Haben Sie sich schon Gedanken gemacht über Ihre Predigt am Reformationstag?

Die Predigtmeditation 2019 „Von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft“ ist von Pfarrer Steven H. Fuite, Präsident der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien, geschrieben,
Die zugrundeliegende Bibelstelle ist 5. Mose 6,4-9. Außerdem beinhaltet die Beilage Fürbitten, einen Kollektenvorschlag und Kurzvorstellungen einiger abgeschlossener Projekte.

Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Slowenien und der Württembergischen Landeskirche in Ljubljana am 8. August.

Vom 8. August bis 10. August reiste Landesbischof Dr. h.c.Frank Otfried July mit seiner Delegation in die Hauptstadt Sloweniens. Die Mitglieder der Delegation waren Synodalpräsidentin Inge Schneider, Kirchenrat Klaus Rieth, Dr. Christoph Kling, Dekan Michael Karwounopoulos und Eberhard Vöhringer. Dr. Christoph Kling und Dekan Michael Karwounopoulos als Vertreter von Partnerkeisen zwischen Wolfschlugen mit Ljubljana und zwischen Bad Urach mit Murska Sobota und Eberhard Vöhringer als Vertreter des GAW Württemberg.

Die Gäste aus Württemberg wurden während ihres Aufenthaltes von den slowenischen Gastgebern und Freunde, allen voran Bischof Geza Filo, ganz herzlich betreut und umsorgt, das “ leibliche Wohl“ war während dieser Reise zu keiner Zeit gefährdet.

Bischof Filo hatte ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. So wurden wir vom katholischen Erzbischof Zore, vom Stellv. Oberbürgermeister Cerin und vom orthodoxen Metropoliten Porfirije empfangen.

Kontakte zwischen Württemberg und Slowenien gibt es schon viele Jahre. Genau genommen seit dem 16. Jahrhundert. Der slowenische Reformator Prmoz Trubar lebte auch in Württemberg, er starb in Derendingen bei Tübingen. Primoz Trubar verfasste 1550 den ersten Katechismus in slowenischer Sprache. In Ljubljana steht ein Denkmal zu Ehren des Reformators, das wir natürlich auch besuchten.
Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg hat seit vielen Jahren intensiven Kontakt mit verschiedenen evangelischen Gemeinden in Slowenien, allen voran die Kirchengemeinde Wolfschlugen mit der evangelischen Kirche in Ljubljana. Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen, dass es dem früheren Geschäftsführer des GAW, Ulrich Hirsch ein Anliegen war und ist, die Verbindung zu den Schwestern und Brüdern der viel kleineren evangelischen Kirche Sloweniens aufrecht zu erhalten und zu pflegen.

Mit dem Besuch von Landesbischof Dr. h.c.Frank Otfried July bei seinem Amtsbruder Bischof Geza Filo und der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschafts-Vereinbarung während eines Festgottesdienstes in der Primoz Trubar Kirche zu Ljubljana wurde jetzt auch offiziell die Partnerschaft der beiden Kirchen besiegelt. Unser Landesbischof betonte in seiner Festpredigt, dass er dankbar sei, dass die Evangelische Landeskirche Württemberg ihre neue Partnerkirche unterstützen könne auch in ihren ökomenischen Bemühungen, weil wir alle Teil der weltweiten Kirche Jesu Christi seien.

Am Ende der Reise waren wir uns alle einig, es waren eindrückliche und erlebnisreiche Tage bei unseren Schwestern und Brüdern in Slowenien. Es gilt nunmehr die Partnerschaft der beiden Kirchen zu fördern und zu leben, das GAW Württemberg wird auch weiterhin seinen Teil dazu mit großem Engagement beitragen. Slowenien ist ein wunderschönes Stück Erde, das zu Reisen und Begegnungen einlädt.

Eberhard Vöhringer

Transport von Pflegebetten nach Slowenien

Ein in Slowenien einzigartiges Programm der Diakonie ist der Verleih von Pflegebetten. Die Betten werden pflegebedürftigen Menschen kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit füllt das Diakoniewerk der Evangelischen Kirche in Slowenien (EHO Podpornica) eine Lücke im Sozialsystem. Ein Platz in einem Pflegeheim ist nahezu unbezahlbar und die Krankenkassen stellen keine modernen Pflegebetten zur Verfügung.
Die Herrenberger Schwesternschaft haben der EHO eine große Freude bereitet: 30 elektrische Pflegebetten wurden als Geschenk auf den Weg von Herrenberg nach Prekmurje/Slowenien gebracht.
Die Aktion ist das Ergebnis der Slowenienreise der Herrenberger zusammen mit dem Gustav-Adolf-Werk unter Leitung des ehemaligen Geschäftsführers Ulrich Hirsch. Die Studienreise hat im Mai 2019 stattgefunden.
Die seither schon guten Verbindungen werden weiter gestärkt und vertieft durch das Partnerschaftsabkommen der Evang. Landeskirche mit der Slowenischen Kirche, das am 4. August 2019 abgeschlossen wird.

