, prekären Verhältnissen leben bekommen Hilfe durch die Lutherische Kirche von Brasilien und die OGA (das Brasilianische Gustav-Adolf-Werk). Diese wiederum werden unterstützt durch das Gustav-Adolf-Werk Württemberg (GAW) und ganz aktuell während der WM sogar durch die Mitglieder der württembergischen Landessynode. mehr>>

3. Juli 2014:
> Phantastische Idee für Menschen im Abseits
Projektleiter freut sich über GAW-Fußballidee

Davi Haese, der Leiter des Projektes Gravatá / Recife in Brasilien findet die GAW-Idee einen DFB-Fußball für Menschen im Abseits zu versteigern phantastisch.  Der von der deutschen National-Elf handsignierte Fußball wurde dem GAW zur Versteigerung anlässlich der WM gespendet.

Die Versteigerung ergab eine stolze Summe in Höhe 313 € !

Mit dem Erlös wird den Menschen in Gravatá, die in prekären Verhältnissen leben, durch die engagierte Arbeit unserer Partner Zukunft ermöglicht. Dazu schreibt Diakon Davi Haese aus Gravatá / Brasilien an das GAW: mehr >>>

30. Juni 2014:
> Mit 'Herzblut' auf den 'Baustellen'
GAW-Tag mit Berichten, Wahlen, Aussendung der neuen Freiwilligen

Über mehrere ‚Baustellen‘ in ganz unterschiedliche Dimensionen informierte die Vorsitzende des Gustav-Adolf-Werkes Württemberg, Prälatin Gabriele Wulz, am Samstag, 28.06.2014 vor nahezu 100 Delegierten des Diasporawerkes der Landeskirche in Stuttgart.
Sie skizzierte in ihrem Jahresbericht die Umbrüche und Renovierungen sowohl in der Organisation, den Strukturen, aber auch die
geplanten Sanierungsmaßnahmen der Geschäftsstelle in Stuttgart..... mehr>>>

18. Juni 2014:
> Anstoß zur Hilfe - mit einem DFB-Fußball
GAW versteigert handsignierten Benefiz-Fußball

Ein handsignierter Fußball mit den Unterschriften der deutschen Nationalspieler wurde dem GAW-Württemberg vom DFB vier Stunden vor dem ersten Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft geschenkt.
Mit diesem Unterschriftenball hofft der DFB einen kleinen Beitrag leisten zu können.
Er wünscht dem GAW auch im Namen von Bundestrainer Joachim Löw für die Zukunft alles Gute. Wie der DFB schreibt, kann der originalsignierte Ball „gerne zugunsten einer Benefizaktion versteigert werden“.
Die vom GAW mit dem heutigen Tag initiierte Versteigerung kommt dem Projekt Gravatá zugute... mehr >>

16. Juni 2014:
> Anstoß!!! …. Versteigerung eines Fußballs der Deutschen Nationalelf!

© GAW Württemberg 2014

DAS DFB-Team unterstützt das GAW

Vier Stunden vor dem ersten Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien erhielt das Gustav-Adolf-Werk Württemberg einen originalsignierten Fußball mit den Unterschriften der deutschen Nationalspieler vom Deutschen Fußballbund.
Der DFB unterstützt die Anliegen des GAW und möchte diese mit einer Versteigerung unterstreichen.
Mit der Bitte im Rahmen der Fußball-WM in Brasilien auch die Projekte des GAW in Brasilien zu unterstützen, wandte sich GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch im April 2014 an Bundestrainer Joachim Löw und die Fußballnational-Mannschaft.
Im Antwortschreiben des Büros der Nationalmannschaft vom 13. Juni 2014 wurde das Engagement des GAW-Württembergs besonders gewürdigt.
Der DFB hofft mit dem Unterschriftenball einen kleinen Beitrag leisten zu können und wünscht dem GAW auch im Namen von Bundestrainer Joachim Löw für die Zukunft alles Gute.
Mit der Versteigerung ... mehr >

28. April 2014:
> Vom Baltikum bis Patagonien
Internationale Gäste und 21 Freiwillige beim GAW-Tag

Pfarrer Mindaugas Kairys, Leiter der Diakonie Litauens, ist neben Reiner Kalmbach aus dem Süden Argentiniens mit Delegation Gast beim diesjährigen GAW-Tag am Samstag, 28. Juni 2014 im CVJM-Haus in Stuttgart.
Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) unterstreicht als Diasporawerk der Württembergischen Landeskirche mit diesem internatio-nalen Diasporatag einmal mehr die vielfachen Beziehungen zu 40 Partnerkirchen in 30 Ländern Europas und Südamerikas.  Mehr >>

