Livestream-Gottesdienst am 14. Juni 2020 zum Jahresprojekt der GAW-Frauenarbeit: „Wer ist denn meine Nächste?“

So viel wurde abgesagt: Mitarbeiterinnentag, Jahresfest,… nicht aber Hoffnung wecken, Hoffnung schenken. Das machen wir mit dem Jahresprojekt „Wer ist denn meine Nächste?“
Hanne Bohner und Christina Hörnig aus dem Leitungskreis Frauenarbeit gestalten den Gottesdienst mit Bildern und Projektanliegen aus Rumänien.

So finden Sie es im Internet:
           https://www.meinekirche.de/online-angebote/

eingeben, dann bei Ludwigsburg Gesamtgemeinde Gottesdienste, … auf hier klicken und schon werden Sie auf Youtube zu dem Gottesdienst weitergeleitet.
Sie können den Gottesdienst jederzeit auch später, an einem anderen Tag anschauen.

Viele Grüße von der Frauenarbeit im GAW und frohe Pfingsten!

„Informationen zum Jahresprojekt finden Sie hier
          https://www.gaw-wue.de/spenden/jahresprojekt-2020-der-frauenarbeit/

 

 

Zum Tod von Hans-Georg Karle

Hans-Georg Karle (* 01.02.1948) wurde ich Chile geboren und verbrachte dort die ersten 18 Jahre seines Lebens. Daher war er auch später in Württemberg mit Leib und Seele über 20 Jahre lang GAW-Pfarrer. Er gehörte zum GAW-Jugendausschuss, war mitverantwortlich für die Spendenaktion der Konfirmanden und organisierte Bezirksdiasporatage. Zwei Highlights waren das GAW-Jahresfest in seinem Kirchenbezirk Schorndorf und die Durchführung einer GAW-Studienreise in sein Geburtsland Chile. Auch nach seinem Ruhestand war Hans-Georg Karle dem GAW weiter sehr verbunden und hielt beispielsweise weiter Vorträge und Gottesdienste zum Thema GAW.

Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg hat Hans-Georg Karle viel zu danken und würdigt den Verstorbenen in dankbarer Erinnerung.

Europa: Coronavirus und kirchliche Aktivitäten

In europäischen Ländern werden aufgrund der starken Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) staatlicherseits Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen. Von der Einschränkung oder auch Verbot von verschiedenen Versammlungen sind auch evangelische Kirchengemeinden betroffen.

ITALIEN: In dem am 9. März erlassenen Dekret des italienischen Premierministers wird unter anderem angeordnet, dass alle Formen der Versammlung von Menschen an öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Orten im ganzen Land verboten sind.
In Anbetracht der Ernsthaftigkeit der Lage entschied die Kirchenleitung der Tavola Valdese, dass die Aussetzung von Gemeinschaftsaktivitäten (Gottesdienste, Bibelstunden, Treffen verschiedener Gemeindegruppen usw.) in allen Gemeinden der Kirche in ganz Italien für die gesamte Gültigkeitsdauer der Dekrete erforderlich ist. Pastoren, Diakone und Kirchenälteste seien jedoch verpflichtet, die notwendige geistliche Begleitung von nahen Verwandten verstorbener Personen unter Beachtung der durch staatliche Maßnahmen angegebenen Distanzpflicht sicherzustellen.
Im Namen der Tavola Valdese äußert Moderatorin Alessandra Trotta die Überzeugung, dass in Übereinstimmung mit den staatlichen Maßnahmen die Geistlichen und Verantwortlichen in den Gemeinden es nicht versäumen würden, sich um Menschen zu kümmern und wenn notwendig, auch diakonische Unterstützung leisten, zum Beispiel alleinstehende ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen bei wichtigen praktischen Dingen wie Einkauf, Medikamentenbesorgung oder Bezahlen einer Rechnung unterstützen.
„Wir sind sicher, dass, wie bereits an vielen Orten geschehen, kreative und innovative Wege gefunden werden, um weiterhin Möglichkeiten zum Zuhören, Gebet und Austausch zu schaffen“, so Trotta.