Das GAW auf dem Evangelischen Oberschwabentag

Einmal im Jahr treffen sich 400 bis 500 Christen aus ganz Oberschwaben in der Dobelmühle.
Das GAW war mit dabei und informierte mit einem Infostand über seine weltweite Arbeit, wie z.B. über das Projekt „Space for Hope“, für das auch die Kollekte beim Gottesdienst bestimmt war. „Space for Hope“ bringt Kinder und Jugendliche verschiedener Religionen zusammen, die unter den Folgen des Krieges leiden und denen der Krieg die Kindheit genommen hat. Bei "Space for Hope" dürfen sie Kind sein, spielen und lachen gemeinsam.

Schöpfungszauber – Handwerkskunst – Glaubensmut

Neue ppp-Präsentation unseres früheren Geschäftsführers Ulrich Hirsch über Begegnungen und Bekenntnisse in Polen, basierend auf der Studienreise/Begegnungsreise mit den Ausbildungspfarrern im Mai 2018. Herr Hirsch lässt sich gerne zu Vortragsdiensten einladen.
Auch weitere Referentinnen und Referenten stehen zu Vortragsdiensten zur Verfügung.
Wir haben einen bunten Strauß an Themen für Sie. Bitte kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

Mit Briefmarken helfen

Mit dem Verkauf von Briefmarken aus aller Welt – gestempelt oder ungestempelt/postfrisch – finanziert die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (EKLBB/ IECLB) Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Ein ehrenamtliches Team des GAW sorgt dafür, dass die Briefmarken nach Belo Horizonte kommen. Dort werden Sie von einem ehrenamtlichen Team, angeschlossen an den Instituição Beneficente Martim Lutero/IBML für den Verkauf vorbereitet unter Leitung von Herrn Knup. Der IBML ist der sozialdiakonische Arm der evangelisch lutherischen Gemeinde von Belo Horizonte.

Mit dem Erlös werden unter anderem Unterkünfte für Straßenkinder, die tägliche Versorgung, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Favelas, aber auch Verbesserungen in Altenheimen finanziert.

Diaspora Bio Honig aus Slowenien, Bodonci

Suchen Sie etwas Besonderes zum Verschenken und möchten gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann kaufen Sie unseren Honig aus Bodonci / Slowenien. Im Angebot sind Blütenhonig: 6 €, Akazienhonig 6,50 € und Hautpflegecreme: 7 €. Abzuholen in der GAW-Geschäftsstelle.
Der Erlös aus dem Verkauf des Honigs kommt der Sanierung der Kirche in Bodonci zugute.
Die evangelische Kirche in Bodonci ist knapp 120 Jahre alt. Da das Gebäude über dem Fundament nicht abgedichtet ist, steigt die Feuchtigkeit ungehindert in die Wände auf. Der Putz quillt auf und bröckelt ab. Das Mauerwerk ist in einem bedenklichen Zustand. Die dringend erforderliche Sanierung des Bauzustandes soll über eine seitliche Hydroisolation mit Drainage erreicht werden. Der schadhafte Putz muss ausgetauscht werden.

Fotoausstellung zur Diaspora eröffnet

Die Fotoausstellung "Vielstimmige Reformation - eine Augenreise zu evangelischen Minderheiten" wurde im Stift Urach eröffnet. Martina Ritter (1. v.l.) und ihr Team haben aus vielen Einsendungen aus der Diaspora 119 Fotos ausgewählt und zu dieser Ausstellung zusammengestellt. Ein Booklet erläutert die Hintergründe unserer Partnerkirchen und gibt Einblick in die Geschichten, die die Fotos erzählen. Besuchen Sie die Ausstellung noch bis zum 22.10. im Stift Urach.

Zum Tod von Manfred Wagner - Ein Brückenbauer zu den Ostkirchen

Manfred Wagner (* 3.12.1946) hat als Referent für Mission und Ökumene im OKR von 1988 bis 2001 die Kontakte und Verbindungen der württembergischen Kirche zu den Kirchen des Ostens maßgeblich ausgebaut und vertieft. Von 2001 bis zu seinem Ruhestand 2012 war er Prälaturpfarrer des DIMOE mit Schwerpunkt Orthodoxie. 2010 erhielt Manfred Wagner in Würdigung seiner Verdienste um die Verständigung der Evangelischen mit der Orthodoxen Kirche den Titel Professors h.c. der Babes-Bolay Universität in Cluj/Rumänien.

Im Gustav-Adolf-Werk war Manfred Wagner in vielfältiger Art engagiert. Von 1992 – 2014 gehörte er zum Vorstand des GAW, von 1996 – 2002 war er dessen 2. Vorsitzender. Von 2004 bis 2015 hatte er den Vorsitz im Mittelosteuopa-Ausschuss inne. Manfred Wagner verstand sich als Brückenbauer und warb auch im GAW unermüdlich für Verständnis und Offenheit für die Belange der orthodoxen Kirchen. Zahlreiche Reisen in die Länder des Ostens, auch schon lange vor der Wende, waren ihm im Sinne der Kontaktpflege sehr wichtig.

Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg hat Manfred Wagner viel zu danken und würdigt das Lebenswerk des Verstorbenen in dankbarer Erinnerung.


20.09.2018 Ulrich Hirsch