14. April 2014:
> Einblick in das Leben brasilianischer Ureinwohner
Infoabend des GAW in Wolfschlugen

In vollem Bewusstsein, dass die Blicke neugierig auf sie fallen, spazierten Merong und Jocelino mit ihrem auffallenden Kopfschmuck durch Wolfschlugen. Auf sich und die Situation ihrer Völker aufmerksam machen ist das Hauptanliegen, mit dem sie die Reise nach Europa antraten und die sie am 9.April nach Wolfschlugen führte. In einem Offenen Abend gaben die beiden Indigenen anschaulich Einblicke in ihr Leben und ihre Wünsche für die Zukunft ihrer Völker.  Mehr >>

7. April 2014:
> Von Eurowaisen und ökumenischer Vernetzung
Erstmaliges landesweites Treffen von Pfarrerinnen und Pfarrern mit Auslandserfahrungen beim GAW

Auf dem Gebiet der partnerschaftlichen Auslandsarbeit hat das württembergische Gustav-Adolf-Werk Kompetenzen wie kaum eine andere Einrichtung in der Landeskirche. Dies wurde deutlich bei der erstmaligen Zusammenkunft von Pfarrerinnen und Pfarrern mit Auslandserfahrung. Zu diesem besonderen Treffen eingeladen hatten Anita Gröh, Vorsitzendes des Öffentlichkeitsausschusses und Ulrich Hirsch, der Geschäftsführer des Diasporawerks.
16 Pfarrerinnen und Pfarrer, mit zum Teil mehrjährigerer beruflicher Erfahrung bei Partnerkirchen in den Ländern Argentinien, Belgien, Chile, Frankreich, Griechenland, Italien, Russland, Siebenbürgen, Tschechien und Uruguay kamen nach Ulm. Sie diskutierten darüber, wie das Gustav-Adolf-Werk wieder mehr ins Bewusstsein der Kirchengemeinden gerückt werden kann.  Mehr >>

31. März 2014:
> Indigene aus Brasilien zu Gast
GAW vermittelt Vorträge, Infos und Materialien vor der WM 2014

Auf Einladung des Gustav-Adolf-Werks Württemberg sowie verschiedener entwicklungspolitischer Organisationen besucht Anfang April eine Delegation aus Brasilien Württembergische Gemeinden.
Pfarrer Hans Trein, der Leiter des Indianer Missionsrates der Lutherischen Kirche Brasiliens (COMIN) begleitet zusammen mit der Theologin Dr. Renate Gierus Indigene aus dem Volk der Pataxo und aus dem Volk Tupinikim in Brasilien.
Im Rahmen der Vorträge und Informationen möchte das GAW zusammen mit den Gästen aus dem Land der WM über das „Konzept des guten Lebens“ die Hintergründe der Lebenssituation der Menschen in Brasilien informieren. Dabei soll deutlich werden in welchem Kontext die Menschen in Brasilien leben in denen das Weltereignis der Fußball WM gefeiert wird. Mehr >>

31. März 2014:
> „Du hast ein unzerstörbares Zuhause“ Polnische Diakoniechefin informiert über Euro-Waisen

Wanda Falk, die Generaldirektorin der Diakonie der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen aus Warschau, informiert am Donnerstag, 3. April 2014 im Rahmen des jährlichen Mitarbeiterinnentages der Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes.
Das Thema „Euro-Waisen“ spielt in zahlreichen Ländern Osteuropas und im Baltikum eine beträchtliche Rolle mehr >>

13. März 2014:
> Anpfiff! Internetportal verschiedener entwicklungspolitischer Organisationen startet

Vom 12.06. bis 13.07.2014 findet die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien statt. Das Interesse der Menschen für dieses Sportereignis, das Land, in dem es stattfindet und die gastgebenden Menschen ist der Anlass für den Start des Internetportals: www.Brasilien-Menschen-im-Fokus.de mehr >>

23. Oktober 2013:
> Reformationsfeier am 31.10.2013 im Ulmer Münster

„Toleranz als Tugend und Problem des Staates und der Religionen“ – so lautet die Überschrift der Predigt von Dr. Wilhelm Hüffmeier über Apostelgeschichte 18,12-17, die er in der Reformationsfeier am 31.10.2013 um 19.00 Uhr im Ulmer Münster halten wird mehr >>

30. September 2013:
> Treuer Förderer der Diaspora gestorben

Das langjährige Mitglied im Vorstand des Gustav-Adolf-Werks Württemberg, Ministerialdirigent i.R. Dr. Emmerich Streck, verstarb am 25. September 2013 mehr >>