Österreich
In Österreich sieht der evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka den Schutz der Schwachen als Gebot der Stunde. Am 10. März, hatte die österreichische Bundesregierung angeordnet, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 100 Personen bis April zu untersagen. Aus kirchlicher Sicht sei eine pauschale Absage von Gottesdiensten mit weniger als 100 Teilnehmenden nicht notwendig. „Gerade in Zeiten der Sorge ist das gemeinsame Gebet, die Feier des Gottesdienstes und die Bitte um den Segen umso wichtiger und stärkender“, erklärte Chalupka gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Er regte an, mit jeweils für die konkrete Situation geeigneten Mitteln zu reagieren, z.B. Gottesdienste in kleineren Gruppen zu feiern, Veranstaltungen im Freien stattfinden zu lassen oder Videoschaltungen zu ermöglichen. Zumindest aber sollte die Kirche für das Gebet geöffnet und ein seelsorgerliches Gesprächsangebot gewährleistet sein.
Spanien
Die Föderation der Evangelischen Religionsgemeinschaften Spaniens (FEREDE) hat allen ihren Mitgliedskirchen, Einrichtungen und Diensten eine Reihe von Empfehlungen übermittelt. Besondere Aktivitäten wie Freizeiten, regionale Versammlungen, Kirchenbesuche, Reise- und Pastoralbesuche usw. sollten bis auf Weiteres ausgesetzt oder verschoben werden.
Es sei kein Fehler, Sonntagsgottesdienste für mindestens 15 Tage auszusetzen: „Vorbeugen ist immer besser als heilen.“ Sollten die Gottesdienste weiter stattfinden, wird darum gebeten, dass ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen zu Hause bleiben und daran nicht teilnehmen.

Rumänien
Angesichts der Bedrohung durch den Coronavirus empfiehlt die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche A.B., den Aufforderungen und Hinweisen der öffentlichen Behörden aufmerksam zu folgen und äußert die Hoffnung, dass mit erhöhter Vorsicht und Hygiene sowie durch die Vermeidung von größeren Menschenansammlungen die Ausbreitung des Virus gemeinsam eingedämmt werden könne. Menschen mit Erkältungssymptomen sollten besser den gemeinsamen Gottesdiensten fernbleiben: „Auch durch stille Besinnung und Lektüre sowie durch das Gebet zu Hause gibt es die Möglichkeit, den Tag des Herren zu ehren. Radio, TV und Internet bieten auch die Möglichkeit, Gottesdienste direkt mitzuverfolgen.“

Polen
Auch in Polen sind inzwischen Schulen geschlossen. Deshalb müssen auch der Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht pausieren. Die Synode der evangelisch-augsburgischen Diözese Katowice wurde abgesagt.

Kirchenbänke gingen auf große Fahrt von Kleinsachsenheim nach Prekmurje/Slowenien

Die Evangelische Kirche A.B. in Slowenien ist eine kleine, aber lebendige Minderheitskirche. Sie hat rund 20.000 Mitglieder. Das entspricht 1 % der Bevölkerung. Die meisten von ihnen leben in Prekmurje. Nach Prekmurje ging ein Transport von Kirchenbänken, Klapp- und anderen Stühlen und ein Taufstein. Gespendet wurden diese von der evang. Kirchengemeinde Kleinsachsenheim. Von einer Religionslehrerin wurden 4 Kartons mit kompletten Serien von Flanellbildern gespendet und last but not least gingen auch 5 Rollatoren und 2 Pflegebetten mit auf die Reise, gespendet von einer Privatperson und einer Schule.
Diese Spenden haben in Prekmurje große Freude ausgelöst.
Prekmurje (Übermurgebiet) liegt im Dreiländereck zwischen Österreich und Ungarn. Hier leben 100.000 Menschen. Es ist das bedeutendste Weinanbaugebiet Sloweniens. Trotzdem ist es die wirtschaftsschwächste Region des Landes.

News aus der Briefmarkenaktion

Herbert Knup, der Leiter der Briefmarkenaktion „IECLB Selos“, dankt für die zahlreichen Briefmarkenspenden, die vor allem aus Deutschland kommen. Er schreibt „ …. Unser Projekt ist Teil der Arbeit von der Obra Gustavo Adolfo IECLB in Brasilien. Alle unsere Arbeiten sind freiwillig und der Erlös aus dem Briefmarkenverkauf fließt in Projekte, die sozial schwache Kinder und Jugendliche im Land unterstützen. In diesem Jahr haben wir R $ 6.000,00 für die Arbeiten des Renascer Criança-Projekts an die IECLB-Gemeinde in Belém-PA überwiesen. Jetzt, im Dezember, erhielten wir Gelder von Unterstützern unser Projekte, um wieder Schulmaterial für die fast 100 Kinder zu kaufen, die von IBML im Belo Horizonte unterstützt werden.

++++ Herzliche Einladung zu einer Pilgerwanderung ++++

Haben Sie Lust zu wandern?
Wenn ja, dann ist diese Wanderung genau das richtige:
6 Tage Deutschland – Schweiz – Frankreich.
Der Anmeldeschluss ist bis 31.01.2020 verlängert worden.