24. Juli 2013:
> Dem GAW ein frisches Gesicht gegeben

Diasporawerk zieht erste Bilanz einer Premiere mehr >>

17. Juli 2013:
> Gemeindehaus durch Honig

Slowenischer Honig findet reißenden Absatz im GAW Württemberg  mehr >>

16. Juni 2013:
> Bunte Welt der Diaspora

Das GAW-Fest stärkte Beziehungen zu evangelischen Minderheitenkirchen mehr >

16. Juni 2013:
> Auf dein Wort“ - Leitwort des GAW-Festes

Oberschwäbischer Posaunentag setzte Akzente mehr >

16. Juni 2013:
> Friedrichshafen - Ort des GAW-Festes

„Zeppelin-Stadt“ am Bodensee bietet vielerlei mehr >

11. Juni 2013:
> Von Sibirien zum Bodensee

Musikalischer Auftakt des Gustav-Adolf-Festes 2013 in Friedrichshafen mehr >

16. April 2013:
> Argentinische Diaspora voll von Problemen

Prof. Dr. René Krüger aus der GAW-Partnerkirche zu Gast in Heilbronn mehr

6. März 2013:
> Das GAW profitiert vom Freiwilligeneinsatz

Das Diasporawerk wird jünger und moderner mehr >

25. Februar 2013:
> Lebendige Grüße aus Perpignan

Vor der Feier des Weltgebetstags am 1. März 2013, zu dem Frauen in vielen Ländern der Welt einladen, erreicht das Gustav-Adolf-Werk Württemberg ein Grußwort von einem Mitglied des Weltgebetstagskomitees. Pfarrerin Nicola Kontzi-Méresse schreibt...mehr >

19. Februar 2013:
> Bildungschancen für Guarani

Das Diasporawerk der Evangelischen Landeskirche Württemberg unterstützt evangelische Minderheiten und Kirchen in der Diaspora. Dazu gehört auch die La Plata Kirche, die eine wichtige Bildungsarbeit auch unter den indigenen Bevölkerungsgruppen in Argentinien, Paraguay und Uruguay betreibt.  mehr >

5. Februar 2013:
> GAW-Pfarrer H.- G. Karle, Urbach, verabschiedet

Am Sonntag, 3. 02.2013, wurde der in Chile geborene Pfarrer Hans-Georg Karle in der Gemeinde Urbach verabschiedet mehr >

5. Januar 2013:
> GAW-Geschäftsführer Ulrich Hirsch 60 Jahre

Der Geschäftsführer des Gustav-Adolf-Werks Württemberg in Stuttgart, Ulrich Hirsch, ist 60 Jahre alt geworden. Bei einem Geburtstagsempfang am 5. Januar 2013 in Bietigheim würdigten die GAW-Vorsitzende, Prälatin Gabriele Wulz, der stellvertretende Vorsitzende Pfarrer i.R. Manfred Bittighofer und die Leiterin der GAW-Frauenarbeit, Gisela Mohr, in lobenden und launigen Worten das gewaltige Arbeitspensum des Jubilars, der mit seinen vielen Engagements das GAW-Bild im Lande entscheidend mitpräge. mehr >

5. Januar 2013:
> Evangelische Christen in Frankreich im Abseits

Frankreich – eines der „GAW-Länder“ - steht aktuell in besonderer Weise im Fokus. Am 22. Januar 2013 jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung des „Elysée-Vertrag“ über die deutsch-französische Zusammenarbeit der  beiden Regierungschefs Charles de Gaulle und Konrad Adenauer. Zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen, am Freitag, 1.März 2013, kommt die Liturgie aus Frankreich. Hierzu hat das GAW ein Sonderheft herausgegeben mit Beiträgen der Pariser Pfarrerin Agnes von Kirchbach: „Ich war fremd – Evangelisch in Frankreich“ (48 Seiten, 4,90 Euro).
Es traf sich gut, dass Pfarrerin Agnes von Kirchbach anlässlich eines Empfangs des GAW in Bietigheim „Anmerkungen zum Laizismus auf französische Art“ vortragen konnte. mehr >

28. Nov. 2012:
> Neues aus dem Kaukasus

Georgischer Bischof beim GAW Biberach mehr >

5. Nov. 2012:
> Alles hat seine Zeit

GAW-Pfarrer Heinz Pieldner geht in den Ruhestand mehr >

17. Okt. 2012:
> „Evangelischer“ Honig aus der Diaspora!?

Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt Begegnungszentrum mit slowenischem Honig mehr >

25. Sept. 2012:
> Weltweit Brücken bauen - GAW Angebote 2012/2013

Über 75 Vorträge zu verschiedenen Themen bietet das GAW Württemberg im Jahr 2012 und 2013 an. 15 Referentinnen und Referenten informieren über Partnerkirchen und Länder des Diasporawerks. Insbesondere steht im Herbst 2012 und Frühjahr 2013 Frankreich besonders Mittelpunkt. Auch deshalb, weil die Partner der Minderheitskirchen bei der Vorbereitung und der Erstellung der Liturgie beim Weltgebetstag 2013, die aus Frankreich kommt, mitgewirkt haben mehr >