Opfer am 1. Advent: Christen im Ausland benötigen Ihre Hilfe

Der württembergische König Wilhelm I. (1781-1864) war Gründungsmitglied und er zeigte sich ungewohnt großzügig: Tausend Gulden gab der als sparsam bekannte Monarch für das gerade entstandene württembergische Gustav-Adolf-Werk (GAW). Und er lobte in einem herzlichen Begleitbrief dessen "ebenso nützlichen als löblichen Zweck".
Das war im Jahr 1844 - vor 175 Jahren - und seitdem fließt im Bereich der württembergischen Landeskirche immer das Gottesdienstopfer am 1. Advent evangelischen Minderheiten zu.
Jährlich liegt der Schwerpunkt auf drei Ländern. In diesem Jahr sind es Griechenland, Kirgistan und Venezuela.

Stefanie Frings wird neue Mitarbeiterin im GAW

Wir freuen uns, ab 01.11.2019 Stefanie Frings als Referentin im GAW für Freiwilligendienst und Öffentlichkeitsarbeit begrüßen zu können.
Geboren wurde Stefanie Frings 1994 in Aalen, wo sie auch aufgewachsen ist. Nach dem Fachabitur absolvierte sie einen entwicklungspolitischen und kirchlich geprägten Freiwilligendienst in Argentinien unter dem Motto „Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten“. In diesen zwölf Monaten durfte sie in eine völlig fremde Kultur eintauchen, wertvolle und prägende Erfahrungen sammeln und interkulturelle Kompetenzen erwerben. In besonderer Erinnerung ist ihr hierbei die Arbeit mit der indigenen Bevölkerung im Gedächtnis geblieben. Nach dem einjährigen Freiwilligendienst entschloss sich Stefanie Frings dazu, Soziale Arbeit in Hildesheim zu studieren. Bereits während des Bachelorstudiums wuchs der Wunsch, sich aktiver mit entwicklungspolitischen Fragen und globaler Gerechtigkeit auseinanderzusetzen, weshalb sie sich im Jahr 2018 für einen Masterstudiengang der Internationalen Sozialen Arbeit in Esslingen entschied, welchen sie im August 2019 beendet hat.
"Auf die Arbeit im GAW und mit den Freiwilligen freue ich mich sehr. Besonders im Hinblick darauf, die jungen Menschen auf ihrem besonderen Weg unterstützen und begleiten zu dürfen und sie dabei zu ermutigen sich für die Eine Welt stark zu machen und ihren Glauben zu festigen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Christinnen und Christen uns gerade in der heutigen Zeit besonders für andere Menschen einsetzen sollen, Grenzen überwinden und abbauen müssen und wie auch im Sinne des GAW "Brücken bauen". Ich bin bereits sehr gespannt auf die vielfältigen Aufgaben und freue mich auf viele tolle Begegnungen und Gespräche."

Talare für die Diaspora - z.B. in Paraguay

"Den Talar habe ich aus Deutschland bekommen vom GAW!" sagt stolz Vikarin Rufina Rapp aus Nueva Toledo in Paraguay. Sie erhielt ihn am Beginn ihres Vikariats im November 2016. Im kommenden Monat wird sie ordiniert.
Immer wieder gibt es Anfragen aus den Partnerkirchen des GAW, ob angehende Pastor*innen einen Talar über das GAW erhalten können. Das tun wir gerne!

Das GAW nimmt gebrauchte und gut erhaltene Talare entgegen und vermittelt sie in die evangelische Diaspora weltweit - und schön ist es vor Ort dann zu sehen, dass die Talare dankbar angenommen werden!

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht über Ihre Predigt am Reformationstag?

Die Predigtmeditation 2019 „Von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft“ ist von Pfarrer Steven H. Fuite, Präsident der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien, geschrieben,
Die zugrundeliegende Bibelstelle ist 5. Mose 6,4-9. Außerdem beinhaltet die Beilage Fürbitten, einen Kollektenvorschlag und Kurzvorstellungen einiger abgeschlossener Projekte.

Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Slowenien und der Württembergischen Landeskirche in Ljubljana am 8. August.

Vom 8. August bis 10. August reiste Landesbischof Dr. h.c.Frank Otfried July mit seiner Delegation in die Hauptstadt Sloweniens. Die Mitglieder der Delegation waren Synodalpräsidentin Inge Schneider, Kirchenrat Klaus Rieth, Dr. Christoph Kling, Dekan Michael Karwounopoulos und Eberhard Vöhringer. Dr. Christoph Kling und Dekan Michael Karwounopoulos als Vertreter von Partnerkeisen zwischen Wolfschlugen mit Ljubljana und zwischen Bad Urach mit Murska Sobota und Eberhard Vöhringer als Vertreter des GAW Württemberg.