17. Sept. 2012:
> Evangelisch im Kaukasus - Lutherischer Bischof besucht GAW-Württemberg

Pastor Hans-Joachim Kiderlen, seit Herbst 2009 Bischof der kleinen evang. lutherischen Kirche in Georgien, besuchte am 17. September 2012 die Geschäftsstelle des Gustav-Adolf-Werkes Württemberg. Er informierte den Geschäftsführer des GAW-Württemberg, Ulrich Hirsch und Vorstandsmitglied Frieder Groß über die derzeitige Situation der ca. 800 evangelischen Lutheraner in Georgien mehr >

30. Juli 2012:
> Von Montbeliard zu den "Fischen von Mömpelgard" - junge Franzosen erfahren protestantische Solidarität

Unter dem Motto „Heritage de la foi, Heritage de L’histoire“ (Erbe des Glaubens, Erbe der Geschichte) haben 17 Jugendliche aus Audincourt in der Inspection Montbeliard/Frankreich eine Dreiländertour unternommen. Die Begegnungs- und Studienreise wurde geleitet von dem in Montbeliard arbeitenden württembergischen Pfarrer Jörg Boss und seiner Kollegin Gwenaȅl Boulet. Die jungen Franzosen fuhren von Montbeliard über Berlin, Ausschwitz und Prag nach Nürnberg, die letzten Tage verbrachten sie in Markgröningen  mehr >

27.07.2012:
> Auf dem Rad-Weg nach Serbien

Württembergischer Pfarrer bereitet sich in Etappen auf Belgrader Gemeinde vor mehr > (PDF, 266 KB)

26.07.2012:
> Bald GAW-Freiwillige in Sibirien?

Dramatische Umwälzungen in der russischen Gesellschaft mehr >

12.07.2012:
> Vom Gäu an die Ostsee

Pfarrer Markus Schoch übernimmt Gemeindepfarramt in Riga mehr >

5.07.2012:
> Holzkreuze helfen dreifach

Gustav-Adolf-Werk schlägt Brücke von Litauen ins Allgäu mehr >

26.06.2012:
> Junge Leute prägten GAW-Tag

Delegiertenversammlung, Ehrungen, Berichte und viel Festliches mehr >

26.06.2012:
> 10 Jahre GAW-Freiwilligendienst

Grenzenlos weltwärts – stark für Minderheiten mehr >

01.06.2012:
> Achtsamkeit in ökumenischer Vielfalt

Partnerschaftsvereinbarung an der Enz feierlich besiegelt mehr >

25.05.2012:
> Zwischen Luxusvilla und Flüchtlingsbaracke

Württembergischer Pfarrer in Marbella an der Costa del Sol/Spanien mehr >

21.05.2012:
> Gustav-Adolf-Werk Württemberg 2025

Bei einem Klausurtag in Stuttgart diskutierten die Mitglieder von Vorstand und Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werks Württemberg (GAW) notwendige Veränderungen im Diasporawerk der Evangelischen Landeskirche mehr >

8.05.2012:

> GAW präsentiert neue Weinkollektion mehr (PDF, 204 KB)

7.05.2012:

> Eine Stimme für die Schwachen: 25 Jahre GAW-Vorstand Manfred Bittighofer mehr (PDF, 216 KB)

19.12.2011:

> Eine kleine Weihnachtsfreude - GAW ermöglicht Singen auf Madeira mehr (PDF, 210 KB)

08.12.2011:
> Projektkatalog des Gustav-Adolf-Werks 2011 erfüllt 
mehr (PDF, 190 KB)

20.10.2011:

> Ökumene aus evangelischer Sicht mehr

14.10.2011:

> Der GAW-Freundesbrief wird verändert mehr (PDF, 191 KB)

04.10.2011:

> GAW will Theologinnen unterstützen mehr (PDF, 150 KB)

03.10.2011:

> Deutsche Altarbibel für Slowenien mehr (PDF, 15 KB)

15.09.2011:

> Konfis treffen Kontinente mehr (PDF, 10 KB)

01.09.2011:

> Neues Outfit für altes Werk mehr (PDF, 15 KB)

27.07.2011:

> Ein Kirchentag im Kleinen mehr (PDF, 134 KB)

06.07.2011:

> Neugierde trifft Erfahrung mehr (PDF, 218 KB)

17.06.2011:

> Kirche in schwieriger Lage mehr (PDF, 132 KB)