Die Gäste aus Württemberg wurden während ihres Aufenthaltes von den slowenischen Gastgebern und Freunde, allen voran Bischof Geza Filo, ganz herzlich betreut und umsorgt, das “ leibliche Wohl“ war während dieser Reise zu keiner Zeit gefährdet.

Bischof Filo hatte ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. So wurden wir vom katholischen Erzbischof Zore, vom Stellv. Oberbürgermeister Cerin und vom orthodoxen Metropoliten Porfirije empfangen.

Kontakte zwischen Württemberg und Slowenien gibt es schon viele Jahre. Genau genommen seit dem 16. Jahrhundert. Der slowenische Reformator Prmoz Trubar lebte auch in Württemberg, er starb in Derendingen bei Tübingen. Primoz Trubar verfasste 1550 den ersten Katechismus in slowenischer Sprache. In Ljubljana steht ein Denkmal zu Ehren des Reformators, das wir natürlich auch besuchten.
Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg hat seit vielen Jahren intensiven Kontakt mit verschiedenen evangelischen Gemeinden in Slowenien, allen voran die Kirchengemeinde Wolfschlugen mit der evangelischen Kirche in Ljubljana. Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen, dass es dem früheren Geschäftsführer des GAW, Ulrich Hirsch ein Anliegen war und ist, die Verbindung zu den Schwestern und Brüdern der viel kleineren evangelischen Kirche Sloweniens aufrecht zu erhalten und zu pflegen.

Mit dem Besuch von Landesbischof Dr. h.c.Frank Otfried July bei seinem Amtsbruder Bischof Geza Filo und der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschafts-Vereinbarung während eines Festgottesdienstes in der Primoz Trubar Kirche zu Ljubljana wurde jetzt auch offiziell die Partnerschaft der beiden Kirchen besiegelt. Unser Landesbischof betonte in seiner Festpredigt, dass er dankbar sei, dass die Evangelische Landeskirche Württemberg ihre neue Partnerkirche unterstützen könne auch in ihren ökomenischen Bemühungen, weil wir alle Teil der weltweiten Kirche Jesu Christi seien.

Am Ende der Reise waren wir uns alle einig, es waren eindrückliche und erlebnisreiche Tage bei unseren Schwestern und Brüdern in Slowenien. Es gilt nunmehr die Partnerschaft der beiden Kirchen zu fördern und zu leben, das GAW Württemberg wird auch weiterhin seinen Teil dazu mit großem Engagement beitragen. Slowenien ist ein wunderschönes Stück Erde, das zu Reisen und Begegnungen einlädt.

Eberhard Vöhringer

Transport von Pflegebetten nach Slowenien

Ein in Slowenien einzigartiges Programm der Diakonie ist der Verleih von Pflegebetten. Die Betten werden pflegebedürftigen Menschen kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit füllt das Diakoniewerk der Evangelischen Kirche in Slowenien (EHO Podpornica) eine Lücke im Sozialsystem. Ein Platz in einem Pflegeheim ist nahezu unbezahlbar und die Krankenkassen stellen keine modernen Pflegebetten zur Verfügung.
Die Herrenberger Schwesternschaft haben der EHO eine große Freude bereitet: 30 elektrische Pflegebetten wurden als Geschenk auf den Weg von Herrenberg nach Prekmurje/Slowenien gebracht.
Die Aktion ist das Ergebnis der Slowenienreise der Herrenberger zusammen mit dem Gustav-Adolf-Werk unter Leitung des ehemaligen Geschäftsführers Ulrich Hirsch. Die Studienreise hat im Mai 2019 stattgefunden.
Die seither schon guten Verbindungen werden weiter gestärkt und vertieft durch das Partnerschaftsabkommen der Evang. Landeskirche mit der Slowenischen Kirche, das am 4. August 2019 abgeschlossen wird.

Das GAW auf dem Evangelischen Oberschwabentag

Einmal im Jahr treffen sich 400 bis 500 Christen aus ganz Oberschwaben in der Dobelmühle.
Das GAW war mit dabei und informierte mit einem Infostand über seine weltweite Arbeit, wie z.B. über das Projekt „Space for Hope“, für das auch die Kollekte beim Gottesdienst bestimmt war. „Space for Hope“ bringt Kinder und Jugendliche verschiedener Religionen zusammen, die unter den Folgen des Krieges leiden und denen der Krieg die Kindheit genommen hat. Bei "Space for Hope" dürfen sie Kind sein, spielen und lachen gemeinsam.

Schöpfungszauber – Handwerkskunst – Glaubensmut

Neue ppp-Präsentation unseres früheren Geschäftsführers Ulrich Hirsch über Begegnungen und Bekenntnisse in Polen, basierend auf der Studienreise/Begegnungsreise mit den Ausbildungspfarrern im Mai 2018. Herr Hirsch lässt sich gerne zu Vortragsdiensten einladen.
Auch weitere Referentinnen und Referenten stehen zu Vortragsdiensten zur Verfügung.
Wir haben einen bunten Strauß an Themen für Sie. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

Mit Briefmarken helfen

Mit dem Verkauf von Briefmarken aus aller Welt – gestempelt oder ungestempelt/postfrisch – finanziert die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (EKLBB/ IECLB) Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Ein ehrenamtliches Team des GAW sorgt dafür, dass die Briefmarken nach Belo Horizonte kommen. Dort werden Sie von einem ehrenamtlichen Team, angeschlossen an den Instituição Beneficente Martim Lutero/IBML für den Verkauf vorbereitet unter Leitung von Herrn Knup. Der IBML ist der sozialdiakonische Arm der evangelisch lutherischen Gemeinde von Belo Horizonte.

Mit dem Erlös werden unter anderem Unterkünfte für Straßenkinder, die tägliche Versorgung, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Favelas, aber auch Verbesserungen in Altenheimen finanziert.

Diaspora Bio Honig aus Slowenien, Bodonci

Suchen Sie etwas Besonderes zum Verschenken und möchten gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann kaufen Sie unseren Honig aus Bodonci / Slowenien. Im Angebot sind Blütenhonig: 6 €, Akazienhonig 6,50 € und Hautpflegecreme: 7 €. Abzuholen in der GAW-Geschäftsstelle.
Der Erlös aus dem Verkauf des Honigs kommt der Sanierung der Kirche in Bodonci zugute.
Die evangelische Kirche in Bodonci ist knapp 120 Jahre alt. Da das Gebäude über dem Fundament nicht abgedichtet ist, steigt die Feuchtigkeit ungehindert in die Wände auf. Der Putz quillt auf und bröckelt ab. Das Mauerwerk ist in einem bedenklichen Zustand. Die dringend erforderliche Sanierung des Bauzustandes soll über eine seitliche Hydroisolation mit Drainage erreicht werden. Der schadhafte Putz muss ausgetauscht werden.

Fotoausstellung zur Diaspora eröffnet

Die Fotoausstellung "Vielstimmige Reformation - eine Augenreise zu evangelischen Minderheiten" wurde im Stift Urach eröffnet. Martina Ritter (1. v.l.) und ihr Team haben aus vielen Einsendungen aus der Diaspora 119 Fotos ausgewählt und zu dieser Ausstellung zusammengestellt. Ein Booklet erläutert die Hintergründe unserer Partnerkirchen und gibt Einblick in die Geschichten, die die Fotos erzählen. Besuchen Sie die Ausstellung noch bis zum 22.10. im Stift Urach.

Zum Tod von Manfred Wagner - Ein Brückenbauer zu den Ostkirchen

Manfred Wagner (* 3.12.1946) hat als Referent für Mission und Ökumene im OKR von 1988 bis 2001 die Kontakte und Verbindungen der württembergischen Kirche zu den Kirchen des Ostens maßgeblich ausgebaut und vertieft. Von 2001 bis zu seinem Ruhestand 2012 war er Prälaturpfarrer des DIMOE mit Schwerpunkt Orthodoxie. 2010 erhielt Manfred Wagner in Würdigung seiner Verdienste um die Verständigung der Evangelischen mit der Orthodoxen Kirche den Titel Professors h.c. der Babes-Bolay Universität in Cluj/Rumänien.

Im Gustav-Adolf-Werk war Manfred Wagner in vielfältiger Art engagiert. Von 1992 – 2014 gehörte er zum Vorstand des GAW, von 1996 – 2002 war er dessen 2. Vorsitzender. Von 2004 bis 2015 hatte er den Vorsitz im Mittelosteuopa-Ausschuss inne. Manfred Wagner verstand sich als Brückenbauer und warb auch im GAW unermüdlich für Verständnis und Offenheit für die Belange der orthodoxen Kirchen. Zahlreiche Reisen in die Länder des Ostens, auch schon lange vor der Wende, waren ihm im Sinne der Kontaktpflege sehr wichtig.

Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg hat Manfred Wagner viel zu danken und würdigt das Lebenswerk des Verstorbenen in dankbarer Erinnerung.


20.09.2018 Ulrich Hirsch